Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » So 22. Nov 2015, 16:23

Highway hat geschrieben:Das physikalische Prinzip hast du selbst auf den Tisch gelegt. (p1-p0)*df*ds = 0! Das willst du nur nicht wahrhaben.

Quatsch. Ich schrieb.
Ernst hat geschrieben:
Wenn sich die Blase aufweitet, leistet diese Kraft eine Verschiebungsarbeit dP*ds.
dE=(pw+dp)*dF*ds

Das ist ganz elementare Physik.

Nimm einen Stein mit einer Gewichtskraft von 10N in die Hand. Auf den Stein wirken von oben die Schwerkraft -10N und von unten deine Muskelkraft +10N. Kräftegleichgewicht; nix bewegt sich. Nun erhöhe deine Muskelkraft um nur 0,001N und schon hebt sich der Stein an um 1m. Alles in Zeitlupe. Stopp. Welche Arbeit hast du geleistet? Nach deiner Rechnung zählt nur die Differenzkraft, also
E=0,001N*1m=0,001Nm.
Physiklaisch richtig ist aber die Wirkung der Gesamtkraft
E=1,001N*1m=1,001Nm.
Leicht nachprüfbar.
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Nebensächlichkeiten

Beitragvon rmw » Mo 23. Nov 2015, 07:40

Highway hat geschrieben:Dem System wird beim überströmen weder Energie entzogen, noch hinzugefügt.

Das ist ja auch völlig belanglos, wenngleich beim Strömen immer etwas Energie vebraucht wird.
Von Interesse ist dass du für das Komprimieren der Luft bereits mehr Energie verbrauchst als du durch den Auftrieb zurück erhälst.
Du reitest auf Nebensächlichkeiten herum weil du entweder die Hauptsache nicht verstehst oder inzwischen gesehen hast das dort nichts zu holen ist.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » Mo 23. Nov 2015, 10:39

Highway hat geschrieben:
Ja, das bedeutet in der Praxis, dass der Luftdruck marginal größer sein muss,


Der Druck im Luftkessel muss also margial grösser sein als der Druck im Wasserkessel.

Highway hat geschrieben:was sofort erfüllt ist wenn der Grenzwert erreicht ist, durch das einmalige notwendige Füllen des Kompressorkessels,


Sobald der Kesseldruck marginal höher ist als der im Wasserbecken tritt Luft über.

Highway hat geschrieben:und versucht wird weiter zu komprimieren.


Warum muss da versucht werden weiterzupumpen?
Grund?

Highway hat geschrieben:Der Punkt ist das durch das Überströmen kein weitere Energie benötigt wird.


Solange der Kesseldruck marginal höher ist als der im Wasserbecken.

Sobald eine marginal kleine Luftmenge aus dem Luftkessel in den Wasserbehälter übergetreten ist sinkt der Kesseldruck und deine Bedingung dass der Kesseldruck marginal höher sein muss ist nicht mehr erfüllt.

Was passiert dann?

Kurt


(greift jetzt der Versuch: "und versucht wird weiter zu komprimieren")

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 23. Nov 2015, 10:44

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Wenn sich die Blase aufweitet, leistet diese Kraft eine Verschiebungsarbeit dP*ds.
dE=(pw+dp)*dF*ds
Das ist ganz elementare Physik.

Nö, das ist elementarer Blödsinn. Du ignorierst, wie alle anderen User auch, die Überströmversuche nach Gay-Lussac und Joule. Dem System wird beim überströmen weder Energie entzogen, noch hinzugefügt.
Das ist elementare Physik!

Sei nicht so leichtfertig mit deiner Überlegung und nicht so verkrampft.

Mein Steinvergleich ist kein Blödsinn, sondern direkt übertragbar. Es reicht dazu ganz wenig Abstraktionsvermögen. Beim Versuch Gay-Lussac wird nichts verdrängt. Hat also überhaupt keinen Bezug.

Ein Wasserelement am Blasenrand entspricht dem Stein. Auf dieses Wasserelement wirkt als eine Kraftdie Wasserdruckkraft in Richting Blase und als gleichstarke Gegenkraft die Luftdruckkraft in Richtung Wasser. Nix bewegt sich. Nun wird die Luftdruckkraft geringfügig erhöht und dadurch wird das Wasserelement am Blasenrand verschoben in Richtung Wasser. Die geleistete Arbeit entspricht aber nicht nur der Arbeit der geringen Differenzdruckkraft sondern der gesamten Luftdruckkraft.

Ganz analog zum Stein in der Hand.

Das schöne an der klassischen Physik ist ja, daß sie so unversell anwendbar ist.
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Zuletzt geändert von Ernst am Mo 23. Nov 2015, 10:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 23. Nov 2015, 11:15

Highway hat geschrieben:In Bezug auf das Auftriebskraftwerk ist das ein Bockmist was du da erzählst.

Physikalische Gesetze gelten universell und können nicht im gewünschten Maß außer Kraft gesetzt werden. Was ist in meiner Beschreibung Bockmist :?:

Das Ding ist die Entropie. Noch nie was davon gehört?

Ich hab dir schon mal gesagt; die Entropie ist ein Maß für die Entwertung der Energie; nicht für das Herbeizaubern von Energie.

