Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mi 13. Feb 2019, 13:10

Kurt hat geschrieben:Du schreibst einen Stuss zusammen das einem die Haare zu Berge stehen.
Es steht dir immer noch frei, zu erklären, wie du meinst, dass GPS funktioniert, aber da kommt ja nichts. :lol:
Nicht von Bedeutung
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Mi 13. Feb 2019, 13:54

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Laufzeit wird nicht mitgeliefert.
Och menno... Zwei aufeinanderfolgende Chip-Codes, deren räumlicher Abstand definiert ist und zwei dazu passende aufeinanderfolgende Zeitstempel. Der definierte Abstand geteilt durch die Differenz der Zeitstempel ergibt die Signalgeschwindigkeit (idealerweise konstant c). Höhe der Satelliten geteilt durch Signalgeschwindigkeit ergibt die Laufzeit und über die Differenzen in den von vier Satelliten übermittelten Chip-Codes ergeben deren Abstand und somit die Position der Satelliten. Vergleicht man nun aufeinanderfolgende Signalpakete der Satelliten, die für alle vier identische Zeitstempel aufweisen, bekommt man eine Momentaufnahme, wo sich diese 4 Satelliten zum Zeitpunkt der Messung befanden und daraus lässt sich die eigene Position bestimmen.

Jeder Punkt auf der Erdoberfläche hat einen anderen Abstand von jedem der Satelliten.

Ohne Laufzeitmessung ist eine Berechnung der eigenen Position nicht möglich.

Das können wir so unendlich wiederholen.
Lagrange
 
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Mi 13. Feb 2019, 13:59

Lagrange hat geschrieben:Was für Unterschied? :lol:

Zwischen Translation und Rotation.

Nach deiner Logik muss dann die Erde um dich herum fliegen? :lol:

So wirds sein...
McMurdo
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mi 13. Feb 2019, 14:25

Lagrange hat geschrieben:Jeder Punkt auf der Erdoberfläche hat einen anderen Abstand von jedem der Satelliten.
Das hat auch keiner bestritten. Dennoch lässt sich dessen Position über Höhe, Chip-Codes und Zeitstempel ermitteln.

Lagrange hat geschrieben:Ohne Laufzeitmessung ist eine Berechnung der eigenen Position nicht möglich.

Das können wir so unendlich wiederholen.
Von mir aus. Dann wiederhole es für dich, schaue die Videos oder warte auf Kurts Ausführungen. Ich habe vereinfacht erklärt, wie es funtioniert und damit ist's gut.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Mi 13. Feb 2019, 14:57

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Dann wiederhole es für dich, schaue die Videos oder warte auf Kurts Ausführungen. Ich habe vereinfacht erklärt, wie es funtioniert und damit ist's gut.


OK dann schau hier ab 4 min.

https://youtu.be/QK1lDsinMwk
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Mi 13. Feb 2019, 15:01

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du schreibst einen Stuss zusammen das einem die Haare zu Berge stehen.
Es steht dir immer noch frei, zu erklären, wie du meinst, dass GPS funktioniert, aber da kommt ja nichts. :lol:

Nonono, wir haben ja schon öfters miteinander.
Immer wenns ums technische geht bist du weg.

Ich sage dir nicht wie ich meine wie GPS funktioniert, das zelebrierst du ja gerade, sondern wies funktioniert.

Im Prinzip ist es so das der Empfänger Sendepunkte von mehreren SAT, deren Entfernung (über die Signallaufzeit) zu seinem momentanen Standpunkt, feststellt und daraus dann seinen Punkt im "Raume" berechnet.

Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Mi 13. Feb 2019, 15:12

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Laufzeit wird nicht mitgeliefert.
Och menno... Zwei aufeinanderfolgende Chip-Codes, deren räumlicher Abstand definiert ist


Ist er nicht, er schwankt je nach Winkel, definiert ist der zeitliche Abstand und daraus folgend der Entfernungsabstand zum nächsten oder vorhergehendem GOLD-Code (dein Chip-Code).
Will er die Entfernung zum Sendepunkt wissen muss er wissen wieviel GOLD-Code-Sendungen unterwegs sind und welchen Teil des ersten er gerade empfängt.
Im 'Code' selber steht überhaupt nichts drinnen, der ist für einen SAT immer gleich, da wird nämlich keine Information übertragen.

Nicht von Bedeutung hat geschrieben: und zwei dazu passende aufeinanderfolgende Zeitstempel.

