Ernst hat geschrieben:Mikesch hat geschrieben:Die Rotation führt zur einer Unschärfe in den Spektrallinien. Ihre ganz nette Rechnung korrigiere ich mal auf die Standardnotation. Wir lassen mal den Faktor für die Neigung der Rotationsachse zur Erde

der einfachhalber mal weg. Es ist handelt sich also um den Grenzwert (nehmen Sie dies als kleinen Tip) der Spektralinienverschiebung:
Leider hast auch du nicht ansatzweise die These verstanden. Es geht nicht um einen Geschwindigkeitseffekt, sondern um einen Beschleunigungseffekt. Ich hab das ja vorgerechnet und wenn dir das schwerfällt, dann mußt du die verbale Beschreibung bei Lothar lesen. Es ist mir zu dumm, das hier nochmal hinzuschreiben. Wer sich einigermaßen mit Physik/Mathematik auskennt, dem reicht meine kurze rechnerische Herleitung, Wer wie du allerdings mit der Unterscheidung von Geschwindigkeit und Beschleunigung Mühe hat, der muß sich das als Text bei Lothar ansehen. Und dann hoffentlich kommst du nicht mit dieser Formel zum Geschwindigkeitseinfluß, wo es um Beschleunigung geht.
Wie üblich haben Sie eine geradezu pathologische Lese- und Verständnisschwäche, wenn es um moderne Physik (aus dem frühen 20.Jahrhundert :roll: ) geht. Vorgerechnet haben Sie einen feuchten Traum, aber keine Erklärung für die Verteilung der Spektrallinien. Schön das Sie und Pernes eine Geschwindigkeit

berechnen können. Das kann man für Schüler der achten Klasse ja wohl auch erwarten, das reicht aber nicht für eine neue These der Rotverschiebung. Sie müssen auch den Bezug zur Realität der Meßwerte herstellen:
Die Messwerte der Spektralanalyse ergeben ein Verschmierung der Spektrallinien, die eine über die Oberfläche des Sterns differenziert einen typischen Verlauf abbildet.
Das ist der Fakt. Entsprechende Daten liegen öffentlich vor und kann man beziehen und selber nachrechnen.
Die aktuelle, gültige Theorie habe ich angerissen.
Es ist jetzt an Ihnen, nachzuweisen, daß
Ihr Blödsinn diese charakteristische Dopplerverbreiterung der Spektrallinien erklären und auch quantitativ berechnen kann. Da ist mir erst einmal völlig wurscht, ob da Beschleunigungen eine Rolle spielen oder nicht. Wenn Ihnen der Nachweis gelingt, dann ist ja gut, bisher haben Sie da nur heiße Luft. Im Übrigen sollten Sie dann noch mal die Größenordnungen der Zahlen genauer untersuchen, die sich bei Rotation und bei Expansion ergeben.
Im übrigen gilt diese charakteristische Spektrallinienverteilung auch für Doppelsterne und Galaxien. Da können Sie ja auch gleich dran üben.
Solange ist es besser, Sie bleiben bei Ihrer irdischen Mechanik und vermeiden hohe Geschwindigkeiten in den relativistischen Bereich. Das beherrschen Sie ja. Warum Sie allerdings Pernes im relativistischen Bereichen folgen, obwohl er im nichtrelativistischen Teil schon ein ausgewiesener Volldepp ist, bleibt mir ein Rätsel. Vermutlich wohl ein Beissreflex bei Ihnen, oder?
Mike