Kleine Visualisierung.
Zasadas "Minkowski-Diagram"...

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Alle Ereignisse im Universum erfolgen gleichzeitig. Die x-Achse wandert gleichmäßig die Zeit-Achse hoch. Die Ereignisse geschehen nebeneinander auf der x-Achse gemäß der Definition.
Definition 1.
Definition der punkt-gültigen Gegenwart von M. Zasada
Ein Ereignis geschieht innerhalb der Gegenwart, wenn es innerhalb seines exklusiven zeitlich-räumlichen Standortes mit keinem anderen Ereignis identisch ist.
Prinzip der Gleichzeitigkeit:
Zwei oder mehr Ereignisse können nur dann gleichzeitig geschehen, wenn sie einander distant sind.
Prinzip der Gleichzeitigkeit besagt, dass eine Gleichzeitigkeit zwischen Ereignissen nur dann stattfinden kann, wenn diese in einer (beliebigen) Entfernung zueinander stehen.
Im Gegensatz zu Einstein betrachte ich die Gleichzeitigkeit der Ereignisse als Konstatierung der Tatsache der Gleichzeitigkeit aus der Perspektive der Systeme, welche an dieser jeweils beteiligt sind.
Ich betrachte die Systeme getrennt und stelle ihre Gleichzeitigkeit nicht anhand der Signale fest, welche mich als einen Beobachter von außen erreichen und welche vom jeweiligen Bewegungszustand oder vom Standort abhängig sind, sondern ich stelle die Gleichzeitigkeit der Ereignisse anhand der absoluten Zeitwerte dieser Ereignisse fest.
Für mich besitzt nämlich jedes einzelne Ereignis innerhalb des Universums stets eine dedizierte und ausgezeichnete Ereignisnummer (ähnlich einer "Gödel-Nummer").
Alle gleichzeitig erfolgenden Ereignisse im Universum besitzen dieselbe Ereignisnummer.
Ich betrachte ferner die Tatsache der Gleichzeitigkeit der Ereignisse als einen natürlichen Umstand innerhalb des Universums, welcher stattfindet, völlig unabhängig von der Ausführbarkeit der physikalischen Erforschung (Auswertung) seiner Evidenz.
Ich gehe nämlich von der Annahme aus, dass Dinge im Universum zugleich geschehen, unabhängig davon, ob die Gleichzeitigkeit ihres Geschehens jeweils erfassbar ist.
Das Bezugssystem der Gleichzeitigkeit in meinem Sinne ist das gesamte Universum - kein singulärer, materieller oder gedachter Bezugspunkt darin. Somit verlasse ich die Gewässer der Relativitätstheorie, denn wenn Dinge überall gleichzeitig geschehen, dann geschehen sie innerhalb ein und derselben Gegenwart, dann aber muss die Existenz einer solchen notwendig angenommen werden...Wenn aber eine Gegenwart existiert, welche für sämtliche gleichzeitig erfolgende Ereignisse gemeinsam ist, dann muss auch eine gemeinsame Zeit für all diese Ereignisse existieren, denn trotzdessen, dass Ereignisse gleichzeitig geschehen, geschehen einige davon früher, die anderen wiederum später als andere.
Die Annahme der gemeinsamen Gegenwart innerhalb des Universums ist zum einen logisch einwandfrei, zum anderen durchaus zwingend, wenn man an Universum als einen Prozess denkt, der aus dem Urknall hervorgegangen ist. Im Augenblick des Urknalls nämlich - im ersten Augenblick - hätte das Universum durchaus die erste Gegenwart und die erste Gleichzeitigkeit besessen, welche gemeinsam für all seine damaligen und für all seine späteren Bestandteile gültig (gewesen) ist.
Der Anfang gerade dieser Zeitrechnung wäre der Anfang einer bis heute gültigen, universellen Zeit.
Diese Deduktion ist logisch vollständig.