Wikiped:
"Die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, deren Ort sich nur senkrecht zur Bewegungsrichtung ändert, ist in beiden Bezugssystemen [S,S'] gleich: Wenn die Lampe auf halber Höhe des Zuges hängt, so wird das Licht sowohl für den Beobachter am Bahnsteig als auch für den Beobachter im Zug gleichzeitig die Unter- und Oberseite des Zuges erreichen."
Die von Daniel K. beschriebene Situation ist:
Der Beobachter in S' rast an S vorbei und betrachtet die Ereignisse, die aus seiner Sicht in S passieren.
Nun "sieht" er die verlängerten Strecken: die reell stattfindenden Spiegel-Reflexionen der Lichtuhr (Ereignisse in S) finden jedoch nicht nur sowohl für ihn, als auch für den Beobachter in S
gleichzeitig statt, sondern (konsequenterweise): die Ereignispunkte, an den die Photonen in S jeweils den oberen und den unteren Spiegel erreichen, ereignen sich in S und in S'
simultan, denn ihre Gleichzeitigkeit ist absolut.
D.h.: die verlängerte Strecke existiert nicht: die Verzögerung, die in S' wahrgenommen wird, hat nur mit der Entfernung der Systeme und mit der Endlichkeit der Signalgeschwindigkeit zu tun, nicht etwa damit, dass sich die Strecken, welche von den Lichtstrahlen zurückgelegt werden, auf wundersame Weise verlängern (nur deshalb, weil die Lichtuhr von der Seite betrachtet wird).
Somit wird Einsteins Kategorienfehler tatsächlich korrigiert: es geht nun nicht mehr um die Realität der sich verzögernden Zeit, sondern um die Realität des sich entsprechend verringenden (Anflug an S) und vergrößernden (Abflug von S) Abstandes zwischen S und S'.
Verläuft die Bewegungsachse von S' dicht an der Lichtuhr, so wird
in dem Augenblick, in dem S' sich auf der Höhe von S befindet, (fast) kein Unterschied der Taktfrequenz der Lichtuhr in S und in S' registriert.
Im Klartext: Doppler → keine "Relativität der Gleichzeitigkeit" der Ereignisse.
Es gibt nur eine Realität, nur einen Abstand zwischen den Spiegeln einer Lichtuhr und nur eine Zeit, welche die Photonen darin benötigen, um diesen Abstand zu bewältigen.
»Zitat aus "Gravitation" v. W. M. Bauer, Seite 22: "In einem Raumschiff bleibt im Zustand der Schwerelosigkeit eine Pendeluhr stehen, und eine Sanduhr hört zu rinnen auf. Daraus folgert niemand, dass die Zeit stehen bleibt."«
Quelle:
http://mahag.com/srt/uhr.phpDie Uhrmechanismen messen keine Zeit. Sie messen eigene Uhrzeit. Die Uhren und Zeit haben keine Verbindung. Insbesondere: die Taktrate einer Lichtuhr hat keinen Einfluss auf die Zeit.
Jede Taktabweichung einer Uhr hat mit eigenem Uhrmechanismus zu tun, nicht mit Geschwindigkeit, mit der die Zeit vergeht.

Erkennt ihr die zwei von der Tankstelle?
Hafele und Keating mit ihrer schief und krumm aufgestellten Apparatur...
Die ganz unheimlich perfekt und monumental bestätigte Theorie...