GE1: Das schwarze Loch Elektron

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 8. Mär 2010, 13:55

Chief hat geschrieben:Die Frage war: "wie wurde Aberration der magnetischen Kraft gemessen". Es kann nicht sein, dass die Kraft unabhängig von der Geschwindigkeit ist (die Kraft breitet sich auch nur mit c aus).

Trotzdem sehe ich keine Widerlegung der Äthertheorie von Maxwell und Lorentz. Und auch keine Verbesserung der Bertozzi-Messung.

Gruß


Die Frage war: Warum fragst du mich und nicht die Autoren der Publikationen?

Und weil du Fragen so gerne hast, gleich noch ein paar:

Warum fühlt sich der einzelne nicht wohl, obwohl es uns allen so gut geht?

Warum ist 21 nur die halbe Wahrheit?

Warum fällt das Brot immer auf die Butterseite und was hat das mit der SRT zu tun?

Und wo ist die kleine gelbe Chinalackdose?
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 8. Mär 2010, 14:07

Chief hat geschrieben:Die wollen über diese Fragen gar nicht diskutieren, weil sie genauso wie du keine richtige Antwort geben können.

Gruß

Dann frag mich nicht.
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Hannes » Mo 8. Mär 2010, 19:40

Hallo Manuel, Poet !

    "Wir haben ein Elektron und ein Photon, das Photon fliegt direkt auf das Elektron zu. Vom Elektron aus gesehen kommt das Photon also mit c von vorne entgegen. "

Ich habe deine Thread erst heute gelesen und dabei gleich im ersten Satz
einen grundlegenden Fehler entdeckt:

Ein Photon ist eine masselose Potentialänderung. Diese Potentialänderung
"fliegt" nicht , sondern wird weitergereicht. Und das nicht wie du suggerierst, selbstverständlich mit c/vacuum, sondern mit dem zufälligen c/wasser, c/Luft, c/Glas, oder auch c/vacuum.

Mit Gruß Hannes
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Trigemina » Sa 13. Mär 2010, 00:00

Highway hat geschrieben:Dann rechnet sich die kinetische Energie nämlich ein wenig anders.

Aus Ek=1/2*mc² - 1/2*mv² wird Ek=m/2(c²-v²) => 2Ek/mc²=1-v²/c² oder 2Ek/mc²=y² und das sieht dann so aus:


Dann soll also bei v->c die kinetische Energie Null werden?
Hast du das erfunden um dir die Geschwindigkeitsgrenze von c alternativ zu erklären?

Wozu dann der gigantische Energieaufwand an den Teilchenbeschleunigeranlagen, wenn bei den Kollisionen kaum noch kinetische Energie im Schwerpunktsystem vorzufinden wäre, die bei der Teilchenproduktion umgesetzt wird?

Kinetische Energie nach Newton T=1/2*m*v^2
Relativistische kinetische Energie T=m*c^2*(γ-1)

Gruss
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Trigemina » Sa 13. Mär 2010, 12:41

Highway hat geschrieben:Es geht nicht darum wie sich der Wert für die kinetische Energie berechnet, sondern wie sich der Zuwachs der kinetischen Energie in Bezug auf v2 und v1 verhält, wenn man von einer allgemein gültigen maximalen Grenzgeschwindigkeit von c ausgeht.


Das ändert nicht viel daran. Der Zuwachs der kinetischen Energie T eines Teilchens von v1 auf v2 ändert sich über:

T1 = m*c²*(γ1-1) und T2 = m*c²*(γ2-1) zu

ΔT = m*c²*(γ2-γ1)

Die physikalische Bedeutung der Ruhemasse E=m*c² liegt in der Äquivalenz von Masse und Energie, woraus sich die zur Masse beitragende Bindungsenergie eines Systems ergibt. Bei der Ahhihilation von Teilchen und Antiteilchen wird die gesamte Masse in Strahlungsenergie umgesetzt.

Nachtrag:

Da steht: v²/c²=1-[mc²/(mc²+Ek)]². Das mach auch Sinn, denn mit ein wenig umstellen kommt man auf die Beziehung...


Bertozzi drückt damit das Verhältnis von Ruheenergie und kinetischer Energie aus und leitet daraus die Geschwindigkeit des Elektrons ab.

Mit γ=2 ergibt sich aus

v^2/c^2 = 1 – (E/(E+T))^2

die gleiche Geschwindigkeit v=0.866*c wie sich dies direkt über

T = m*c²*(γ-1) mit γ=sqrt(1/(1-v^2/c^2)) nach v aufgelöst ergäbe.


