Dopplerradar

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » So 18. Aug 2019, 10:28

@Lagrange » So 18. Aug 2019, 10:58

Bei vS=0 sieht der Empfänger die Frequenz fB=fS*(c+vB)/c wenn die Bewegung in Richtung Sender erfolg.

Es ist also nur eine Frequenzverdopplung möglich. Die SRT fordert eine unendliche Frequenz, was völlig unmöglich ist. Das kommt nur dadurch zustande, weil bewegte Atomuhren bei v=c nicht funktionieren. Mit einer Pendeluhr wird maximal doppelte Frequenz gemessen.


Und was ist bei VB = 0 und vS->c. Dann hat man eine beliebig hohe Frequenz. Dies beschreibt Harald Maurer auch in seiner Erklärung des Undulators.

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Re: Dopplerradar

Beitragvon Ernst » So 18. Aug 2019, 10:32

Lagrange hat geschrieben:Das ist schon mal falsch weil im Dokument "relativistisch" gerechnet wird.

Genau. Es wird die relativistische Gleichung des Dopplereffektes benutzt, die ja nur mit dem klassischen Sonderfall von v_sender = v_empfänger übereinstimmt. Aber nun soll plötzlich der Sender wieder ruhen und nur der Empfänger sich bewegen. Das paßt vorne und hinten nicht zusammen. Und dann entsteht da so ein Murks. Den Radartechnikern ist das offensichtlich bewußt und daher verwenden sie die denn auch klassische Beziehung.
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » So 18. Aug 2019, 11:08

@Ernst » So 18. Aug 2019, 11:32

Genau. Es wird die relativistische Gleichung des Dopplereffektes benutzt, die ja nur mit dem klassischen Sonderfall von v_sender = v_empfänger übereinstimmt. Aber nun soll plötzlich der Sender wieder ruhen und nur der Empfänger sich bewegen. Das paßt vorne und hinten nicht zusammen. Und dann entsteht da so ein Murks. Den Radartechnikern ist das offensichtlich bewußt und daher verwenden sie die denn auch klassische Beziehung.


Sicher braucht man nicht den relativistischen Dopplereffekt um den Radarfall zu behandeln. Vor allem, weil in diesem Experiment man es mit kleinen Geschwindigkeiten zu tun hat( Modelleisenbahn). Zu dem Dokument der "Radartechniker" kann ich folgendes sagen. Der Schwachpunkt der Argumentation scheint mir zu sein, daß man mit kleinen Phasenänderung pro Schwingung rechnet. Dies ist sicher für nichtrelativistische Geschwindigkeiten richtig. Diese kommen in der Praxis auch immer vor, weil wir ja nicht die Enterprise messen wollen. Für den Fall, daß c+v oder c-v nahezu gleich c ist, kann man eine solche Berechnung machen.

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Re: Dopplerradar

Beitragvon Kurt » So 18. Aug 2019, 11:35

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » So 18. Aug 2019, 09:38

Nun noch einiges zu deinem Verständnis der Physik:

Licht hat mit "Abwurftheorie" nichts zu tun.
Licht ist longitudinaler Druckausgleich im Medium.


Das ist Unsinn.


Das ist die einzig logische Erklärung.
Im Medium gibt's nur Longitudinales, Transversals kann nur an Oberflächen/Grenzschichten auftreten.
Das ist der erste Fakt der bei der "Radarbetrachtung" ansteht.

Rudi Knoth hat geschrieben:Denn warum gibt es denn in Hohlleitern eine minimale Frequenz, unter der der Hohlleiter nicht mehr ungedämpft überträgt (steht auch im Dokument)?


Weil das mit den Laufzeiten zusammenhängt die ihm Hohlleitern dann auftreten wenn es zu Spiegelungen kommt.
Bedenke: wäre da was mit Transversal dann würde die Signalamplitude in die Übertragungseigenschaften des Hohlleiters eingehen.


Rudi Knoth hat geschrieben:
Es verliert nicht weils nicht existiert.
Der "Compton" ist, ebenso wie die Zwittertheorie ums Licht, ein Hirngespinnst.


Dieses "Hirngespinst" war aber in den Messungen ein Störfaktor, dessen Eliminierung eine meiner Aufgaben war.


Welcher Art waren die Störungen?
Wie hast du das eliminiert?

Rudi Knoth hat geschrieben:Das Fe57 hat einen mehrstufigen Gammazerfall, in dem auch höherenergetische Gammaquanten ausgesendet wurden.

Es gibt keine Quanten, das ist reine Einbildung.

