Janś Weltformel

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Janś Weltformel

Beitragvon Jan » Mi 29. Nov 2017, 15:35

All hat geschrieben:Jan

Du kannst also erklären, warum Elektronen nach der heutigen Einschätzung zeitlos sind? Mit Entstehung ist da nichts.



Die Entstehung ist ein simpler Vorgang, der überall im Universum stattfindet. Aus der Ebene der Elektronen aber nicht beobachtbar.

Und da Elektronen ebenfalls Dipole sind, werden sie als stabile Objekte durch kinetische Energie und durch Energieanreicherung durch EM-WW ständig mit Energie angereichert.

Vielleicht kennst du aus deiner Kindheit noch die Pumpkreisel?

Solange man sie von außen mit Energie speisen kann, drehen sie.
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Jan
 
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mi 29. Nov 2017, 15:42

Hallo All

Scherzfrage: Wenn du den leeren Raum bereits als unsicher empfindest, weil ih dir jemand als Beispiel nennt, warum klammerst du dich dann so daran fest?

ToE ist vllt. wirklich das falsche Wort, aber jedenfalls würde man von vorneherein immerhin erkennen, was damit gemeint ist. Bevor man allerdings über eine ToE (oder wie auch immer man auch eine Universalkraft-Theorie nennen möchte) nachdenkt, muss ein anderes Problem vom Tisch, nämlich die Vielfalt der Namensräume, von dir lapidar Sprache gennant. Also definiere man solche Namensräume am Besten gleich mit einer solchen Universaltheorie mit, damit erstens jeder weiß, worüber man redet, wenn man einen Begriff gebraucht und zweitens keiner mehr sagen kann es entspräche nicht der Realität. Leider käme man mit diesem Vorgehen nur auf solch eingeschränkte Erkenntnisse, auf die auch Jan schon vor Urzeiten kam, wonach jede Theorie in ihrem Namensraum gültig und deswegen auch existenzberechtigt sei - aber ist das auch Konsenz? Sicher nicht und aus diesem Grunde sagen uns alle Kurts oder Raphaels dieser Welt, was existiert und was nicht oder alle Jans und Yukterez dieser Welt, was abläuft und was nicht und alle vergessen dabei, dass all dies streitbar ist und ohne gemeinsamen Namensraum auch streitbar bleibt.

Ich meine mich erinnern zu können, dass ich, so oft, wie ich hier war, auch schon vorgeschlagen habe, einen einvernehmlichen Namensraum zu entwickeln - angefangen bei den Begriffen Realität und Existenz und ich bin nach wie vor der Meinung, dass Raphaels Definitionen nur sehr wenig Konsenz beinhalten - Realität hat z.B. keine Form, existiert aber trotzdem. Es besteht jedenfalls kein Grund, jahrelang festzustellen, dass Konsenz darüber besteht, dass kein Konsenz besteht. Wenn einen das stört, muss man halt anfangen, einen Konsenz zu finden und das schafft man sicher nicht, indem man immer wieder behauptet, was lt. individueller Meinung ab geht.
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon All » Mi 29. Nov 2017, 15:49

Jan

Du kannst meine Frage also nicht beantworten. Warum tust du es dann trotzdem?
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon Jan » Mi 29. Nov 2017, 15:57

Konsenz über die Güligkeit verschiedenster Theorien gilt unter dem Gesichtspunkt, daß sie alle Beschreibungsmethoden sind und nur das Produkt des menschlichen Geistes sind. Und da meine Skizze ein Weltbild in der Endlosschleife ist, ist meine Theorie ja auch ein Produkt des menschlichen Geistes.

Aber alles durchläuft den Prozess der Materienbildung.
Jede Veränderung in der Materienbildung und jede Veränderung der Produkte des menschlichen Geistes sind automatisch bei jedem Schleifendurchlauf erfasst.
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon All » Mi 29. Nov 2017, 16:26

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Scherzfrage: Wenn du den leeren Raum bereits als unsicher empfindest, weil ih dir jemand als Beispiel nennt, warum klammerst du dich dann so daran fest?



Scherzantwort: Wie kann ich den Raum umklammern, wenn ich ihn negiere? :mrgreen:


Aber zur ToE und Realität.

Wenn eine ToE schon nicht möglich ist, wie soll dann eine Realität vollständig beschreibbar sein?

Sprache ist nun mal systembedingt und damit nur reduziert nutzbar. Gleiches gilt für die Mathematik. Da wird auch keiner etwas ändern können. Für mich eigentlich auch kein Problem.

Wir können natürlich versuchen ein systemloses Etwas zu kreieren, das Problem dabei ist, dass es dann ohne Struktur abläuft. Da "kriege" dann mal Ordnungs rein, ohne Struktur. :mrgreen:
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon Jan » Mi 29. Nov 2017, 16:38

Sprache, Mathematik und Verstehen.

Nicht jeder versteht Mathematik und sprachlich versteht auch nicht jeder alles.

Wichtig ist noch, daß alles den Gesetzen der Logik entspricht.