Gruss
Trigemina
 
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Trigemina » Sa 13. Mär 2010, 15:44

Highway hat geschrieben:Hallo Trigemina,

Trigemina hat geschrieben:Nachtrag:

Da steht: v²/c²=1-[mc²/(mc²+Ek)]². Das mach auch Sinn, denn mit ein wenig umstellen kommt man auf die Beziehung...


Bertozzi drückt damit das Verhältnis von Ruheenergie und kinetischer Energie aus und leitet daraus die Geschwindigkeit des Elektrons ab.

Mit γ=2 ergibt sich aus

v^2/c^2 = 1 – (E/(E+T))^2

die gleiche Geschwindigkeit v=0.866*c wie sich dies direkt über

T = m*c²*(γ-1) mit γ=sqrt(1/(1-v^2/c^2)) nach v aufgelöst ergäbe.


Verstehe. Du meinst wenn 2 = sqrt(1-v²/c²) :idea:

Also so bei v² ca. -3c und c² = -1

Grüße,

Highway


Wie kommst du auf den von mir fett hervogehobenen Gammafaktor in deinem Zitat? Du hast im Wurzelausdruck die Division 1 mit 1-v²/c² vergessen!

Gruss
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Trigemina » Sa 13. Mär 2010, 16:21

Highway hat geschrieben:Da steht: v²/c²=1-[mc²/(mc²+Ek)]². Das mach auch Sinn, denn mit ein wenig umstellen kommt man auf die Beziehung

1-v²/c²= 1/(1+Ek/mc²)² daraus folgt dann weiter: 1+Ek/mc²=1/y mit y=sqrt(1-v²/c²) und daraus folgt letzlich:



Du hast falsch nach 1-v²/c² umgestellt, weshalb sich daraus dein falscher Gammafaktor ergibt.

Richtig umgestellt ergibt sich:

1-v²/c² = (E / (E+T))²


Gruss
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Trigemina » Sa 13. Mär 2010, 17:04

Es ist immer gefährlich, einen seit über hundert Jahren verwendeten Faktor von der üblichen Form abweichend darzustellen und ihn erst noch gleich zu nennen. Zumindest die daraus sich ergebenden Schlussfolgerungen weichen quantitativ davon ab: die Zuwächse der kinetischen Energie ΔT von v1 auf v2 verringern sich nicht bei v->c wie du es darstellst, sondern sie erhöhen sich.

Gruss
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Trigemina » Sa 13. Mär 2010, 17:53

Hallo Highway

Das Diagramm der stark abfallenden Geschwindigkeitszunahme bei v->c ist richtig und wurde von Bertozzi im Rahmen der Messgenauigkeit ausgewertet. Dies ist eine Folge der Konstanz und Invarianz der Lichtgeschwindigkeit c im Vakuum und bewirkt eine überaus grosse kinetische Energie bei der Annäherung von Teilchen an die Lichtgeschwindigkeit c. Dies ist auch der Grund, weshalb c nicht überschritten werden kann (T->∞ bei v->c).


Die in Beschleunigeranlagen hineingesteckte elektrische Energie trägt somit weniger zur Klima-Erwärmung bei als sie tatsächlich für die kinetische Energie gebraucht wird, die bei Teilchenkollisionen freigesetzt wird.

Sonst hätten wir das Dilemma: Newton falsch, Einstein falsch, Highway richtig, CERN=Energieverschwender.

Gruss
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Trigemina » So 14. Mär 2010, 00:01

Hallo Highway

Die maximale Energie, die in einem Speicherring (Zyklotron) auf ein geladenes Teilchen übertragen werden kann, beträgt E=r*q*B*c (abhängig vom Radius der Anlage, elektrischer Ladung, magnetischer Flussdichte der Ablenkmagneten und der Lichtgeschwindigkeit, jedoch unabhängig von der Masse). Davon tritt in tangentialer Richtung massenabhängige Synchrotronstrahlung aus und wirkt als Bremse, weshalb in Synchrotronen ausschliesslich Elektronen wegen ihrer sehr viel geringeren Masse als Protonen (~1:1837) verwendet werden.

Die den Ionen zugeführte Energie über die elektrodynamische Kraftübertragung geht somit in ihre kinetische Energie über und wirkt sich über den Impuls p=m*v*γ als Trägheitserhöhung aus (Widerstand gegenüber Geschwindigkeits- und Richtungsänderungen), die ein Erreichen von v=c verunmöglicht.

Gruss
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