Lagrange hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Die Atomuhr hat keine Systemzeit intus! Sie erzeugt nur den Systemtakt.
Verständlich?
Das ist schon alles klar aber:
9 192 631 770 Schwingungen auf der Erde sind nicht gleich lang wie
9 192 631 770 Schwingungen im SAT.
Wie kann dies korrigiert werden?
Frequenzteiler?
Wie?
Ich will zeigen das das keine Rolle spielt, nicht notwendig ist.
Zur Korrekturmöglichkeit:
Die Atomuhr selber kann eigentlich nicht korrigiert werden, das geht, so wie du vermutest, dann wohl im ersten Teiler.
Dem Empfänger/NAVI usw. wird der Fehler gesagt den der Taktgeber, also die Uhr, hat/produziert.
Der Empfänger weis also wieviel die empfangenen Signale falsch sind und das er diese und um wieviel er sie korrigieren muss.
Alle Millisekunde wird die Kennung des SAT gesendet, in den vorher dem Empfänger zugestellten Daten (Almanach usw.) steht der Fehler des Systemtaktes und der Versatz zur Systemzeit drinnen.
Er kann also selber errechnen um wieviel die Signale zeitlich versetzt sind und muss diese bei der Laufzeiterkennung zu einem gewähltem Sendepunkt berücksichtigen.
Soll er die GPS-Systemzeit ausgeben dann muss er das da auch berücksichtigen.
Soll er die "Weltzeit" ausgeben dann muss er zusätzlich den Versatz der GPS-Systemzeit zur Weltzeit mit berücksichtigen.
All diese Korrekturdaten stehen dem Empfänger zur Verfügung, er muss sie halt vorher geladen haben.
Er kriegt sie von den SATs (schön langsam) geliefert.
Es spielt also keine Rolle ob der Mutteroszillator im SAT, also die Atomuhr zu langsam oder zu schnell läuft, er hat ja die Korrekturdaten.
Natürlich sind dem Falschgehen des Mutteroszillators Grenzen gesetzt.
Diese besteht im absoluten Falschgang als auch in der Stabilität der Ausgabefrequenz selber (Kurzzeitschwankungen).
Schwankt nämlich diese zu stark dann kann das Bodensegment/Kontrollstation das nicht schnell genug korrigieren, also neue Daten in den Almanach schreiben.
Kurt
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