Skeptiker hat geschrieben:rmw hat geschrieben:Wenn man die Hebelgesetze erkannt hat dann kann man mit Mathematik die Hebelgesetze "bestätigen", man kann aber nicht aus Mathematik die Hebelgesetze ableiten und die Lichtgeschwindigkeit auch nicht.
Man kann durchaus Dinge ableiten. Der 1781 entdeckte Planet Uranus bewegte sich auf seiner Umlaufbahn nicht exakt so, wie es nach den Keplerschen und Newtonschen Gesetzen bei alleiniger Einwirkung der bekannten Sonne und Planeten zu erwarten war.Die Berechnung: Der französische Mathematiker Urbain Le Verrier und der Brite John Couch Adams berechneten unabhängig voneinander, dass ein weiterer, äußerer Planet für diese gravitativen Bahnstörungen verantwortlich sein musste. Und siehe da, er wurde auch gefunden.
Wenn die Maxwellschen Gleichungen Elektromagnetismus richtig beschreiben, so ist das absolut kein Beweis für die Lichtgeschwindigkeit.
Das habe ich auch nicht gesagt. Es ist aber ein guter Grund anzunehmen das es so ist. Vor allem wenn man das 1. Axiom der SRT dazu nimmt.Und wie gesagt einen Beweis für diese "Invarianz" gibt es schon überhaupt nicht.
Die gemachten Experimente "beweisen" es dann schon:
Bei den Experimenten von Müller et al. (Holger Müller, Achim Peters, Stephan Schiller u. a., federführend an der HU Berlin und Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) handelt es sich um eine modernisierte, extrem präzise Variante des klassischen Michelson-Morley-Experiments.
Sollte die Lichtgeschwindigkeit eine Richtungsabhängigkeit aufweisen, würde man eine sinusförmige Frequenzänderung im Takt der Rotation sehen.
Müller et al. konnten zeigen, dass relative Schwankungen der Lichtgeschwindigkeit ausgeschlossen werden können bis zu einer Grenze von:
Das bedeutet: Wenn sich die Lichtgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Raumrichtung überhaupt ändert, dann erst ab der 15. bis 18. Nachkommastelle – ein historischer Höchstwert für die Bestätigung der Relativitätstheorie im Labor.
Die Entdeckung von Uranus war keine Ableitung von Gesetzen sondern nur eine Anwendung bekannter Gesetze.
Annehmen kann man was man mag, das muß aber nichts heißen.
Die Gesetze der Physik waren schon vor der RT in allen Inertialsystemen gleich, dazu braucht es die RT nicht und diese sogenannte Invarianz auch nicht.
Dass durch die RT die Gesetze in allen Inertialsystemen gleich würden ist eine sehr beliebte Verdrehung der Tatsachen.
Die betreffenden Experimente sind mit einem Teilchenverhalten genau so gut erklärbar, das ist keine Bestätigung der RT, es widerlegt nur die Äthehypothese, nicht aber die Teilchentheorie.
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