Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » Di 18. Jan 2011, 21:17

Lieber Ernst,

„Das kannst Du doch wohl anschaulich nachvollziehen. S' bewegt sich mit v gegenüber S "nach rechts". v hat in S also die positive Richtung......“

Für wie dämlich hältst Du mich eigentlich??? – und in S´ die NEGATIVE Richtung.
Hast Du nachvollzogen, was ich da rechne??? Das alles nennt sich Geschwindigkeitsaddition – das ist Oberbegriff und hat mit ausschließlicher Addition nichts zu tun.
Aus Sicht von S´ ist S nach links bewegt – also v = -v; w ist die G. der Welle, oder dem Punkt, die aus S nach rechts – in Richtung S´ geschossen werden = positiv. Daraus kannst Du alles ausrechnen, was Du brauchst. Ich habe genau die Relativgeschwindigkeit des Punktes, oder Welle auf die X-Achse zu S´-Ursprung berechnet. Daraus kannst Du auch die Differenzgeschwindigkeit zwischen S und Welle, Punkt aus S´- Sicht ausrechnen. Was gibt’s da misszuverstehen?
Wie Du siehst, in dem Moment als w = -v wird, wird die Differenzgeschwindigkeit = 0 – genau wie bei Galilei und genau das, was Du mit S´ und Auto erzählst. Kannst Du einfache Bewegungsgleichungen nicht lesen? Und die Grundformel Einsteins ist mit Plus – Deine (-) Formel ist nichts anderes, als die Addition von (+)u_x und (-)v. Das ist doch das Gleiche. Ich rechne aus S´-Sicht, wie gefragt – es ist für sich unbewegt!!! S entfernt sich in (-) Richtung, also –v.
Ernst, Ernst – Du versuchst nicht mal nachzudenken, nur wie Du die anderen als Deppen darstellen kannst.

„Auch da verstehst Du nichts.“

Nicht schon wieder mich für Deine Fehler verantwortlich machen!!! Du hast Koordinaten mit Punktverbindungslinien, oder y mit x verwechselt!!! Die Koordinatenachsen stehen ununterbrochen stramm unter 90° zueinander. y-Koordinaten werden auf diesen Koordinatenachsen abgelesen und das auch immer unter 90°. Sie sind nie „nach links verschoben“. Sie, die y-Koordinaten eines Punktes, können nur nach oben oder unten verschoben werden. Was Du meinst ist, die x-Koordinate des Punktes, der auf die y-Achse von S liegt, ist größer geworden (in Minus) – nach links verschoben. Ich will Dir nicht unterstellen, Du wüsstest nicht, was Koordinate ist – Du hast Dich nur falsch ausgedrückt. Deine unpräzise Ausdrucksweise ist die Ursache für eine Menge Missverständnisse hier.

Ich habe Dir nachgewiesen, dass Deine Idee mit „G-Transformation“ nichts taugt. Einstein hat Dir auch „geschrieben“ – es ist Ellipsoid und nicht Kugel, was willst Du noch? Zeichne Dir mal beide KS nebeneinander und tue die richtigen Skalen auf die X-Achsen. S´ - X-Achse ist *Gamma gestaucht. Nimm dann Deine „dynamische“ und in S - Kugelwelle und überlege mal, ob S´ sie jemals kugelförmig sehen könnte. Die reale Kugelwelle ist nur eine, nur die um S. Kugellichtwelle sieht man nicht, wann wirst Du das akzeptieren? Es sind immer Punkte, die durch eine Lichtwelle erreicht und reflektiert werden.

Kopfschüttelnd
Ljudmil
scharo
 
Beiträge: 688
Registriert: So 4. Jan 2009, 09:06
Wohnort: Niederbayern

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » Di 18. Jan 2011, 21:18

Hallo Artie,

„Jo mei!“

Wenn Du nicht kapiert hast, was dieser Satz aussagt, dann halte bitte Dein M...! oder frage – bestimmt werden die Anderen Dir es erklären.
scharo
 
Beiträge: 688
Registriert: So 4. Jan 2009, 09:06
Wohnort: Niederbayern

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon galactic32 » Di 18. Jan 2011, 21:19

Jocelyne hat geschrieben:Ja, wo bleibt aber in diesem Fall die von Einstein vorgegebene Bewegung des Systems S', wenn man nur zu dem punktformigen,
Die Frage ist ganz angemessen.
Wie baut sich ein System auf?
Wie ist die elementare Längeneinheit?
Wo die nächsten Punktbeobachter in Einheitsabständen?
Und die Zeiteinheiten?
Soll in diesem System jetzt nicht eher analog zu Galilei auf gleichartige Weise jede Uhr jedes B'-Beobachters gleichförmig an jedem Punkt funktionieren?(isochrones System S')
Ein dt'=dt*Gamma Zeit-Verstreichen?
Eine dr'=dr*Gamma Abstands-stauchung?Also nicht so ganz Y=Y'?

Bleibt c'=c , der Licht-Gleichung c=Wellenlänge*Frequenz ?

