Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Do 6. Dez 2018, 13:33

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Genau das hat Einstein gemacht. Du wirst immer besser. Ich gratuliere!

Warum?

Weil du erkannt hast, dass unsinnige Annahme Einsteins zu unsinnigen Ergebnissen führt. :lol:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Do 6. Dez 2018, 13:36

Zasada hat geschrieben:Wodurch wird die Behauptung "K sei ruhend" wohl definiert?

Das ist eine gute Frage. Vielleicht kann Mikosch oder McTroll etwas dazu sagen.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Do 6. Dez 2018, 14:27

Gälte das Prinzip der Relativität bezogen auf die Einsteinsche "Relativität der Gleichzeitigkeit", so würden die Bezugssysteme K,K' gleichwertig für die Beschreibung des Naturgeschehens sein.
Ich habe unmissverständlich gezeigt, dass sie es nicht sind.

Der Ausgangspunkt für Einsteins "Relativität" ist es zu konstatieren, dass die Ereignisse, welche aus der Perspektive von K gleichzeitig sind, aus der Perspektive von K' nicht gleichzeitig sind.

Ich behaupte, das diese implizierende Verbindung unzutreffend sei.
Bei der Einsteinschen Beurteilung der Gleichzeitigkeit werden nämlich bedenkenlos Kategorien verwechselt: nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse wird nämlich von K und K' unterschiedlich beurteilt, sondern der Zeitpunkt der Wahrnehmung ihrer Signale. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse kann gar nicht relativ sein - sie findet innerhalb ein und derselben Gegenwart für all ihre Instanzen, unabhängig von ihrem jeweiligen geometrischen Kontext statt.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Do 6. Dez 2018, 14:29

Zasada hat geschrieben:Seit wann soll es denn "unlogisch" oder "verboten" sein, dem ruhenden Bezugssystem den Bezug seines Ruhezustandes zuzuweisen?

Lesen und verstehen!
Natürlich kannst du aus Sicht von K sagen: K ruht und K' bewegt sich. Oder aus Sicht von K': K' ruht und K bewegt sich.
Was nicht geht ist zu sagen K bewegt sich relativ zu K' und K' ruht relativ zu K.
Ich hoffe du erkennst den Unterschied.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Do 6. Dez 2018, 14:30

Lagrange hat geschrieben:Weil du erkannt hast, dass unsinnige Annahme Einsteins zu unsinnigen Ergebnissen führt. :lol:

Warum?
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Do 6. Dez 2018, 14:48

Zasada hat geschrieben:Gälte das Prinzip der Relativität bezogen auf die Einsteinsche "Relativität der Gleichzeitigkeit", so würden die Bezugssysteme K,K' gleichwertig für die Beschreibung des Naturgeschehens sein.
Ich habe unmissverständlich gezeigt, dass sie es nicht sind.

Der Ausgangspunkt für Einsteins "Relativität" ist es zu konstatieren, dass die Ereignisse, welche aus der Perspektive von K gleichzeitig sind, aus der Perspektive von K' nicht gleichzeitig sind.

Ich behaupte, das diese implizierende Verbindung unzutreffend sei.
Bei der Einsteinschen Beurteilung der Gleichzeitigkeit werden nämlich bedenkenlos Kategorien verwechselt: nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse wird nämlich von K und K' unterschiedlich beurteilt, sondern der Zeitpunkt der Wahrnehmung ihrer Signale. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse kann gar nicht relativ sein - sie findet innerhalb ein und derselben Gegenwart für all ihre Instanzen, unabhängig von ihrem jeweiligen geometrischen Kontext statt.

Das ist richtig. Die Frage ist, wie kann man das Ganze formulieren, so dass es auch ein yyy wie McTroll verstehen kann. Und noch schwieriger wird es wenn ein yyy wie Mikosch deine Erklärung gar nicht "verstehen" will. Oder, wie willst du die beiden überzeugen, dass sie Einsteinsche Sekte verlassen sollen. Was die beiden verkünden ist keine Wissenschaft sondern Religion.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Do 6. Dez 2018, 14:49

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Weil du erkannt hast, dass unsinnige Annahme Einsteins zu unsinnigen Ergebnissen führt. :lol:

Warum?

