2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mi 24. Apr 2019, 17:01

fallili hat geschrieben:Klar kann man, wie es in Rechenbeispielen oft gemacht wird, einen Punkt "zwangsweise" synchronisieren. Der würde dann, wie Du es schreibst, "als "an selben Ort zur selben Zeit" wahrgenommen werden".
Aber damit legt man das Koordinatensystem fest und ein zweiter Punkt kann nicht mehr in beiden IS die selben Koordinaten aufweisen.
Und damit kann eben die Gleichzeitigkeit von zwei Ereignissen nicht mehr in beiden Systemen das Selbe sein.

Also Deine Aussage "Ein Punkt kann gar nicht anders als "an selben Ort zur selben Zeit" wahrgenommen werden." ist schon seit über 100 Jahren als falsch bekannt!



A. Einstein
"Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte eines relativ zu K ruhenden Stabes, dessen Mittelpunkt M sei. Von M werde ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zur Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig seien. Damit haben wir eine physikalisch sinnvolle Definition der Gleichzeitigkeit gewonnen"


Erinnerung Wikipedia:..."die Lichtgeschwindigkeit hängt nicht vom Bewegungszustand des zu ihrer Messung verwendeten Empfängers ab"

Wenn die Lichtgeschwindigkeit nicht vom Bewegungszustand des zu ihrer Messung verwendeten Empfängers abhängt, dann besitzt sie in den Punkten A und B der Einsteinschen Definition der Gleichzeitigkeit stets denselben Wert, unabhängig davon, aus welchem Bezugssystem sie gemessen wird, und unabhängig davon, ob sich der Empfänger, der zu ihrer Messung verwendet wird, bewegt oder nicht.
Die Lichtstrahlen, welche an den Ereignispunkten A und B empfangen werden, kommen stets exakt gleichzeitig an, auch dann, wenn der Beobachter diese Punkte mit 99% der Lichtgeschwindigkeit passiert und ihre Ankunft misst - seine Bewegung spielt für die Geschwindigkeit der Lichtstrahlen, und konsequenterweise für die Gleichzeitigkeit ihrer Ankunft bei M keine Rolle.

Seit hundert Jahren falsch?
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Mikesch » Mi 24. Apr 2019, 17:31

Zasada hat geschrieben:Erinnerung Wikipedia:..."die Lichtgeschwindigkeit hängt nicht vom Bewegungszustand des zu ihrer Messung verwendeten Empfängers ab"

Wenn die Lichtgeschwindigkeit nicht vom Bewegungszustand des zu ihrer Messung verwendeten Empfängers abhängt, dann besitzt sie in den Punkten A und B der Einsteinschen Definition der Gleichzeitigkeit stets denselben Wert, unabhängig davon, aus welchem Bezugssystem sie gemessen wird, und unabhängig davon, ob sich der Empfänger, der zu ihrer Messung verwendet wird, bewegt oder nicht.

Richtig und gut erkannt! Wie du schon schreibst:
Die Lichtgeschwindigkeit ist immer gleich, egal ob der Empfänger bewegt ist oder nicht oder im welchen Bezugssystem sie gemessen wird.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Mikesch » Mi 24. Apr 2019, 17:34

Zasada hat geschrieben:Die Lichtstrahlen, welche an den Ereignispunkten A und B empfangen werden, kommen stets exakt gleichzeitig an, auch dann, wenn der Beobachter diese Punkte mit 99% der Lichtgeschwindigkeit passiert und ihre Ankunft misst - seine Bewegung spielt für die Geschwindigkeit der Lichtstrahlen, und konsequenterweise für die Gleichzeitigkeit ihrer Ankunft bei M keine Rolle.

Seit hundert Jahren falsch?
Das musst du mir noch erklären: Wie kann der Beobachter denn feststellen, dass die Punkte A und B gleichzeitig erreicht werden?
Wenn er am Punkt A die Ankunftszeit misste, dann kann er doch gleichzeitig nicht die Ankunftszeit in B messen, da muss er ja ersteinmal noch hin?

Sonst natürlich super!
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mi 24. Apr 2019, 17:43

Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Die Lichtstrahlen, welche an den Ereignispunkten A und B empfangen werden, kommen stets exakt gleichzeitig an, auch dann, wenn der Beobachter diese Punkte mit 99% der Lichtgeschwindigkeit passiert und ihre Ankunft misst - seine Bewegung spielt für die Geschwindigkeit der Lichtstrahlen, und konsequenterweise für die Gleichzeitigkeit ihrer Ankunft bei M keine Rolle.