Mit kleinem Energieaufwand zur Verringerung der Entropie einer Wärmemenge kann die Nutzbarkeit dieser Wärmemenge erhöht werden. Aber diese Wärmemenge der dann genutzten Energie muß dann gleichzeitig irgendwo entzogen werden. Entzogene und genutzte Energie sind gleichgroß. Von Nix kommt nix. Bei der Wärmepumpe etwa wird zur Verringerung der Entropie eine geringe Energiemenge zugeführt, um die große Energiemenge des 4°C temperierten Grundwassers zu nutzen. Das Grundwasser wird aber dabei örtlich abgekühlt, weil ihm ja Wärme entzogen wird. Also die "gewonnene" Energie geht dem Wasser verloren. Gesetz von der Energieerhaltung.

So, woher kommt denn in deinem AK die "gewonnene" Energie?
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 23. Nov 2015, 16:15

Highway hat geschrieben:Du quatschst schon wieder Mist! Hier geht es nicht um Temperaturen (höchstens nebensächlich), Wärmepumpen, Marmeldengläser und Wasserbälle, hier geht es um isotherme Kompression, die allgemeine Gasgleichung und den Überströmversuch nach Gac-Lussac bzw. Joule. Die isotherme Kompression ist sehr wohl bekannt. Das Überströmverhalten ist dir, und anderen Usern offenbar nicht so geläufig. Das hast du aber noch nie gekonnt mal beim Thema zu bleiben. Es wird auch keine Energie herbeigezaubert sondern lediglich hin und her geschoben.

Wie wärs denn, wenn du mal auf die Argumente reagieren würdest und nicht ala Kurt ohne Antwort dich immer wieder stupide wiederholst.

Beispielsweise dazu:
Ein Wasserelement am Blasenrand entspricht dem Stein. Auf dieses Wasserelement wirkt als eine Kraftdie Wasserdruckkraft in Richting Blase und als gleichstarke Gegenkraft die Luftdruckkraft in Richtung Wasser. Nix bewegt sich. Nun wird die Luftdruckkraft geringfügig erhöht und dadurch wird das Wasserelement am Blasenrand verschoben in Richtung Wasser. Die geleistete Arbeit entspricht aber nicht nur der Arbeit der geringen Differenzdruckkraft sondern der gesamten Luftdruckkraft.

Was ist an dem Modell oder an der Aussage falsch?

Oder mal eine einfache Antwort auf
Woher kommt denn in deinem AK die "gewonnene" Energie?

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Halbwissen

Beitragvon rmw » Mo 23. Nov 2015, 17:38

Highway hat geschrieben:Die isotherme Kompression ist sehr wohl bekannt.

Bekannt schon, real aber nur möglich wenn man das Gas entsprechend kühlt. Leider muß man diese Wämeenergie, die beim Komprimieren entsteht als Energie durch den Kolben zuführen, ein Kompressor braucht dementsprechend mehr Energie.
Mit deinen Halbwissen bist du ein echter Kanditat für einen solchen "Workshop". Die mit ihrem "Auftriebskraftwerk" leben ganz gut davon das sie solche naive Geister wie dich ausnehmen.
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Lachhaft

Beitragvon rmw » Mo 23. Nov 2015, 18:12

Highway hat geschrieben:Ich habe eher den Eindruck dass ihr einen großem Irrtum unterlegen seid.

Ja demnächst werden wir in allen Medien lesen dass es ein funktionierendes Auftriebskraftwerk gibt.
Übrigens werkeln die schon die längste Zeit herum damit. Technisch ist da nichts aufregendes.
Warum stellen sie es nicht der Öffentlichkeit vor und lassen es von einem Institut überprüfen.
Jenseits der Lächerlichkeit da ganze.

Natürlich läßt es sich rechnen. Aber wenn mann das Prinzip kennt und weis dass es Unsinn ist lohnt es sich nicht.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 23. Nov 2015, 18:15

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Woher kommt denn in deinem AK die "gewonnene" Energie?

Aus der Auftriebskraft mal dem zurückgelegten Weg plus der Erhöhung der Entropie.[/quote]
Das ist die geleistete Energie.
Ich meine: Wo war die Energie vorher? Wo ist die entsprechende Energie dort verringert?
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 23. Nov 2015, 18:32

Highway hat geschrieben:Überströmversuch nach Gay-Lussac

Bild

Da mußt du schon näher hinsehen. Bei diesem Experiment handelt es sich um ein geschlossenes System. Alles spielt sich innerhalb dieser Systemgrenzen ab. Über diese Grenzen wandert nichts, weder Materie noch Energie.

Dagegen in unserem Fall des AK handelt es sich um ein offenes System. Da war zu Beginn des Experiments in der rechten Kammer schon etwas drin. Das Überströmen der Luft aus dem linken in den rechten Behälter ist verbunden mit der Verdrängung des dort vorhandenen Mediums über die Systemgrenze (Behältergrenze) hinaus. Wenn außerhalb der Behältergrenze auch bereits ein Medium vorhanden ist, muß das von innen nach außen tretende Medium das dort außen ursprünglich vorhandene Medium verdrängen.
Das geht aber nicht zum Nulltarif und erfordert eine Arbeit; die Verdrängungsarbeit.
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