DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ein Elektron (Anschauungsobjekt), es sei kugelig, es sei innen extrem hart.
Sie basteln ein Materiemodell als Haufen von Billardkugeln, das hat mit Elektronen nichts zu tun.
Kurt hat geschrieben:
Durch die Weitergabe an die andere Seite ergibt es sich dass das Signal nicht aufgefächert wird, sondern wie ein "Strich" sich im Medium ausbreitet.
Auch in Ihrem Billardkugelhaufen ist eine "Auffächerung" möglich. Kommt auf die Anordnung und mechanische Koppelung der Kugeln an. Dazu schweigen sie sich leider aus.
Teilchen eines realen Mediums (Gas, Flüssigkeit, Festkörper) sind IMMER so angeordnet, daß aufgefächert wird.
Kurt hat geschrieben:
Je weicher ein Materieal ist (Bewegungsfreiheit der einzelnen Bestandteile) desto grösser fächert es eingebrachte Signale auf, desto leichter lässt es sich verschieben, desto weniger kann es polarisierte Signale leiten.
Nein!. Sie können weiche Kugeln so anordnen, daß Übertragung nur in einer Richtung möglich ist und harte Kugeln so, daß aufgefächert wird.
Mir ist bewusst das der Träger nicht mit Kugeln funktionieren kann.
Das E-Modell soll nur darstellen dass sich die Materie selber nicht bewegen muss (und darf) damit polarisierte Strahlung möglich ist.
Als "Trägersubstanz" sehe ich viel eher eine Gitterstruktur!
Das entspricht in etwa den was ich zum E-Innerem, der -geradlininiegen Weitergabe zur anderen Seite geschrieben- habe.
DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Im Medium drin lässt sich keine Transversalwelle erzeugen, das geht nicht.
Denn dann müsstest du alle darunter und darüberliegende Materie hochheben/runterdrücken (und das nochdazu instantan).
Stimmt nicht.
Stimmt schon.
Schau dir einfach die Bilder im Fachbuch an, dort wo dargestellt wird wie sich eine Transversalschwingung aus einem Schwingkreis bilden soll.
Das ist so unmöglich!
DerDicke hat geschrieben:
Im übrigen muß man auch bei Einspeisung einer longitudinalen Schwindung vor und hinter den bewegten Teilchen Materie verdrängen.
Und was ist die Verdrängung?
Ein longitudinaler Vorgang eben.
Es kommt auf die Sichtweise an.
DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Es gibt keine Möglichkeit solche Wellen im Medium selber zu erzeugen, das geht einfach nicht.
Doch. Beispiel: anregung eines Schwingungszustandes durch anliegendes oszillierendes magnetisches Feld in ferromagnetischem Medium.
Das ist von aussen angeregtes Schwingung eines Materiehaufens, mit der Dipolgeschichte hat das nichts zu tun.
Ob du über eine Grenzfläche das Material zum Schwingen anregst, oder es durch Einwirkung auf seine Bestandteile machst, ist egal.
Es handelt sich immer um ein Schwingen des Körpers selber.
Bei Licht/Funk schwingt der Körper nicht grossflächig, sondern es besteht eine resonante Schwingung im Bereich des Dipols.
Dieser Bereich schwingt, die dabei auftretenden gegensätzlichen Druckzustände breiten sich im nicht schwingendem Medium aus.
Sie sind mit einer Kennfrequenz beaufschlagt, beim "elektrischen" ist es die der Elektronen.
DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Substanz, welche polarisierte Signal übertragen kann muss sehr -hart-, sehr linear in der Weitergabe von auf sie einwirkenden Umständen sein.
Bei nichtlinearem Verhalten sind die Schwingungen halt nicht mehr notwendigerweise sinusförmig, aber das trifft longitudinal- und Transversalschwingung gleichermaßen.
Richtig, Transversalschwingungen im Medium sind immer Schwingungen des Mediums selber.
Chief hat eine solche Schwingung, das mit den Latten, eingestellt.
Solche Schwingungen betreffen entweder das ganze Medium (die Latten, ein Seil, eine Oberflächenwelle, ein Pendel), oder es gibt sie nicht.
Im Medium gibt es keine Möglichkeit, ohne dass das Medium verdrängt wird, solche Schwingungen zu erzeugen.
Wenn das Medium unverrückbar ist, dann gibts auch keine transversalen Schwingungen.
Wenn es so scheint als seien es Transversalschwingungen dann handelt es sich um longitudinale, denn dann erfolgt die Beeinflussung des Mediums in longitudinaler Art.
Die Ausgangslage dazu mag sich ändern (sich ändernder Ausgangsort), der Charakter der Ausbreitung ist longitudinal.
Eine, an einem festem Ort im Medium erzeugte Transversalwelle, gibts nicht.
Denn sie müsste instantan die Matrie bis zum Medumsrand verdrängen.
Gruss Kurt