<em>fb557ec2107eb1d6</em> hat geschrieben:
Ja eben, und deswegen hat das Photon im Bezugssystem Erde/Jupiter eine andere Richtung als im Äther, die Bewegungsrichtung ist gedreht. Zwar muss im Äthersystem vorgehalten werden, damit das Photon die Erde trifft, im Bezugssystem Erde/Jupiter ist die Richtung dann aber wieder senkrecht.
Ja, fb... und Ernst, nachdem ihr mein Beispiel mit dem Pfeil nicht nachvollzogen habt, muss ich ein besseres vorlegen.
Nachdem ja die Photonen unabhängig vom weiterziehenden Jupiter sind und vom Entstehungsort quasi der Erde nachleuchten, kann dieser Ort mit einer Lampe, die kurz aufleuchtet, verglichen werden.
Wir leuchten daher mit einer unbewegten Lampe einem davoneilenden Männchen nach und achten darauf, wohin der Schatten fällt. Ich frage Euch nun, wohin fällt der Schatten, wenn man mit Galilei transformiert? Ist der Schatten weg, weil das Licht im Männchen-BS von oben kommt oder fällt er plötzlich woanders hin, weil sich der Wellenvektor gedreht hat oder was?
Dateianhang:
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Bitte um Erklärung!
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Ein Aberrationswinkel von 0,001 Radiant ist für einen Astronomen keine geringe Abweichung ...
Da müsste man wohl zuerst einen Astronomen fragen!
Ernst hat geschrieben:
Das Beispiel hat mit der diskutierten Situation nichts zu tun. In Deinem Beispiel sind die Objekte im Gegensatz zur Jupiterkonstellation relativ zueinander bewegt.
Das ist auch in der Jupiter Konstellation der Fall. Denn das Licht kommt nicht vom mitbewegten Jupiter, sondern vom Abstrahlpunkt der Photonen, welcher im Äther ruht. Von diesem bewegt sich die Erde weg. Das ist von vornherein die gegebene Situation bei Äther und quellenunabhängigen Photonen.
Ernst hat geschrieben:
Ein einzelnes Photon dient hier der Veranschaulichung. Ersetze es durch ein ganz kleines Stückchen Wellenfront. Für dieses ganz kleine Wellenfrontchen gilt dann genauso der eingezeichnete Mechanismus. Dieses kleine Teilfront läuft zwar mit c vom Punkt Z. Punkt Z ist aber ebenfalls bewegt; mit v. Daher ist die Bewegung der resultierende Teilfront die Summe beider Bewegungen.
Am Beispiel mit dem Schatten wirst Du mir das sicher gut erklären können. Insbesondere, was mit dem Schatten geschieht, wenn man transformiert, wird mich überzeugen
Grüße
Harald Maurer