Es sieht sehr varibel aus.
Besonders wenn die zu den gewohnten X-Achsen in c*t sehr spezielle Skalierungen (c*t') vorgenommen werden, wo eher – c(+)_x <> c(-)_x im Äthersystem anzusetzen ist.
...zum gemeinsamen Zeitpunkt t=0. Toll. Ich kann sogar diese "Transformation" ohne fundierte mathematische Kenntnisse zu haben selbst berechnen...
Nun, es geht nicht nur um t=0.
Wie sieht's mit t=1,2,... etc. aus, also t<>0?
Wie sieht's an den Orten S' (0,1),(0,2),...
(1,0),(1,1)...
...
aus?
Hätten wir vor hundert Jahren angemessene Grundgleichungen (offciell), könnten heutige Rechner längst die vielen Beobachter-Punkte zumindest angenähert zusammenfügen.

Wie läßt sich c doch variieren, zumindest scheinbar?
Ist räumlicher Abstand nicht ein Nebeneffect einer ständigen Lichtbewegung?

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon contravariant » Di 18. Jan 2011, 21:23

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Zitat von Jocelyne Lopez:

Das erinnert mich an die Geschichte mit Achilles und der Schildkröte: Durch geschickte Formulierung des Rätsels merkt der Leser oder Zuhörer nicht, dass die vorgerechneten Berechnungsschritte sich ausschließlich auf die Teilstrecke beziehen, die vor dem Überholungszeitpunkt zurückgelegt wird, so dass man den Eindruck hat, dass Achilles die Schildkröte nie überholen kann… Also eine Täuschung, die nur als Paradoxon und als unterhaltsames Gesellschaftsspiel fungieren kann. So etwas verkauft man uns aber mit der Speziellen Relativitätstheorie als ernsthafte Physik, als geniale Mathematik und als tagtäglich tausendfach bewährte Technologieanwendungen, und noch dazu als Genialität und als Revolution des Denkens in der Geschichte der Menschheit….
Im Klartext: Man verkauft uns für dumm.


Viele Grüße
Jocelyne Lopez


Bei einer sauberen Betrachtung löst sich das Paradoxon auf. Um es konkret zu machen: die Schildkröte hat 10m Vorsprung und bewegt sich mit 1m/s und Achilles mit 10m/s, dann erhält man für die zurückgelegten Strecken nach N Schritten:
S: 10m, 11m, 11.1m, 11.11m, ... = 10 \sum_{i=0}^N 10^{-i}
A: 0m, 10m, 11m, 11.1m, ... = 10 \sum_{i=0}^N 10^{-i}
also ist nach endlich vielen Schritten die Schildkröt ein Stück vor Achilles. Das Argument lautet dann natürlich, da die Schildkröte nach beliebig vielen (aber endlich vielen) Schritten vor Achilles ist, kann der sie niemals einholen. Das ist aber falsch. Mathematisch betrachtet handelt es sich bei dem Grenzwert lim_{N->\infty} \sum_{i=0}^N 10^{-i} um eine Reihe, und diese Reihe konvergiert, sprich sie hat einen endlichen Grenzwert 10/9. Das heißt nach unendlich vielen Schritten haben sowohl die Schildkröte alsauch Achilles eine Strecke von 100/9m zurückgelegt. Damit hat Achilles die Schildkröte dann eingeholt.

Das Paradoxon lässt sich also durch eine einfache mathematische Beschreibung lösen. Zur Ehrenrettung von Zenon muss man sagen, dass die Analysis zu seiner Zeit in dieser Form noch nicht bekannt war. Was das Ganze allerdings mit der SRT zu tun hat, ist mir nicht klar.
contravariant
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon galactic32 » Di 18. Jan 2011, 21:28

Hallo scharo,
scharo hat geschrieben: S´ - X-Achse ist *Gamma gestaucht.

Nicht nur Gamma-gestaucht.
So weit ich Ernst's Argumente mitbekam, ist diese S'-X-Achse auch noch vor der Gamma-Stauchung um v*t verzogen, oder?

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon galactic32 » Di 18. Jan 2011, 21:33

Artie hat geschrieben:Also wer meinst du kann besser erklären was du meinst?
Was meinst Du?
Verstehst Du scharo's Argumente nicht?
Ist es hier nicht eher ein Forum in dem über Physik und Philo diskutiert wird?

War mit so.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 18. Jan 2011, 21:59

Lieber Ljudmil,
Hast Du nachvollzogen, was ich da rechne??? Das alles nennt sich Geschwindigkeitsaddition – das ist Oberbegriff und hat mit ausschließlicher Addition nichts zu tun.

Wieder erkennst Du den Zusammenhang nicht. Ich habe in der üblichen Notation die Transformationsgleichungen verwendet. Was Du da hinschreibst ist die Gleichung der Rücktransformation.

u = (u' + v)/(1+u'v/c²)

scharo hat geschrieben: y-Koordinaten werden auf diesen Koordinatenachsen abgelesen und das auch immer unter 90°. Sie sind nie „nach links verschoben“

Wie alles andere in diesem Zusammenhang, kannst Du auch das einfachste nicht verstehen. Dir muß man alles bis zum Gehtnichtmehr übersetzen: Die bestimmten wertmäßigen y-Koordinaten in S sind in S' "nach links" verschoben. Mannomann.

