Ernst hat geschrieben:In beiden IS treffen die Lichtblitze gleichzeitig und mit c am Mittelpunkt ein. In M deshalb, weil sie von A und B zu unterschiedlichen Zeitpunkten abgsendet werden (RDG).
Nö.
Was ist RdG?
"Ausbreitungsgitter" ist ein Begriff wie "oben" oder "Norden" oder "Bezugssystem".
Behauptung:
Die LG ist konstant bezogen auf das Ausbreitungsgitter.
Was Ausbreitungsgitter ist, wird zunächst nicht präzisiert.
Im System S treffen sich die Lichtstrahlen der Blitze in Mittelpunkt M der Verbindungsstrecke AB deshalb, weil es in der Natur eine Lichtgeschwindigkeit gibt, die universal gilt und die unabhängig ist vom Bewegungszustand der Lichtquellen und ihrer Bezugssysteme.
Diese Unabhängigkeit beruht nicht etwa darauf, dass das Licht "resistent" gegen die Wirkung der Bezugssysteme ist. Bezugssysteme kommen in der Natur nicht vor.
In der Natur existieren auch keine oben-unten und keine links-rechts-Verhältnisse.
Es sind alles Konzepte, die entstehen, um es den Menschen die Orientierung im Universum zu erleichtern oder zu ermöglichen.
Die Lichtgeschwindigkeit ist Konstant und unabhängig von jedem Bezugsverhältnis in dem Sinn, in dem sich diese an nichts richtet, was nicht real existiert.
Gehen Lichtstrahlen durchs Wasser, so verringert sich ihre Geschwindigkeit: das ist Wechselwirkung, die real stattfindet: das Licht wird im dichteren Medium langsamer.
In S treffen sich die Lichtstrahlen der Blitze in Mittelpunkt M der Verbindungsstrecke AB deshalb, weil c eine absolutgültige und absolut konstante Lichtgeschwindigkeit ist, welche universell gilt und welche unabhängig vom Bewegungszustand der Lichtquellen und ihrer Bezugssysteme ist.
Ruhen Lichtquellen A und B im relativ zum Ausbreitungsgitter ruhendem S, so verändert sich ihr symmetrischer Bezug zur Lichtausbreitung im Ausbreitungsgitter nicht - die Lichtstrahlen breiten sich bezogen auf ihre Quelle jeweils gleichmäßig und isotrop aus.

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Die Lichtstrahlen der Blitze A'B' im System S' treffen im Mittelpunkt M' der Verbindungsstrecke A'B' deshalb nicht gleichzeitig ein, weil c eine absolutgültige und absolut konstante Lichtgeschwindigkeit ist, welche universell gilt und welche unabhängig ist, vom Bewegungszustand der Lichtquellen und ihrer Bezugssysteme. Bewegen sich Lichtquellen bezüglich des Ausbreitungsgitters, so verändert sich ihre Lage bezüglich dieses "unveränderlichen" Gitters - das Licht breitet sich zwar weiterhin isotrop und symmetrisch aus, die Lichtquellen und ihre Bezugssysteme verlieren aber ihren symmetrischen Bezug zur Lichtausbreitung im Ausbreitungsgitter.

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