Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 9. Dez 2018, 13:25

Zasada hat geschrieben:Nein der Bahndamm bewegt sich aus Sicht des Zuges und nicht im Zug.
Oh man. Natürlich bewegt sich der Bahndamm nicht im Zug, sondern unterm Zug. :lol:
Im Zug kannst dü höchstens darauf warten, dass der Schaffner vorbei kommt, aber auf einen Bahndamm kannst du darin ewig warten - viel Spaß. :lol:

Bitte... Gnade! :lol:
Nicht von Bedeutung
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » So 9. Dez 2018, 13:29

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Nein der Bahndamm bewegt sich aus Sicht des Zuges und nicht im Zug.
Oh man. Natürlich bewegt sich der Bahndamm nicht im Zug, sondern unterm Zug. :lol:
Im Zug kannst dü höchstens darauf warten, dass der Schaffner vorbei kommt, aber auf einen Bahndamm kannst du darin ewig warten - viel Spaß. :lol:

Bitte... Gnade! :lol:


Oh mann, diese Halbstarker mit seinen Lol-Zeichen.
Gut, dass Du deine "Witze" als solche markierst, sie könnten sonst nicht als solche erkannt werden. Das witzigste an deinem Nichts sind idT die Smilies.
Zasada
 
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » So 9. Dez 2018, 13:37

Kurt hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:
Wozu "Der Sinn dieses Wortes steht schon in den Silben eindeutig drin."


Gleich_zeitig:
Zeitig steht für: zur gleichen "Zeit", also gleichem Ereignszählerstand der aus einer gemeinsamen oder zwei gleich gehenden Taktquellen erstellt wird/worden ist.
Gleich, für gleichen Zählerstand im Ereignismoment.

Kurt



Wow, Du übernimmst mein "Ereigniszähler-Modell". Das finde ich fantastisch.
Ist dafür gedacht, dass man es benutzt, um Vorgänge, welche innerhalb der Zeit erfolgen, minutiös bezüglich ihrer Gleichzeitigkeit zu beschreiben...
Gut Kurt.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon fallili » So 9. Dez 2018, 13:47

Zasada hat geschrieben:...
Zwei gleich ausgerichtete Bezugssysteme K und K' nähern sich im luftleeren Raum einander. Das Bezugssystem K' bewegt sich bezogen auf K mit der Geschwindigkeit v. Das System K ruht relativ zu K'.

Es werden auf K zwei Sender gleichzeitiger, kugelförmiger Lichtimpulse installiert.
Aus der Perspektive von K' erfolgen die gleichzeitigen Lichtimpulse nicht gleichzeitig. Während sich K' dem Bezugssystem K nähert, erfolgt das eine Ereignis aus der Perspektive von K' stets früher als das andere (rot gefärbt von fallili. Der selbstverständliche Grund dafür ist die Position der Sender der Lichtimpulse bezüglich K'.
Für Einstein ist das ein ausreichender Grund, darin die Relativität der Gleichzeitigkeit zu erkennen und diese in die Physik einzuführen...Es scheint bis heute begründet zu sein: das, was aus Sicht eines Bezugssystems gleichzeitig geschieht, geschieht ja aus Sicht eines anderen nicht gleichzeitig.
Doch hier begeht Einstein einen fatalen und einen unverzeihlichen Fehler: die von ihm erkannte Relativität, betrifft nämlich nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Nein! Aus der Perspektive von K' erfolgt das eine Ereignis nicht früher als das andere!
Das eine Ereignis wird von K' wegen der endlichen Lichtgeschwindigkeit nur früher gesehen als das andere.
Ein normaler Beobachter (aber nicht Zasada) in K' ist sehr wohl in der Lage, den Einfluß der endlichen Lichtgeschwindigkeit zu berücksichtigen, und Einstein war dazu auch in der Lage.
Was allerdings passiert ist, dass man die endliche Lichtgeschwindigkeit berücksichtigen kann und dann noch immer die Ereignisse nicht gleichzeitig sind.

Nehmen wir an das die beiden Blitze in K' 300 000 km entfernt sind.

Ein zu K' ruhender Beobachter erwartet dann, dass der "entferntere" Lichtblitz erst genau eine Sekunde nach dem anderen zu sehen ist - das wird auch zutreffen und der Beobachter wird daraus schließen, das die beiden Blitze gleichzeitig gezündet wurden.
Ein zu K' bewegter Beobachter der nix von der SRT weiß, erwartet genauso dass der "entferntere" Lichtblitz erst eine Sekunde nach dem anderen zu sehen ist und erlebt eine "Überraschung". Der zweite Lichtblitz kommt nämlich nicht genau eine Sekunde später sondern mehr als eine Sekunde später.
Und damit muss der bewegte Beobachter eben schließen und erkennen, dass die beiden Lichtblitze eben nicht gleichzeitig ausgesendet wurden.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » So 9. Dez 2018, 13:53

fallili hat geschrieben:Ein zu K' bewegter Beobachter der nix von der SRT weiß, erwartet genauso dass der "entferntere" Lichtblitz erst eine Sekunde nach dem anderen zu sehen ist und erlebt eine "Überraschung". Der zweite Lichtblitz kommt nämlich nicht genau eine Sekunde später sondern mehr als eine Sekunde später.
Und damit muss der bewegte Beobachter eben schließen und erkennen, dass die beiden Lichtblitze eben nicht gleichzeitig ausgesendet wurden.