Deine Sicht der Dinge ist falsch. Deine Argumente sind bizarr (in SRT sind Geschwindigkeiten invariant, Einen Ballon muß man auch hinten sehen können, Geschwindigkeitstransformation benötigt drittes BS, etc). Den exakten Rechnungen der Transformation der Koordinaten und der Geschwindigkeiten kannst Du nicht folgen. Statische Kugeln kannst Du nicht von bewegten Sphären unterscheiden. Stattdessen läßt Du Deinen Seher messen und meinen. Das kann man nicht einmal Privatphysik nennen. Du fabrizierst hier mit Deinem Eigensinn genauso falsches, wie seinerzeit bei ...; du weißt schon.

was willst Du noch?

Ich will mich mit Dir dazu nicht mehr austauschen. :!: :!: :!: Ich mag nicht, wenn mir ständig die Haare zu Berge stehen. :( Faber und Tria waren schlauer, sich gar nicht erst mit Dir einzulassen. Es ist aber nie zu spät. Kuschle mit den verbliebenen Zweiflern hier. Oder frage galactic, der die Sache auch komplett verstanden hat, auch wenn er die dahinterstehende Physik hinterfragt. (Das tu ich übrigens auch).

Liebe Grüße
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mi 19. Jan 2011, 07:58, insgesamt 1-mal geändert.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon galactic32 » Di 18. Jan 2011, 23:21

contravariant hat geschrieben:
Zitat von Jocelyne Lopez:
Das erinnert mich an die Geschichte mit Achilles und der Schildkröte: Durch geschickte Formulierung des Rätsels merkt der Leser oder Zuhörer nicht, dass...
Bei einer sauberen Betrachtung löst sich das Paradoxon auf. Um es konkret zu machen: die Schildkröte hat 10m Vorsprung und bewegt sich mit 1m/s und Achilles mit 10m/s, dann erhält man für die zurückgelegten Strecken nach N Schritten:
S: 10m, 11m, 11.1m, 11.11m, ... = 10 \sum_{i=0}^N 10^{-i}
A: 0m, 10m, 11m, 11.1m, ... = 10 \sum_{i=0}^N 10^{-i}
also ist nach endlich vielen Schritten die Schildkröt ein Stück vor Achilles. Das Argument lautet dann natürlich, da die Schildkröte nach beliebig vielen (aber endlich vielen) Schritten vor Achilles ist, kann der sie niemals einholen. Das ist aber falsch. Mathematisch betrachtet handelt es sich bei dem Grenzwert lim_{N->\infty} \sum_{i=0}^N 10^{-i} um eine Reihe, und diese Reihe konvergiert, sprich sie hat einen endlichen Grenzwert 10/9. Das heißt nach unendlich vielen Schritten haben sowohl die Schildkröte alsauch Achilles eine Strecke von 100/9m zurückgelegt. Damit hat Achilles die Schildkröte dann eingeholt.

Das Paradoxon lässt sich also durch eine einfache mathematische Beschreibung lösen. Zur Ehrenrettung von Zenon muss man sagen, dass die Analysis zu seiner Zeit in dieser Form noch nicht bekannt war. Was das Ganze allerdings mit der SRT zu tun hat, ist mir nicht klar.
Hm, so vom physikalischen her fehlt mir die Argumentik mit der immer kürzer bis unendlich kurz werdenden Zeitspanne.
Diese „niemals“ des Arguments ist so ein temporal unlogischerer Hacken, oder die „Lüge“ mit dem kurzen „Beinchen“.
Es würde erzwingen, daß die Zeit-Räume eine Mindest-Größe nie genauer >>meistenfalls immer nicht<< unterschreiten ,was sie (infintesimal) allerdings thun.
So wird das „Niemals“ zu einem endlichen Zeitraum.

Psychologisch tricksich ist solche Gedankenführung schon.

Auch die SRT befaßt sich mit der Physik der Geschwindigkeiten, sogar in einem absoluten Sinn,und in so fern paßt dieses Schein-Paradoxon-Rätsel ganz klar in den Zusammenhang unserer Diskussion.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon contravariant » Di 18. Jan 2011, 23:44

galactic32 hat geschrieben:nie genauer >>meistenfalls immer nicht<<

Ja nein vielleicht doch kleiner größer?
contravariant
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon galactic32 » Mi 19. Jan 2011, 00:08

contravariant hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:nie genauer >>meistenfalls immer nicht<<

Ja nein vielleicht doch kleiner größer?
Wie die deutsche Sprache auch funktionieren mag.
Am besten mit fachchinesich a lá "infintesimal" --> have a nice look into the wiki mit Klugwerdgarantie
Und noch meher als schon am besten sorum: daß die Frage passend zur bereits vorhandenen Antwort gestellt wurde.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 19 Gäste

cron