Was versteht man besser die Formeln zum Standardmodell der Teilchenphysik oder

das dynamische Weltbild in der Endlosschleife?
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mi 29. Nov 2017, 17:22

All hat geschrieben:Scherzantwort: Wie kann ich den Raum umklammern, wenn ich ihn negiere? :mrgreen:
Also so tief, dass man nun auch noch definieren muss, was eine Frage und eine Antwort ist, wollte ich da eigentlich nicht einsteigen. Also nr mal zur Info eine Frage - insbesondere eine Gegenfrage - ist keine Antwort. :mrgreen:

Ich will jetzt gar nicht weiter ins Detail gehen und Jan, der genauso weiter macht, wie bisher, ganz einfach mal ignorieren. Ist es möglich Begriffe möglichst detailiert zu definieren, dass jeder weis wovon man spricht? In erster Linie denke ich da z.B. an den Begriff "Existenz" - was ist das Existenz? Was existeirt alles und was nicht? Kurt und Raphael müssten doch Einiges darüber wissen? Aber genügt das auch? Ich würde Kurt und Raphael nämlich gerne mal fragen, ob so etwas wie Existenz überhaupt existiert - schließlich hat sie keine Form und man kann sie auch nicht anfassen oder auf einen Tisch packen. Würde es Existenzen nicht überflüssig machen, wenn nicht mal Existenz überhaupt existiert? Zeigt das nicht deutlich, dass es bereits beim Konsenz keinen Konsenz geben kann, weil etwas nicht korrekt definiert wurde?
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon Jan » Mi 29. Nov 2017, 18:12

Interessante Frage mit der Existenz

Objekte existieren physisch, wenn Energie den Materienzustand erreicht hat

definierte Objekte durch die Verbindung einer Menge von kleineren Objekten entsteht.

Wellen existieren. Wellen gehen immer von Materieobjekten aus, die Energie absondern und diese sich in Wellenform ausbreitet, fortpflanzt

Welle als Vorgang einer wellenförmigen Ausbreitung oder Fortpflanzung existiert nicht als Objekt, aber als Gesamtvorgang und damit als Konzept.

Zeit existiert als Konzept und Produkt des menschlichen Geistes.

Raum existiert als Konzept und ist abhängig von der Definition von Raum

Raum als unendliches Nichts und Synonym für Nichts kann nicht existieren, denn Nichts ist das Gegenteil von Existenz.

Lokalitäten existieren als Orientierungskonzepte, die definiert werden müssen gegenüber anderen Objekten oder anderen Lokalitätspunkten.

Vielleicht fällt euch noch was ein oder ihr findet einen Fehler, dann kann ich das neu durchdenken, korrigieren und korrigiert in meine PDF einfügen.
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mi 29. Nov 2017, 18:23

Jan hat geschrieben:Interessante Frage mit der Existenz...
Nicht wahr? Aber es ging nicht darum, was alles so existiert und was nicht, sondern darum, was Existenz ist. Ohne Existenz existiert gar nichts, nicht mal Welle oder Teilchen.
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon All » Mi 29. Nov 2017, 18:37

Spacerat

Natürlich kann man Begriffe so definieren, dass jeder weiß, wovon man spricht. Dieser „Jeder“ muss nur die vereinbarten oder vorgegebenen Definitionen akzeptieren. ;) Mit der von mir „geforderten“ Akzeptanz fängt aber auch gleichzeitig das Problem an. Das tun nämlich nicht alle. Die, die gewisse Definitionen nicht akzeptieren können, können sich dann gleich aus der Diskussion verabschieden.

Der Begriff Existenz ist ja auch nur ein Begriff, der in dem jeweiligen zu beschreibenden System erforderlich ist. In Systemen, in denen dieses Wort nicht benötigt wird, existiert es auch nicht. Es ist sozusagen überflüssig. Ich sage damit nicht, dass es das Universum nicht gibt.

Was die meisten ja suchen, ist eine 100%ige Übereinstimmung mit dem gesprochenen Wort. So etwas „existiert“ nicht mal im Ansatz, denn alles was wir beschreiben ist konstruiert. Sprache ist nur Mittel zum Zweck und funktioniert auch, wenn sich alle an die vorgegebenen Grundlagen halten. Eigentlich ganz einfach.

Man kann grundsätzlich sagen, dass alles was gedacht ist, ist gemacht und gewollt. Unklar ist aber, wo das Denken anfängt. Scheiße ne? So geht es nämlich immer weiter.

Das größte Problem ist die natürliche Sprache. Sie ist ungenau und Aussagen sind oft beliebig interpretierbar.

Abhilfe schaffen die formalen Systeme, die nach festgelegten Regeln funktionieren. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass die Mathematik ein formales System ist. Formale Systeme haben meiner Ansicht nach nur eine mechanische Struktur. Problem ist nur, das diese Mechanik irgendwann unanschaulich wird und sich unserer alltäglichen Anschauung entzieht. Wenn man die Symbolketten und Regeln akzeptiert, dann passt ja alles. Wenn nicht, dann müssen manche Leute eben nach einer Realität suchen. Sie werden auch eine Realität finden, aber bisher war es immer nur die EIGENE. :lol:
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