Genau.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Do 6. Dez 2018, 14:53

Zasada hat geschrieben:Gälte das Prinzip der Relativität bezogen auf die Einsteinsche "Relativität der Gleichzeitigkeit", so würden die Bezugssysteme K,K' gleichwertig für die Beschreibung des Naturgeschehens sein.
Ich habe unmissverständlich gezeigt, dass sie es nicht sind.
Da du die Bezugssysteme falsch einsetzt hast du gar nichts gezeigt. :geek:
Zasada hat geschrieben:Der Ausgangspunkt für Einsteins "Relativität" ist es zu konstatieren, dass die Ereignisse, welche aus der Perspektive von K gleichzeitig sind, aus der Perspektive von K' nicht gleichzeitig sind.
Ich behaupte, das diese implizierende Verbindung unzutreffend sei.
Bei der Einsteinschen Beurteilung der Gleichzeitigkeit werden nämlich bedenkenlos Kategorien verwechselt: nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse wird nämlich von K und K' unterschiedlich beurteilt, sondern der Zeitpunkt der Wahrnehmung ihrer Signale. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse kann gar nicht relativ sein - sie findet innerhalb ein und derselben Gegenwart für all ihre Instanzen, unabhängig von ihrem jeweiligen geometrischen Kontext statt.
Da nur die Lichtgeschwindigkeit konstant ist, ist im Umkehrschluß die Zeit und der "geometrische Kontext" variabel. Deswegen gibt es keine ein und dieselbe Gegenwart für alle Instanzen. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse ist relativ. Das ist ein einfacher logischer Schluß, der aus den Beobachtungen der Natur erfolgt.

Deine "Berechnungen" finden im Rahmen der euklidischen Geometrie statt. Kein Wunder, dass du da nur Unsinn bezüglich der RT findest, wenn du die Galilei-Transformation anwendest.

Du beweist überhaupt nichts außer deiner Unfähigkeit im physikalischem Kontext zu denken. :mrgreen:
Zuletzt geändert von Mikesch am Do 6. Dez 2018, 14:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Do 6. Dez 2018, 14:54

Lagrange hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Gälte das Prinzip der Relativität bezogen auf die Einsteinsche "Relativität der Gleichzeitigkeit", so würden die Bezugssysteme K,K' gleichwertig für die Beschreibung des Naturgeschehens sein.
Ich habe unmissverständlich gezeigt, dass sie es nicht sind.

Der Ausgangspunkt für Einsteins "Relativität" ist es zu konstatieren, dass die Ereignisse, welche aus der Perspektive von K gleichzeitig sind, aus der Perspektive von K' nicht gleichzeitig sind.

Ich behaupte, das diese implizierende Verbindung unzutreffend sei.
Bei der Einsteinschen Beurteilung der Gleichzeitigkeit werden nämlich bedenkenlos Kategorien verwechselt: nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse wird nämlich von K und K' unterschiedlich beurteilt, sondern der Zeitpunkt der Wahrnehmung ihrer Signale. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse kann gar nicht relativ sein - sie findet innerhalb ein und derselben Gegenwart für all ihre Instanzen, unabhängig von ihrem jeweiligen geometrischen Kontext statt.

Das ist richtig. Die Frage ist, wie kann man das Ganze formulieren, so dass es auch ein yyy wie McTroll verstehen kann. Und noch schwieriger wird es wenn ein yyy wie Mikosch deine Erklärung gar nicht "verstehen" will. Oder, wie willst du die beiden überzeugen, dass sie Einsteinsche Sekte verlassen sollen. Was die beiden verkünden ist keine Wissenschaft sondern Religion.

Zasada hat nur gezeigt, das er von BS nichts versteht. Da sind wir aber noch sowas weit entfernt die RT anwenden zu wollen, wie nur irgendwas. :mrgreen:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Do 6. Dez 2018, 14:55

Mikesch hat geschrieben:Da nur die Lichtgeschwindigkeit konstant ist, ist im Umkehrschluß die Zeit und der "geometrische Kontext" variabel.


Haa, haa, haa. Leerer Raum hat keine Geometrie. :lol:
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