Nö, er muss schließen dass er sich von einem Blitz entfernt und dem anderen nähert. Sonst ist er total blöd.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » So 9. Dez 2018, 13:54

@fallili
Und? Was folgt daraus für uns?
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » So 9. Dez 2018, 14:04

fallili hat geschrieben:Was allerdings passiert ist, dass man die endliche Lichtgeschwindigkeit berücksichtigen kann und dann noch immer die Ereignisse nicht gleichzeitig sind.

Das kann man nicht.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon fallili » So 9. Dez 2018, 14:06

Lagrange hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Ein zu K' bewegter Beobachter der nix von der SRT weiß, erwartet genauso dass der "entferntere" Lichtblitz erst eine Sekunde nach dem anderen zu sehen ist und erlebt eine "Überraschung". Der zweite Lichtblitz kommt nämlich nicht genau eine Sekunde später sondern mehr als eine Sekunde später.
Und damit muss der bewegte Beobachter eben schließen und erkennen, dass die beiden Lichtblitze eben nicht gleichzeitig ausgesendet wurden.

Nö, er muss schließen dass er sich von einem Blitz entfernt und dem anderen nähert. Sonst ist er total blöd.

Falls Du das von Zasade inzwischen x-mal gepostete Bild angeschaut hättest, dann würdest Du sehen, dass er sich beiden Blitzen nähert.
Aber ich geh eh nicht davon aus, dass die Kritiker das verstehen oder wenigstens nur zur Kenntnis nehmen.

Ich hab es nur geschrieben weil Zasade mal wieder mit falschen Unterstellungen beginnt ( sinngemäß, dass Einstein zu blöd war um Lichtlaufzeiten zu berücksichtigen) und darauf dann mal wieder eine "geniale Privattheorie" aufbaut.

Aber wie von ihm nun mehrfach schon gezeigt - schwachsinnige Annahmen führen eben auch zu schwachsinnigen Theorien!
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » So 9. Dez 2018, 14:09

Die Veränderung der Geometrie des Versuches bewirkt, dass alle Fragen bezüglich der Gleichzeitigkeit der Ereignisse auf einmal geklärt sind.
Nicht ich schliesse auf die Relativität der Gleichzeitigkeit anhand der Relativität der Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit, sondern Albert.
Ich stelle nur fest, dass Ereignisse, welche gleichzeitig stattfinden, notwendig gleichzeitig sind, unabhängig davon, ob und anhand welches mathematischen Verfahrens ihre Gleichzeitigkeit im Detail festgestellt werden kann...oder auch nicht.
Die Gleichzeitigkeit ist eben absolut. Ihre Signale nicht.
Keine Privattheorie.
Naturbeschreibung.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » So 9. Dez 2018, 14:27

fallili hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Ein zu K' bewegter Beobachter der nix von der SRT weiß, erwartet genauso dass der "entferntere" Lichtblitz erst eine Sekunde nach dem anderen zu sehen ist und erlebt eine "Überraschung". Der zweite Lichtblitz kommt nämlich nicht genau eine Sekunde später sondern mehr als eine Sekunde später.
Und damit muss der bewegte Beobachter eben schließen und erkennen, dass die beiden Lichtblitze eben nicht gleichzeitig ausgesendet wurden.

Nö, er muss schließen dass er sich von einem Blitz entfernt und dem anderen nähert. Sonst ist er total blöd.

Falls Du das von Zasade inzwischen x-mal gepostete Bild angeschaut hättest, dann würdest Du sehen, dass er sich beiden Blitzen nähert.
Aber ich geh eh nicht davon aus, dass die Kritiker das verstehen oder wenigstens nur zur Kenntnis nehmen.

Ich gehe vom ursprünglichen Versuch aus, da du Einstein ins Spiel gebracht hast.

Ich hab es nur geschrieben weil Zasade mal wieder mit falschen Unterstellungen beginnt ( sinngemäß, dass Einstein zu blöd war um Lichtlaufzeiten zu berücksichtigen) und darauf dann mal wieder eine "geniale Privattheorie" aufbaut.

Das stimmt nicht, Zasada hat Einsteinsche Erklärung kritisiert. Einstein hat unterschiedliche Lichtlaufzeit falsch interpretiert.

Aber wie von ihm nun mehrfach schon gezeigt - schwachsinnige Annahmen führen eben auch zu schwachsinnigen Theorien!

Genau, die schwachsinnigen Annehmen wurden von Einstein gemacht und es ist nicht möglich daraus eine vernünftige Theorie zu machen.
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