Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: So 16. Mai 2010, 15:25 
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Registriert: Mi 1. Jul 2009, 16:19
Beiträge: 1662
Harald Maurer hat geschrieben:
Ja, weil die Pfeile die Geschwindigkeit des Schützen dazu bekommen. Das Beispiel ist dennoch in Ordnung. Denn übertragen auf Jupiter als Schützen muss man natürlich annehmen, dass der Abschussort des Pfeils im Äther fixiert ("ruhend") bleibt, während der Schütze und Männchen sich nach dem Schuss weiter bewegen. Wir befinden uns ja im Äther und der Pfeil bewegt sich mit konstanter Geschwindigkeit in Bezug zum Äther fort. Um zu verstehen, wie's gemeint ist, muss man sich einfach die Photonen als Pfeile vorstellen, die mangels Trägheit nicht mit dem Jupiter-Erde-System mitziehen. Dass man soweit mitdenkt, habe ich eigentlich erwartet.


Ja eben, und deswegen hat das Photon im Bezugssystem Erde/Jupiter eine andere Richtung als im Äther, die Bewegungsrichtung ist gedreht. Zwar muss im Äthersystem vorgehalten werden, damit das Photon die Erde trifft, im Bezugssystem Erde/Jupiter ist die Richtung dann aber wieder senkrecht.

Harald Maurer hat geschrieben:
Die Galilei-Transformation führt in die Irre, wenn man von einem Absolutsystem (kein Inertialsystem!) in ein bewegtes transformiert. Ist ein BS kein Inertialsystem ist auch das andere keines!


Na das ist aber abenteuerlich. Seit wann ist der Äther kein Inertialsystem?

Harald Maurer hat geschrieben:
Das Argument, dass sich im Laufe eines Jupiterjahres der Aberrationswinkel ändern müsste, ist richtig, Das gilt auch für alle anderen Planeten. Leider ist das Planetensysten kein makelloses Uhrwerk, sondern chaotisch; d.h. alle Planetenbewegungen und Rotationen sind unregelmäßig, weil sie einander beeinflussen. Auch unsere Erde, auf welcher der geplagte Astronom die Planeten beobachten soll, tanzt in Wahrheit einen kosmischen Walzer und zieht nicht mit göttlicher Gleichmäßigkeit dahin. Die Frage ist daher, ob man diese wegen der großen Entfernungen extrem kleinen Aberrationswinkel und ihre allfälligen Veränderungen überhaupt feststellen bzw. die geringen optischen Bahnabweichungen aus den allgemeinen Abweichungen herausrechnen kann. Es sind offenbar noch keine speziellen Untersuchungen in dieser Richtung durchgeführt worden.


Ein Aberrationswinkel von 0,001 Radiant ist für einen Astronomen keine geringe Abweichung ...

Schau dir mal die Modelle wie sie im Stellarium oder wie diese Programme alle heißen verwendet werden an, die sagen die Position eines Planeten für die nächsten 200 Jahre weitaus genauer vorher. Wie sollten diese Modelle funktionieren, wenn so ein Aberrationshammer zuschlagen würde?


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: So 16. Mai 2010, 15:48 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35
Beiträge: 1224
Hallo Harald Maurer,


Zitat:
Um zu verstehen, wie's gemeint ist, muss man sich einfach die Photonen als Pfeile vorstellen, die mangels Trägheit nicht mit dem Jupiter-Erde-System mitziehen. Dass man soweit mitdenkt, habe ich eigentlich erwartet.


....

Zitat:
ob man diese wegen der großen Entfernungen extrem kleinen Aberrationswinkel und ihre


würde dann nicht eine größere Entfernung bewirken, dass sich die Erde immer mehr entfernt von einem Lichtstrahl der vom Jupiter aus senkrecht Richtung Erde fliegt? Es ist ja hier gerade die große Entfernung die bewirkt, dass auch 300 km/s einen großen räumlichen Effekt haben können.

