Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » So 4. Nov 2018, 19:24

Kurt hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Der Ball im fahrenden Zug bewegt sich schneller relativ zum Bahnhof.


Das schon, du bist aber im Zug und hast keine Fenster.
Was dann?

Kurt

.

Dann weiß ich nicht ob wir fahren oder nicht.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Kurt » So 4. Nov 2018, 19:30

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Der Ball im fahrenden Zug bewegt sich schneller relativ zum Bahnhof.


Das schon, du bist aber im Zug und hast keine Fenster.
Was dann?

Kurt

.

Dann weiß ich nicht ob wir fahren oder nicht.


Das seh ich auch so, zumindest nicht anhand des Balles und der Hochwerferei per Hand.

Frage an die Runde:
Ist das nun nur für die Ballwerferei gültig oder gilt das für alle möglichen anderen Situationen auch?


Kurt

.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » So 4. Nov 2018, 19:36

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Insofern taucht auch keine Geschwindigkeitsaddition mit c+v oder c-v auf.
Ich auf dem Holzweg, ja?

Der relativistische Doppler-Effekt:

Und wenn das für dich und deine schwachsinnigen Relativistenfreunde noch nicht genug c±v ist, dann kommt man mit cos 0°=1 auf

Du liest so viel Müll, nur das nicht, oder wie? :lol:

Du lernst es nie:
v ist die Geschwindigkeit der Quelle
Zeitabstand der Impulse:

Zeitdilatation:

Strecke, die vom Objekt zwischen den Impulsen zurückgelegt wird:

Einsetzen der Laufzeit und der Laufzeitverlängerung durch die Objektbewegung zur Gesamtlaufzeit:

Einsetzen und Umformen:



Periode <-> Frequenz
usw.
eingesetzt:


Alle xxx, die jetzt immer noch glauben, das dort eine Überlichtgeschwindigkeit c+v "versteckt" ist, ist nicht mehr zu helfen.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » So 4. Nov 2018, 19:40

Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Mit mechanischen Mitteln kann man das nicht feststellen.

Also ist das Relativitätsprinzip erfüllt, da für beide Systeme die exakt gleichen Naturgesetze gelten, nämlich das der Ball jeweils exakt gleich nach oben und wieder runter fliegt, korrekt?

Nein. Der Ball fliegt jeweils nur in einem System nach oben und unten. In allen anderen Systemen nicht. Die Physikalischen Gesetze sind abhängig von System von welchem aus betrachtet wird.

Sicher, kann ich bestätigen:
Am Bahnhof flog mein Ball nur auf und ab. Als ich aber in den Zug gestiegen bin, flog mein Ball plötzlich eine 8 von unten nach oben :shock:
Echt jetzt...
Original nach Forums-Lagrange...
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » So 4. Nov 2018, 19:49

Lagrange hat geschrieben:Nein. Der Ball fliegt jeweils nur in einem System nach oben und unten. In allen anderen Systemen nicht. Die Physikalischen Gesetze sind abhängig von System von welchem aus betrachtet wird.

Der Ball im Zug fliegt für denjenigen im Zug senkrecht hoch und runter und der Ball am Bahnsteig fliegt für denjenigen am Bahnsteig exakt gleich senkrecht hoch und runter, korrekt? Lass die ganzen Relativbewegungen erstmal weg. Die benötigen wir hier noch nicht.
McMurdo
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » So 4. Nov 2018, 19:55

Kurt hat geschrieben:
Frage an die Runde:
Ist das nun nur für die Ballwerferei gültig oder gilt das für alle möglichen anderen Situationen auch?


Kurt

.

Nunja, wir könnten jetzt natürlich mal überlegen uns irgendwas einfällt was sich in so einem Zug klassisch irgendwie anders verhalten könnte um uns anzuzeigen das wir diejenigen im Zug sind. Schon das klassische Relativitätsprinzip sagt das dies nicht möglich ist, da die Naturgesetze in beiden Bezugsystemen exakt gleich sind für denjenigen der im selben Bezugssystem misst.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » So 4. Nov 2018, 19:56

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Nein. Der Ball fliegt jeweils nur in einem System nach oben und unten. In allen anderen Systemen nicht. Die Physikalischen Gesetze sind abhängig von System von welchem aus betrachtet wird.

Der Ball im Zug fliegt für denjenigen im Zug senkrecht hoch und runter und der Ball am Bahnsteig fliegt für denjenigen am Bahnsteig exakt gleich senkrecht hoch und runter, korrekt?

Richtig.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » So 4. Nov 2018, 19:58

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Nein. Der Ball fliegt jeweils nur in einem System nach oben und unten. In allen anderen Systemen nicht. Die Physikalischen Gesetze sind abhängig von System von welchem aus betrachtet wird.

Sicher, kann ich bestätigen:
Am Bahnhof flog mein Ball nur auf und ab. Als ich aber in den Zug gestiegen bin, flog mein Ball plötzlich eine 8 von unten nach oben :shock:
Echt jetzt...
Original nach Forums-Lagrange...

Nö, dein Bahnhofs Ball flog eine Parabel. Original Galilei.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Kurt » So 4. Nov 2018, 20:02

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Frage an die Runde:
Ist das nun nur für die Ballwerferei gültig oder gilt das für alle möglichen anderen Situationen auch?

Nunja, wir könnten jetzt natürlich mal überlegen uns irgendwas einfällt was sich in so einem Zug klassisch irgendwie anders verhalten könnte um uns anzuzeigen das wir diejenigen im Zug sind.


Ich suche nicht nach irgendeiner Spitzfindigkeit, es geht mir ums Prinzip.

McMurdo hat geschrieben:Schon das klassische Relativitätsprinzip sagt das dies nicht möglich ist, da die Naturgesetze in beiden Bezugsystemen exakt gleich sind für denjenigen der im selben Bezugssystem misst.


Ich will wissen wieweit das gilt, ob es seine Grenze beim Ballwerfen im Zug ohne Fenster hat oder allgemeingültig ist.

Kurt

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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » So 4. Nov 2018, 20:07

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Frage an die Runde:
Ist das nun nur für die Ballwerferei gültig oder gilt das für alle möglichen anderen Situationen auch?


Kurt

.

Nunja, wir könnten jetzt natürlich mal überlegen uns irgendwas einfällt was sich in so einem Zug klassisch irgendwie anders verhalten könnte um uns anzuzeigen das wir diejenigen im Zug sind. Schon das klassische Relativitätsprinzip sagt das dies nicht möglich ist, da die Naturgesetze in beiden Bezugsystemen exakt gleich sind für denjenigen der im selben Bezugssystem misst.

Bedeutet das jetzt, dass die Uhren in beiden Systemen gleich schnell gehen? Oder kann man anhand von Uhren entscheiden wer sich bewegt. Zwillingsparadoxon ja oder nein?
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