Mikesch hat geschrieben:Welche Herleitung kennst du denn überhaupt?
Was ist davon ungültig?
Zeigen und nicht labern!
Ich zeige (ich will gar nicht auf die lineare Anwendung des Pythagoras Satzes kommen - diese ist der Dummheit Gipfel...)
Wenn auch geometrische Strecke und physikalische Zeit in der Definition der Geschwindigkeit vereinigt werden(v=s/t), erweist sich die Umwandlung dieser Definition nach "Zeit" als selbstreferenziell.
Diese Umwandlung mag zwar mathematisch korrekt sein, denn es ist in der Mathematik alles erlaubt, was zu einer widerspruchsfreien Lösung führt, es dürfte auch physikalisch als akzeptabel durchgehen, geometrisch ist aber diese Art von definieren und argumentieren seit Euklid unzulässig.
Genau diese Abwandlung spielt jedoch in der mathematischen Ableitung des Lorentz-Faktors eine entscheidende Rolle.
Die Definition der Zeit, welche aus der Definition der Geschwindigkeit abgeleitet wird, ist unzulässig. Die Geschwindigkeit kann zwar als Verhältnis der Strecke zur Zeit definiert werden, doch es ist nicht möglich, die Zeit aus dem Verhältnis der Strecke und Geschwindigkeit abzuleiten, denn in dieser Definition ist bereits Zeit als Definiens enthalten:
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↑___↑___↑Alles, was folgt und geradewegs zum Lorentz-Faktor und Zeitdilatation führt, ist falsch.