Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Mikesch » Sa 10. Nov 2018, 08:16

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Falsch. Es vergeht die Zeit t'*γ
FALSCH! Die Lichtuhr war nur ein Gedankenexperiment. Das Michelson-Morley-Experiment deutet jedoch an, dass horizontale und vertikale Lichtuhren entweder gar nicht oder gleichmäßig verlangsamt werden oder aber das die Phasenverschiebung parallel zur Lichtausbreitungsachse, welche durch ungleichmäßige beeinflussung der "Uhren" entsteht, keinerlei Einfluss auf die radialen Phasen auf dem Screen hat.
Das MM-Experiment deutet keine Lichtuhren an, es sind keine. Die werden auch nicht verlangsamt. Die Lichtstrecken stehen einfach so herum und werden gedreht.
Für die "radialen Phasen" ist das Sagnac- und Michelson-Gale-Experiment zuständig, wenn man das dann überhaupt so bezeichnen möchte.

Im übrigen steht noch dein Beweis zu deiner Behauptung aus:
Wie kann man in einem absolutem Inertial"raum" die Geschwindigkeit eines Objekts A messen?
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Sa 10. Nov 2018, 10:29

Mikesch hat geschrieben:Im übrigen steht noch dein Beweis zu deiner Behauptung aus:
Wie kann man in einem absolutem Inertial"raum" die Geschwindigkeit eines Objekts A messen?

Die Frage ist wie in zwei gleichberechtigten Systemen die Uhren unterschiedlich schnell gehen können?
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon McMurdo » Sa 10. Nov 2018, 10:40

Lagrange hat geschrieben:Die Frage ist wie in zwei gleichberechtigten Systemen die Uhren unterschiedlich schnell gehen können?

Wie oft willst du die Antwort darauf eigentlich noch hören?
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Mikesch » Sa 10. Nov 2018, 11:14

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Im übrigen steht noch dein Beweis zu deiner Behauptung aus:
Wie kann man in einem absolutem Inertial"raum" die Geschwindigkeit eines Objekts A messen?

Die Frage ist wie in zwei gleichberechtigten Systemen die Uhren unterschiedlich schnell gehen können?

Die Frage ist: Ist das so?
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Sa 10. Nov 2018, 11:47

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Im übrigen steht noch dein Beweis zu deiner Behauptung aus:
Wie kann man in einem absolutem Inertial"raum" die Geschwindigkeit eines Objekts A messen?

Die Frage ist wie in zwei gleichberechtigten Systemen die Uhren unterschiedlich schnell gehen können?

Die Frage ist: Ist das so?

Das musst du mit Apostata klären.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon julian apostata » Sa 10. Nov 2018, 12:00

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Das Michelson-Morley-Experiment deutet jedoch an, dass horizontale und vertikale Lichtuhren entweder gar nicht oder gleichmäßig verlangsamt werden


Das Experiment deutet an, dass der Wert von c sich nicht ändert, egal in welchem Inertialsystem man sich befindet.

https://www.geogebra.org/m/NPvfsHQ8

Das heißt, wenn wir in diesem Szenario den Wert α' auf 143° stellen, dann haben wir im Bildschirmsystem einen Wert α=90°. Hier gilt auf dem Weg von A nach B.

t'=t*γ

Stellen wir α'=90° dann haben wir im Bildschirmsystem α'=37°. Dann gilt

t=t'*γ

Und da hast du in diesem Beitrag mal wieder gelogen.

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Das Objekt wird für seine Auf- und Abbewegung aber immernoch genauso viel Zeit benötigen, wie zuvor


Wobei "wie zuvor" wahrscheinlich heisst: t=t'. Eine derart schlampige Ausdrucksweise kann möglicherweise auch Absicht sein. Denn dann kann er nachträglich behaupten, er habe nicht t=t' gemeint.

Dann wird jetzt wieder irgendwas schwammignebulöses Zeug kommen, wo man Alles und Nichts hinein deuten kann.

Zum Glück habe ich solche Methoden nicht nötig.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Sa 10. Nov 2018, 12:03

julian apostata hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Das Michelson-Morley-Experiment deutet jedoch an, dass horizontale und vertikale Lichtuhren entweder gar nicht oder gleichmäßig verlangsamt werden


Das Experiment deutet an, dass der Wert von c sich nicht ändert, egal in welchem Inertialsystem man sich befindet.

Und in welchem System befindet man sich? Immer im selben.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Mikesch » Sa 10. Nov 2018, 12:08

julian apostata hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Das Objekt wird für seine Auf- und Abbewegung aber immernoch genauso viel Zeit benötigen, wie zuvor

Wobei "wie zuvor" wahrscheinlich heisst: t=t'. Eine derart schlampige Ausdrucksweise kann möglicherweise auch Absicht sein. Denn dann kann er nachträglich behaupten, er habe nicht t=t' gemeint.
Dann wird jetzt wieder irgendwas schwammignebulöses Zeug kommen, wo man Alles und Nichts hinein deuten kann.
:D
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Sa 10. Nov 2018, 12:25

julian apostata hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Das Objekt wird für seine Auf- und Abbewegung aber immernoch genauso viel Zeit benötigen, wie zuvor


Wobei "wie zuvor" wahrscheinlich heisst: t=t'.

Wie soll es sonst heißen? Die Systeme sind genau dann gleichberechtigt wenn die Zeit unterschiedlich schnell vergeht oder wie? :lol:
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 10. Nov 2018, 14:00

julian apostata hat geschrieben:Wobei "wie zuvor" wahrscheinlich heisst: t=t'. Eine derart schlampige Ausdrucksweise kann möglicherweise auch Absicht sein. Denn dann kann er nachträglich behaupten, er habe nicht t=t' gemeint.

Dann wird jetzt wieder irgendwas schwammignebulöses Zeug kommen, wo man Alles und Nichts hinein deuten kann.
Was bitte sollte ich denn sonst meinen?

Nur leider ist es so, dass wenn ich eine zweite Lichtuhr mitnehme, diese plötzlich langsamer geht als die Erste und dann gilt t=t' auch nicht mehr. Ich sehe dann die Uhr des Anderen schneller gehen, während der Andere meine Uhr tatsächlich langsamer gehen sieht.

Und was Michelson-Morley zeigt, weiß immer noch kein Mensch und Sagnac oder Michelson-Gale zeigen das auch nicht. Man kann ja Inertialsysteme wechseln, soviel an will, man wechselt damit doch nicht das ganze Universum oder verlässt gar den Inertialraum. c ist nur gegenüber dem Inertialraum konstant, nicht aber gegenüber "Inertialsystemen", die sich in diesem bewegen... Als wenn sich Koordinatensysteme jemals bewegen könnten - müsst ihr eure Mathematik immer verstofflichen? :lol:
Darüber können wir uns ja unterhalten, wenn ihr drauf gekommen seid, was ich wohl mit Wellen/Phasen entlang der Ausbreitungsrichtung und Wellen/Phasen radial zur Ausbreitungsrichtung meine. Das was Mikesch dazu denkt, ist es jedenfalls nicht.
Nicht von Bedeutung
 

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