Rudi Knoth hat geschrieben:Deren Compton-Untergrund befand sich im Energiebereich der 14 KeV Quanten.


Es gibt keine Quanten und du kannst ruhig die Frequenz hinschreiben, der Begriff "Energiebereich" verwirrt nur und ist nichts anderes als die Angabe einer Frequenz.
Diese Angabe sollte allerdings auf einen zum Medium ruhendem Empfänger bezogen sein.
Es ist halt einfach so dass nichts und niemand ein laufendes Signal in seiner Frequenz/Periodendauer verändern kann.

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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » So 18. Aug 2019, 11:58

@Kurt » So 18. Aug 2019, 12:35

Das ist die einzig logische Erklärung.
Im Medium gibt's nur Longitudinales, Transversals kann nur an Oberflächen/Grenzschichten auftreten.
Das ist der erste Fakt der bei der "Radarbetrachtung" ansteht.


Nein in Festkörpern kann es auch "transversale" Schwingungen geben. Auch ist es für die "Radarbetrachtung" unerheblich.

Das ist die einzig logische Erklärung.
Im Medium gibt's nur Longitudinales, Transversals kann nur an Oberflächen/Grenzschichten auftreten.
Das ist der erste Fakt der bei der "Radarbetrachtung" ansteht.


Warum gibt es dann eine untere Frequenz oder obere Wellenlängen? Die longitudinalen Wellen brauchen kein "Mindestquerschnitt".

Welcher Art waren die Störungen?
Wie hast du das eliminiert?


Das war ein Untergrund, den ich rechnerisch "eliminiert" habe.

Und Quanten gibt es.


Gruss
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Kurt » So 18. Aug 2019, 12:09

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » So 18. Aug 2019, 12:35

Das ist die einzig logische Erklärung.
Im Medium gibt's nur Longitudinales, Transversals kann nur an Oberflächen/Grenzschichten auftreten.
Das ist der erste Fakt der bei der "Radarbetrachtung" ansteht.


Nein in Festkörpern kann es auch "transversale" Schwingungen geben.


Nein, kann es nicht, ist physikalisch nicht drin.

Rudi Knoth hat geschrieben:Auch ist es für die "Radarbetrachtung" unerheblich.


Doch, es ist mitentscheidend, denn als erstes ist zu klären warum es am Spiegel zu einem Phasensprung kommt.
(zu einem solchen kommt es nämlich nicht)

Rudi Knoth hat geschrieben:
Das ist die einzig logische Erklärung.
Im Medium gibt's nur Longitudinales, Transversals kann nur an Oberflächen/Grenzschichten auftreten.
Das ist der erste Fakt der bei der "Radarbetrachtung" ansteht.


Warum gibt es dann eine untere Frequenz oder obere Wellenlängen? Die longitudinalen Wellen brauchen kein "Mindestquerschnitt".


Siehst es ja das sie einen brauchen, transversale Schwingungen gibt's im Medium nicht.
Beim Licht gibt's nicht nur eine longitudinale Schwingung, sondern, je nach Betrachtungsweise entweder:

- zwei die an unterschiedlichen Orten gegenphasig erzeugt wurden (diese Orte verändern sich auch phasenlagenabhängig)
- eine Schwingung deren Erzeugungsort sich ständig ändert.

Letztendlich führt das zur "Polarisation". Und dafür reicht eine Schwingung schon aus.

Rudi Knoth hat geschrieben:
Welcher Art waren die Störungen?
Wie hast du das eliminiert?


Das war ein Untergrund, den ich rechnerisch "eliminiert" habe.


Unter welchen physikalischen Annahmen?

Rudi Knoth hat geschrieben:Und Quanten gibt es.

Es gibt keine.

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Re: Dopplerradar

Beitragvon Ernst » So 18. Aug 2019, 12:29

Rudi Knoth hat geschrieben:Sicher braucht man nicht den relativistischen Dopplereffekt um den Radarfall zu behandeln.