Gruß

Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: So 16. Mai 2010, 16:16 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
<em>fb557ec2107eb1d6</em> hat geschrieben:
Ja eben, und deswegen hat das Photon im Bezugssystem Erde/Jupiter eine andere Richtung als im Äther, die Bewegungsrichtung ist gedreht. Zwar muss im Äthersystem vorgehalten werden, damit das Photon die Erde trifft, im Bezugssystem Erde/Jupiter ist die Richtung dann aber wieder senkrecht.


Ja, fb... und Ernst, nachdem ihr mein Beispiel mit dem Pfeil nicht nachvollzogen habt, muss ich ein besseres vorlegen.
Nachdem ja die Photonen unabhängig vom weiterziehenden Jupiter sind und vom Entstehungsort quasi der Erde nachleuchten, kann dieser Ort mit einer Lampe, die kurz aufleuchtet, verglichen werden.
Wir leuchten daher mit einer unbewegten Lampe einem davoneilenden Männchen nach und achten darauf, wohin der Schatten fällt. Ich frage Euch nun, wohin fällt der Schatten, wenn man mit Galilei transformiert? Ist der Schatten weg, weil das Licht im Männchen-BS von oben kommt oder fällt er plötzlich woanders hin, weil sich der Wellenvektor gedreht hat oder was?
Dateianhang:
schatten2.JPG
schatten2.JPG [ 10.67 KiB | 4973-mal betrachtet ]

Bitte um Erklärung!
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Ein Aberrationswinkel von 0,001 Radiant ist für einen Astronomen keine geringe Abweichung ...

Da müsste man wohl zuerst einen Astronomen fragen!
Ernst hat geschrieben:
Das Beispiel hat mit der diskutierten Situation nichts zu tun. In Deinem Beispiel sind die Objekte im Gegensatz zur Jupiterkonstellation relativ zueinander bewegt.

Das ist auch in der Jupiter Konstellation der Fall. Denn das Licht kommt nicht vom mitbewegten Jupiter, sondern vom Abstrahlpunkt der Photonen, welcher im Äther ruht. Von diesem bewegt sich die Erde weg. Das ist von vornherein die gegebene Situation bei Äther und quellenunabhängigen Photonen.
Ernst hat geschrieben:
Ein einzelnes Photon dient hier der Veranschaulichung. Ersetze es durch ein ganz kleines Stückchen Wellenfront. Für dieses ganz kleine Wellenfrontchen gilt dann genauso der eingezeichnete Mechanismus. Dieses kleine Teilfront läuft zwar mit c vom Punkt Z. Punkt Z ist aber ebenfalls bewegt; mit v. Daher ist die Bewegung der resultierende Teilfront die Summe beider Bewegungen.

Am Beispiel mit dem Schatten wirst Du mir das sicher gut erklären können. Insbesondere, was mit dem Schatten geschieht, wenn man transformiert, wird mich überzeugen ;)

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: So 16. Mai 2010, 16:21 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23276
Wohnort: Bayern
Hallo Harald,
Harald Maurer hat geschrieben:
Ja, weil die Pfeile die Geschwindigkeit des Schützen dazu bekommen.


bedeutet dass das der Pfeil, das Licht also, sich im Äther mit c + der Geschwindigkeit des Schützen bewegt?

Harald Maurer hat geschrieben:
Das Beispiel ist dennoch in Ordnung. Denn übertragen auf Jupiter als Schützen muss man natürlich annehmen, dass der Abschussort des Pfeils im Äther fixiert ("ruhend") bleibt, während der Schütze und Männchen sich nach dem Schuss weiter bewegen.


Der Abschussort bleibt ruhend im Äther, das Licht bewegt sich mit c (das der Äther vorgibt) und dem v des Schützen weiter?


Harald Maurer hat geschrieben:
Wir befinden uns ja im Äther und der Pfeil bewegt sich mit konstanter Geschwindigkeit in Bezug zum Äther fort.


Jetzt hab ich ein Problem.
Der/unser Bezug ist immer noch der Äther, wir ruhen also gegen ihn/in ihm.
Die konstante Geschwindigkeit ist also c + v des Jupiters.
Ist das so gemeint?


Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: So 16. Mai 2010, 16:37 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
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Kurt hat geschrieben:
bedeutet dass das der Pfeil, das Licht also, sich im Äther mit c + der Geschwindigkeit des Schützen bewegt?


Nein. Man hat mein Beispiel nicht in meinem Sinn nachvollzogen. Das Licht bewegt sich (laut Lorentz) konstant mit c in Bezug zum Äther! Immer und überall. In dazu relativ bewegten Bezugssystemen ergibt das c+/-v.
In der SRT hat das Licht diese konstante Geschwindigkeit c in jedem Inertialsystem, egal ob bewegt oder ruhend. Da kann die Geschwindigkeit niemals anders als mit c gemessen werden.
Kurt hat geschrieben:
Der Abschussort bleibt ruhend im Äther, das Licht bewegt sich mit c (das der Äther vorgibt) und dem v des Schützen weiter?

Nein, es bewegt sich nur mit c, ohne v des Schützen.
Kurt hat geschrieben:
Der/unser Bezug ist immer noch der Äther, wir ruhen also gegen ihn/in ihm.

Nein, wir ruhen nicht in ihm sondern wir bewegen uns in ihm. Soferne es ihn gibt, natürlich. Der Äther stellt ein absolutes, unbewegtes Bezugssystem dar, zu welchem sich andere Bezugssysteme entweder bewegen oder in ihm ruhen können.
Kurt hat geschrieben:
Die konstante Geschwindigkeit ist also c + v des Jupiters.

Nein, es gibt nur eine konstante Geschwindigkeit im Äther. Die des Lichtes. Sagt Lorentz. Einstein ist anderer Meinung.

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: So 16. Mai 2010, 16:52 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23276
Wohnort: Bayern
Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
bedeutet dass das der Pfeil, das Licht also, sich im Äther mit c + der Geschwindigkeit des Schützen bewegt?


Nein. Man hat mein Beispiel nicht in meinem Sinn nachvollzogen. Das Licht bewegt sich (laut Lorentz) konstant mit c in Bezug zum Äther! Immer und überall. In dazu relativ bewegten Bezugssystemen ergibt das c+/-v.


OK, verstanden.
Es bleibt also dabei dass die Lichtquelle keinen Einfluss auf die Ausbreitungsgeschwindigkeit im Äther hat, Licht im Äther mit c sich ausbreitet.


Harald Maurer hat geschrieben:
In der SRT hat das Licht diese konstante Geschwindigkeit c in jedem Inertialsystem, egal ob bewegt oder ruhend. Da kann die Geschwindigkeit niemals anders als mit c gemessen werden.


Den Beweis dafür ist man bisher immer schuldig geblieben.
Es sind reine Wunschvorstellungen.

Wie erklärst du dir die MM Ergebnisse, die dass es scheint als sei das Licht das auf der Edoberfläche läuft so läuft als sei sein Lichtleitmedium an die Erde angenagelt.
Mit "mitreissen"?

Ergänzung:
Die Erde bewegt sich ja gegen den Äther (in den hier beredeten Vorstellungen), also hat sie ein v gegen ihn.
Somit müsste Licht das aus dem Nullbezug (Äther) gegen sie anrennt mit c + v_erde (resultierendes v je nach Bewegungsrichtung gegen den Sendeort) einkommen.
Das lässt sich aber nicht beobachten (MM und alle anderen Versuche auch).


Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: So 16. Mai 2010, 17:06 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Hallo Harald,
Harald Maurer hat geschrieben:
Ja, fb... und Ernst, nachdem ihr mein Beispiel mit dem Pfeil nicht nachvollzogen habt, muss ich ein besseres vorlegen.

