Kurt hat geschrieben:Gerhard Kemme hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Du bekommst mit dieser Sicht ein Problem.
Wie willst du Polarisation erklären wenn du das Medium selber sich bewegen lässt.
Das geht nicht.
Zuerst ging es mir um die Erklärung wie ein Photon erzeugt und übertragen wird - dies sehe ich als Unterschied zur Übertragung der gesamten Welle. Insofern wäre es ein eigener Denkvorgang nunmehr aus der Übertragung von Photonen die Gesamtheit einer Welle zu extrapolieren.
Mit Photonen kann dir das nicht gelingen, denn solche Dinger existieren nicht.Gerhard Kemme hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Du kannst Licht und Schall grundsätzlich bei der Signalausbreitung gleichsetzen, jedoch nicht in der Art dass du Bewegung des "Äthers" ins Spiel bringst.
Da versagt der Vergleich, denn bei Licht bewegt sich, anders als bei Schall, das Medium nicht.
Wie das beim Schall nun so ganz genau funktioniert sei etwas mit Fragezeichen versehen - wedel mit der Hand, dass etwas kühler Wind erzeugt wird, dann wirst du kein signifikantes Geräusch hören - obwohl Luft bewegt worden ist.
Richtig, denn unser Gehör kann solch niedrige Frequenzen nicht erkennen.Gerhard Kemme hat geschrieben: Andererseits wirst du Schwierigkeiten haben, eine von Ferne gehörte Musik als Luftstrom zu messen. Es handelt sich um Druckänderungen mit hoher Flankensteilheit bei der Übertragung von Schall und - als Annahme - auch bei Licht.
Nein Gerhard, vergiss die steile Flanke, die existiert nicht.Gerhard Kemme hat geschrieben: Es wäre ganz interessant einmal zu überlegen, wieviele Luftmoleküle von einer fernen Musik zum Ohr des Zuhörers gelangen.
Also meine Antwort: Sowas ganz genaues weiß man nicht.
Doch, man weis es ziemlich genau.
Betrachte mal die Membrane eines Mikrophons.
Sie reagiert auf Luftbewegung, also auf Bewegung von Molekülen.
Der Auslenkweg der Membrane ist ein direkter Indikator für die Molekülbewegung in der Luft.
Du hast bei Schall in etwa das was du beim Teslastrahler hast.
Unpolarisierte longitudinale "Wellen".
Bei Licht und Funk ist das anders, die sind polarisiert.
Und das geht mit Luft nicht, denn die ist viel zu weich.
Da muss etwas -hartes- her, etwas das sich nicht wie Moleküle bewegt.
Denn sonst kannst du kein polarisiertes Signal erzeugen.
Gruss Kurt
Schall breitet sich nicht nur in Luft aus.
Selbstverständlich gibt es auch transversale Schallwellen.
Rein longitudinal sind sie sowieso nur in singulären Spezialfällen
Weich/hart ist nicht der Punkt