Welche nicht gesendet werden!
Du reimst dir einfach was zusammen oder irgendwer hält dich zum Narren und sagt dir solchen Stuss vor und du legst ihn hier ungeprüft rein.

Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mi 13. Feb 2019, 15:13

Lagrange hat geschrieben:OK dann schau hier ab 4 min.

https://youtu.be/QK1lDsinMwk
Du bist ja noch ganz am Anfang mit deinem "Studium" schau doch einfach weiter. Natürlich benötigt man diese Dinge alle. Nur wie man an diese Dinge heran kommt und wie sie sich aus dem Signal ergeben, ist die weitaus interessantere Frage - gefolgt von der Frage, wieso das GPS-Signal so realisiert ist, wie es realisiert ist.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Mi 13. Feb 2019, 22:23

Kurt hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Laufzeit wird nicht mitgeliefert.
Och menno... Zwei aufeinanderfolgende Chip-Codes, deren räumlicher Abstand definiert ist


Ist er nicht, er schwankt je nach Winkel, definiert ist der zeitliche Abstand und daraus folgend der Entfernungsabstand zum nächsten oder vorhergehendem GOLD-Code (dein Chip-Code).
Will er die Entfernung zum Sendepunkt wissen muss er wissen wieviel GOLD-Code-Sendungen unterwegs sind und welchen Teil des ersten er gerade empfängt.
Im 'Code' selber steht überhaupt nichts drinnen, der ist für einen SAT immer gleich, da wird nämlich keine Information übertragen.


Nun die Einbindung des Gedankenexperimentes ins GPS-Geschehen.

Der Empfänger stehe abseits vom Gleisanfang, also etwas in Richtung Gleisende abgesetzt. Aus Richtung Gleisende kommt das von einem GPS_SAT gesendete Chip-Signal.
Es wird der Signalabschnitt betrachtet der am willkürlich festgesetztem Sendepunkt abgesetzt wurde.
Das Signal ist mit der lokalen LG unterwegs, trifft damit auf die Gleise und läuft auf/über diesen mit der lokalen LG weiter in Richtung Gleisende wo der Empfänger steht.

Da dieser den Sendepunkt kennt, auch die Absendezeit, er davon ausgeht das das Signal mit lokaler LG zu ihm gelaufen ist, kennt er die Laufdauer dieses Signalabschnittes vom Sendepunkt zu seinem Empfangspunkt und errechnet daraus seinen Abstand im Moment des Empfangs dieses Sendesignalabschnittes.
Hätte er eine LG-Geschwindigkeitsmesseinrichtung, so wie unser Messwagen eine hat, dann würde er, dann wenn er zum Gleis unbewegt ist, die LG, den lokalen Wert, messen können.

Jetzt bewegen wir ihn in Richtung Gleisende, und zwar so das er, im Moment als das SAT-Signal ihn erreicht, an der selben Position ist wie vorher als er zum Gleise ruhte.
Er wird nun die gleiche Entfernung zum Sendepunkt berechnen wie vorher.
Jedoch, seine nun ebenfalls durchgeführte LG-Messung, ergibt einen höheren Wert als vorher, als er zum Gleise ruhte.

Das bedeutet, das neben der Unabhängigkeit der SAT-Bewegung. das Signal mit der selben LG über die Gleise gelaufen ist als vorher.
Seine, von ihm gemessene LG, sagt aus das er sich gegen die Senderichtung bewegt hat.
Er hat "c+v" gemessen.

Es zeigt sich das für das laufende Sendesignal weder der SAT noch das Navi einen Einfluss hat, der Einfluss der besteht ist der zum Gleis, damit zur Erdoberfläche.
Es ist gezeigt das die Masse der Erde das Lichtlaufen auf ihr bestimmt.
Dreht man Gleisanfang und Gleisende um, fährt also in die andere Richtung, dann ergibt sich eine andere LG, sowohl bei stehendem als auch bei bewegten NAVI-Empfänger (SAGNAC).

Würde die Masse der Erde nicht das Lichtlaufverhalten auf ihr, und in ihrem Nahbereich, bestimmen, wäre kein GPS-möglich.


Kurt
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Do 14. Feb 2019, 04:31

Lagrange hat geschrieben:
OK dann schau hier ab 4 min.

https://youtu.be/QK1lDsinMwk

Wenn du so viel auf den guten Mann hältst, was ich sehr begrüße, denn er erklärt wirklich gut, dann solltet ihr euch auch seine anderen Videos ansehn.
http://www.ilectureonline.com/lectures/ ... ICS/41/293
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