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Die relativistische Sockenpuppe Ernst versucht hier mittels relativistischer Hütchenspielerei die Abschaffung der Zentrifugalkraft durchzusetzen. Hierzu gehört es insbesondere auch, die Newtonsche Grundgleichung für eine Kreisbahn mathematisch so zu verfälschen, daß statt der Zentrifugalkraft scheinbar die Zentripetalkraft in der Gleichung erscheint. Der relativistische Trick hierbei ist aber derart simpel, daß er leicht aufzudecken ist wie folgt:
Nach Newton ist der physikalisch entscheidende Ansatz für die Kreisbahn:
Zentripetalkraft ist entgegengesetzt gleich Zentrifugalkraft.Oder:
Zentripetalkraft plus Zentrifugalkraft gleich Null.
Die physikalischen Formeln für die beiden Kräfte sind hierbei:
Zentripetalkraft = - G*M*m/(R+r)² = Gravitationskraft
Zentrifugalkraft = + m*v²/r
Nach Newton gilt also für die Kreis-Umlaufbahn
- G*M*m/(R+r)² + m*v²/r = 0
in Worten: Zentripetalkraft (=Gravitationskraft) plus Zentrifugalkraft ist Null
Daraus folgt mathematisch :
m*v²/r = G*M*m/(R+r)² = - [ - G*M*m/(R+r)²]
In Worten: Zentrifugalkraft = - [Zentripetalkraft] = - Gravitationskraft,
oder Zentripetalkraft ist entgegengesetzt gleich Zentrifugalkraft
oder Zentrifugalkraft = minus Gravitationskraft
oder, weil nach Newton die Zentrifugalkraft entgegengesetzt gleich ist der Zentripetalkraft,
Zentripetalkraft= Gravitationskraft.
Soweit die Newtonsche Herleitung und Bedeutung der Gleichung.
Nun kommt die relativistische Hütchenspielerei:
Sie nehmen das Ergebnis der Newtonschen Herleitung als Ansatz:
Zentripetalkraft ist gleich Gravitationskraft:
Zentripetalkraft = - m*v²/r
Gravitationskraft = - G*M*m/(R+r)²
Also heißt die relativistische Gleichung für die Kreisbahn:
- m*v²/r = - G*M*m/(R+r)²
m*v²/r = G*M*m/(R+r)²
in Worten: Zentripetalkraft = Gravitationskraft
Und das ist natürlich genau dieselbe Gleichung wie die oben von Newton.
Welcher von den beiden Ansätzen ist also nun der physikalisch richtige?
Newton: Zentripetalkraft plus Zentrifugalkraft ist Null
Relativisten: Zentripetalkraft = Gravitationskraft
Der Ansatz von Newton geht davon aus, daß bei Kreisbahn zwischen Zentrifugalkraft und Zentripetalkraft ein Gleichgewicht herrscht. Daraus ergibt sich auch von selbst, wie gezeigt, daß die Zentripetalkraft gleich ist der Gravitationskraft.
Der Ansatz der Relativisten nimmt also das Ergebnis des Newtonschen Ansatzes vorweg, geht also aus von der Formel
- m*v²/r = - G*M*m/(R+r)²
Diese Gleichung läßt sich entsprechend der Newtonschen Herleitung zurückformen, und es ergibt sich wieder:
m*v²/r = G*M*m/(R+r)²
- G*M*m/(R+r)² + m*v²/r = 0
wobei der negative erste Term eindeutig die Gravitationskraft, und der positive zweite Term eindeutig die Zentrifugalkraft ist, und weil physikalisch Kräfte immer zu addieren sind, bedeutet diese Gleichung physikalisch nichts anderes, als daß die Summe von Gravitationskraft und Zentrifugalkraft Null ist.
Denn die andere mögliche Erklärung, daß die Gleichung die Differenz von Gravitationskraft und (negativer) Zentripetalkraft ist, hat nur mathematische, aber keine physikalische Bedeutung, denn physikalisch ist die Differenz zweier gleichgerichteter Kräfte ohne jeden Sinn, wenn nicht sogar ein absoluter Widersinn, eine Unmöglichkeit. In der Physik werden gleichgerichtete Kräfte nämlich immer nur addiert, und nicht subtrahiert.
Die physikalische Bedeutung der Gleichung
- G*M*m/(R+r)² + m*v²/r = 0
ist also ganz eindeutig die, daß die Summe von Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft Null ist. Wir kommen also vom relativistischen Schein-„Ansatz“ ganz eindeutig physikalisch wieder zurück zum Newtonschen Ansatz.
Es gilt demnach physikalisch eindeutig der Newtonsche Ansatz. Der relativistische „Ansatz“ ist demnach nur mathematische Hütchenspielerei, um in der Newtonschen Grundgleichung die Zentrifugalkraft als Zentripetalkraft maskieren zu können.
Und damit ist hier eindeutig entschieden, welcher der beiden zum gleichen Ergebnis führenden Ansätze der physikalisch richtige ist.
Der physikalisch richtige Ansatz für eine Kreisbahn ist der von Newton, und der heißt:
Zentripetalkraft plus Zentrifugalkraft gleich Null.
- G*M*m/(R+r)² + m*v²/r = 0
Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes



hat geschrieben:Die relativistische Sockenpuppe Ernst versucht hier mittels relativistischer Hütchenspielerei die Abschaffung der Zentrifugalkraft durchzusetzen.