Seit hundert Jahren falsch?
Das musst du mir noch erklären: Wie kann der Beobachter denn feststellen, dass die Punkte A und B gleichzeitig erreicht werden?
Wenn er am Punkt A die Ankunftszeit misste, dann kann er doch gleichzeitig nicht die Ankunftszeit in B messen, da muss er ja ersteinmal noch hin?

Sonst natürlich super!


Die Definition der Gleichzeitigkeit von Einstein lesen. In ihr werden keine Uhren und keine Messgeräte verwendet, um die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse zu bestimmen.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Lagrange » Mi 24. Apr 2019, 17:45

Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Die Lichtstrahlen, welche an den Ereignispunkten A und B empfangen werden, kommen stets exakt gleichzeitig an, auch dann, wenn der Beobachter diese Punkte mit 99% der Lichtgeschwindigkeit passiert und ihre Ankunft misst - seine Bewegung spielt für die Geschwindigkeit der Lichtstrahlen, und konsequenterweise für die Gleichzeitigkeit ihrer Ankunft bei M keine Rolle.

Seit hundert Jahren falsch?
Das musst du mir noch erklären: Wie kann der Beobachter denn feststellen, dass die Punkte A und B gleichzeitig erreicht werden?

Mit GPS geht ganz einfach! :lol:
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Lagrange » Mi 24. Apr 2019, 17:57

Zasada hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Die Lichtstrahlen, welche an den Ereignispunkten A und B empfangen werden, kommen stets exakt gleichzeitig an, auch dann, wenn der Beobachter diese Punkte mit 99% der Lichtgeschwindigkeit passiert und ihre Ankunft misst - seine Bewegung spielt für die Geschwindigkeit der Lichtstrahlen, und konsequenterweise für die Gleichzeitigkeit ihrer Ankunft bei M keine Rolle.

Seit hundert Jahren falsch?
Das musst du mir noch erklären: Wie kann der Beobachter denn feststellen, dass die Punkte A und B gleichzeitig erreicht werden?
Wenn er am Punkt A die Ankunftszeit misste, dann kann er doch gleichzeitig nicht die Ankunftszeit in B messen, da muss er ja ersteinmal noch hin?

Sonst natürlich super!


Die Definition der Gleichzeitigkeit von Einstein lesen. In ihr werden keine Uhren und keine Messgeräte verwendet, um die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse zu bestimmen.

Information: Die Trolle interpretieren Einstein und Wikipedia anders als Zasada.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Mi 24. Apr 2019, 18:47

Mikesch hat geschrieben:Das musst du mir noch erklären: Wie kann der Beobachter denn feststellen, dass die Punkte A und B gleichzeitig erreicht werden?
Wenn er am Punkt A die Ankunftszeit misste, dann kann er doch gleichzeitig nicht die Ankunftszeit in B messen, da muss er ja ersteinmal noch hin?

Sonst natürlich super!

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Beurteilungen, die anhand der Sinneseindrücke entstehen sind Signallaufzeit bedingt.

Gleichzeitig oder nicht gleichzeitig sind nur Sinneseindrücke.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mi 24. Apr 2019, 18:50

McMurdo hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Das musst du mir noch erklären: Wie kann der Beobachter denn feststellen, dass die Punkte A und B gleichzeitig erreicht werden?
Wenn er am Punkt A die Ankunftszeit misste, dann kann er doch gleichzeitig nicht die Ankunftszeit in B messen, da muss er ja ersteinmal noch hin?

Sonst natürlich super!

Mikesch!!!
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Beurteilungen, die anhand der Sinneseindrücke entstehen sind Signallaufzeit bedingt.

Gleichzeitig oder nicht gleichzeitig sind nur Sinneseindrücke.


Troll
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Mi 24. Apr 2019, 18:52

Zasada hat geschrieben:
Troll

Zasada erklärt seine eigenen Aussagen also als getrolle. Nun endlich erkennt er selbst was wir alle hier schon lange erkannt haben.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Mikesch » Mi 24. Apr 2019, 19:49

Zasada hat geschrieben:Die Definition der Gleichzeitigkeit von Einstein lesen. In ihr werden keine Uhren und keine Messgeräte verwendet, um die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse zu bestimmen.
Stimmt das wirklich?
Also was meint Einstein dann sonst mit den Uhren, die unter I.§1 Seite 893, also gleich am Anfang im ersten Kapitel unter §1 Definition der Gleichzeitigkeit mehrfach erwähnt werden?
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