Yukterez hat geschrieben:Das ist genau das Gleiche wie mit Steinen: wenn oben einer x Steine pro Sekunde herabwirft, kommen wegen der ZD unten y Steine pro Sekunde an. Natürlich ist auch die Energie jedes einzelnen Steins höher wenn er unten ankommt, da er auf dem Weg nach unten schneller wurde. Die Energie ist bei den Photonen direkt an die Frequenz gekoppelt, was sie auch sein muss, da das Photon wo es ja schon mit maximaler Geschwindigkeit fliegt nicht mehr schneller werden kann. Da die Energie aber erhalten bleiben muss und ekin+epot=konstant, läuft das bei Bosonen über die Frequenz. Die unten empfangene Leistung wird also erstens höher weil die Anzahl der Energieträger pro Zeiteinheit mehr wird, und zweitens weil die Energie jedes einzelnen Energieträgers erhöht wird.
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Bei den GPS-SIgnalen verändert sich "auf dem Weg nach unten" eben gar nichts, da gibt es keinen Energiezuwachs, weder über die ZD noch über die kinetische Energie! Am Boden wird die Frequenz eines Oszillators, welcher mit Uhr und Sender gekoppelt ist, etwas vermindert und genau um diesen Betrag läuft das Ensemble dann
im Orbit schneller, sodass eine Synchronizität mit der Bodenuhr entsteht. D.h. aber auch, dass die Frequenz, die man aufgrund der Blauverschiebung am Boden erwartet, nicht "auf dem Weg nach unten" verschoben sondern bereits im Orbit erzeugt wird! Auf
dem Weg nach unten passiert gar nichts mehr! Also nicht das, was bei massiven Teilchen (oder Deinen Steinen) passieren würde.
Wir haben hier also keine Photonen, die auf dem Weg nach unten Energie gewinnen, so wie Du es mit den Steinen schilderst - oder Einstein es mit seinem Vergleich meinte. Da hat er sich wohl geirrt ... und natürlich ist das peinlich für seine ART!
Grüße
Harald Maurer