Das Beispiel ist dein erstes in Grün ;). Sender und Empfänger sind gegeneinander relativbewegt. Keine Konformität zur Jupiterkonstellation. In Deinem Beispiel muß die Sonne mitwandern.
Solche Beispiele hinken meistens. Aussagekräftiger ist eher die kinematische Darstellung des konkreten Falls

Zitat:
Das ist auch in der Jupiter Konstellation der Fall. Denn das Licht kommt nicht vom mitbewegten Jupiter, sondern vom Abstrahlpunkt der Photonen, welcher im Äther ruht. Von diesem bewegt sich die Erde weg. Das ist von vornherein die gegebene Situation bei Äther und quellenunabhängigen Photonen

Das Licht kommt nur vom Jupiter. Dort wird die Sphäre geboren und lebt danach weiter, wobei sie sich aufbläht und wandert.
Du meinst das im Äther ruhende Zentrum der Sphäre. Aber von dort kommt nicht das Licht. Das wäre ja Zauberei, denn da ist ja nichts.
Nach ihrer Geburt im Saturn bläht sich die Sphäre auf und zugleich wandert sie. Wie sie dabei ihre Information im Basissystem weiterträgt, habe ich in meiner Skizze veranschaulicht. Und daraus kann man allgemein schließen, daß ein Ätherwind keinen Einfluß auf den Sichtort eines Objektes ausübt. Die Fronten sind gegen die Sichtachse geneigt. Ich weiß nicht, was an dieser Darstellung nicht richtig sein könnte. Sie beinhaltet korrekte Kinematik.

Gruß
Ernst


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: So 16. Mai 2010, 17:12 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23276
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Hallo Ernst,
Zitat:
Das Licht kommt nur vom Jupiter. Dort wird die Sphäre geboren und lebt danach weiter, wobei sie sich aufbläht und wandert.


wie entsteht dieses Licht überhaupt?
Was ist die Ursache dafür?

Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: So 16. Mai 2010, 17:31 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
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Ernst hat geschrieben:
Sender und Empfänger sind gegeneinander relativbewegt. Keine Konformität zur Jupiterkonstellation. In Deinem Beispiel muß die Sonne mitwandern.


Nein, muss sie nicht. Macht sie im Allgemeinen auch nicht. :) Aber es ist egal, ob sie mitwandert oder nicht mitwandert. Such Dir eine der beiden Situationen aus und sage mir, wohin der Schatten fällt und ob er sich durch Wechsel des Bezugssystems verändert und wie ... Zum ersten Beispiel wurde eingewendet, es entspräche der Jupiterkonstellation nicht, weil der Schütze mitwandert. Jetzt wandert die Sonne nicht mit und es ist auch nicht recht :|
Aber Du könntest ja das neue Beispiel auf Deine Art kinematisch darstellen. Kommen da - nachdem es sich auch hier um Sphären handelt, die von der Sonne ausgehen - auch die Photonen von oben? Das wäre wohl das erste Mal, das jemand über seinen Schatten springen könnte ;)

Ich bin höchst interessiert an der kinematischen Darstellung!

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: So 16. Mai 2010, 17:47 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
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Wohnort: Graz
Ernst hat geschrieben:
Das Licht kommt nur vom Jupiter. Dort wird die Sphäre geboren und lebt danach weiter, wobei sie sich aufbläht und wandert.
Du meinst das im Äther ruhende Zentrum der Sphäre. Aber von dort kommt nicht das Licht. Das wäre ja Zauberei, denn da ist ja nichts.


Die Sphäre wandert nicht. Sondern es entstehen viele, viele Sphären nebeneinander. Die Photonen, die an der Messbasis ankommen, stammen immer aus dem Zentrum ihrer ein und einzigen Sphäre. Da ist ja nichts, sagst Du? Aber da war was, nämlich der Jupiter, als er die Photonen auf die Reise schickte. Die kümmern sich aber nicht darum, dass Jupiter sich inzwischen entfernt hat und ziehen geradlinig mit c weiter und bringen ein virtuelles Bild mit. Das wäre ein Wunder? Das Wunder erlebe ich jeden Tag, wenn ich in den Spiegel gucke. Dahinter ist nämlich nichts und ich bin schon gar nicht dort ;)

Grüße
Harald Maurer


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