Die Tatsache, daß in der Fachliteratur mindestens 4 unterschiedliche Lösungen angezeigt sind, hat wohl auch damit zu tun, daß die Autoren mehr oder weniger Relativitätstheorie verwenden.
Allerdings freue ich mich, daß nur die Emitterthese eine eindeutige Aussage trifft und die unterschiedlich ist zu allen RT Varianten.
Da ließe sich wunderbar mit entsprechender Messung die eine oder andere These verifizieren.
Bislang hat ja die übliche Beziehung nach Emitterthese stets korrekte Werte ergeben. Aber eventuell waren die Geschwindigkeiten zu klein, um einen Unterschied festzustellen. Und wenn es einen Unterschied gäbe, dann nutzt das auch wenig, weil die "wahre" Geschwindigkeit nicht bekannt ist.Die SRT ist in jeder Beziehung aalglatt, aber irgendwann hängt der Aal am Haken. ;)
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » So 18. Aug 2019, 12:55

Ernst » So 18. Aug 2019, 13:29

Die Tatsache, daß in der Fachliteratur mindestens 4 unterschiedliche Lösungen angezeigt sind, hat wohl auch damit zu tun, daß die Autoren mehr oder weniger Relativitätstheorie verwenden.
Allerdings freue ich mich, daß nur die Emitterthese eine eindeutige Aussage trifft und die unterschiedlich ist zu allen RT Varianten.


Welche 4 Lösungen denn? Solange man annimmt, daß die Geschwindigkeit der Wellen vor und nach der Reflektion nur eine Geschwindigkeit hat, kommt man auf genau eine Lösung.

Bislang hat ja die übliche Beziehung nach Emitterthese stets korrekte Werte ergeben. Aber eventuell waren die Geschwindigkeiten zu klein, um einen Unterschied festzustellen. Und wenn es einen Unterschied gäbe, dann nutzt das auch wenig, weil die "wahre" Geschwindigkeit nicht bekannt ist.Die SRT ist in jeder Beziehung aalglatt, aber irgendwann hängt der Aal am Haken.


Das stimmt insofern, daß Abweichungen nur bei grösseren Geschwindigkeiten messbar sind. Genaugenommen sind dies Geschwindigkeiten, in denen das Quadrat des Geschwindigkeitsverhältnisses (v/c) messbar ist.

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Re: Dopplerradar

Beitragvon Lagrange » So 18. Aug 2019, 13:03

Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » So 18. Aug 2019, 10:58

Bei vS=0 sieht der Empfänger die Frequenz fB=fS*(c+vB)/c wenn die Bewegung in Richtung Sender erfolg.

Es ist also nur eine Frequenzverdopplung möglich. Die SRT fordert eine unendliche Frequenz, was völlig unmöglich ist. Das kommt nur dadurch zustande, weil bewegte Atomuhren bei v=c nicht funktionieren. Mit einer Pendeluhr wird maximal doppelte Frequenz gemessen.


Und was ist bei VB = 0 und vS->c. Dann hat man eine beliebig hohe Frequenz.

Selbstverständlich. Bewegt sich die Lichtquelle genauso schnell wie das Licht, werden alle Wellen in einem Punkt "eingesammelt". Die Frequenz ist unendlich hoch und die gesamte Energie befindet sich in einem Punkt.
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Lagrange » So 18. Aug 2019, 13:10

Rudi Knoth hat geschrieben:@Ernst » So 18. Aug 2019, 11:32

Genau. Es wird die relativistische Gleichung des Dopplereffektes benutzt, die ja nur mit dem klassischen Sonderfall von v_sender = v_empfänger übereinstimmt. Aber nun soll plötzlich der Sender wieder ruhen und nur der Empfänger sich bewegen. Das paßt vorne und hinten nicht zusammen. Und dann entsteht da so ein Murks. Den Radartechnikern ist das offensichtlich bewußt und daher verwenden sie die denn auch klassische Beziehung.


Sicher braucht man nicht den relativistischen Dopplereffekt um den Radarfall zu behandeln. Vor allem, weil in diesem Experiment man es mit kleinen Geschwindigkeiten zu tun hat( Modelleisenbahn). Zu dem Dokument der "Radartechniker" kann ich folgendes sagen. Der Schwachpunkt der Argumentation scheint mir zu sein, daß man mit kleinen Phasenänderung pro Schwingung rechnet. Dies ist sicher für nichtrelativistische Geschwindigkeiten richtig. Diese kommen in der Praxis auch immer vor, weil wir ja nicht die Enterprise messen wollen. Für den Fall, daß c+v oder c-v nahezu gleich c ist, kann man eine solche Berechnung machen.

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Relativistische Berechnung wird nirgendwo benötigt. SRT beruht auf der falschen Interpretation von Michelson-Morley.

In einem Speicherring bewegen sich Elektronen mit v=c. Die Hintergrundstrahlung wird mit der doppelten Frequenz "gesehen". Von einer unendlich hohen Frequenz kann keine Rede sein. Alle Elektronen würden durch Compton-Effekt in alle Richtungen abgelenkt werden.
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