Sciencewoken hat geschrieben:Von der Bewegung in diesem Fall - das ist ja das Problem.Lagrange hat geschrieben:Von was hängt die "Eigenzeit" ab?
Wie weiß man, wer sich bewegt und wer nicht?
Sciencewoken hat geschrieben:Von der Bewegung in diesem Fall - das ist ja das Problem.Lagrange hat geschrieben:Von was hängt die "Eigenzeit" ab?
Gute Frage. Aber woher wissen die beiden zueinander bewegten Objekte, dass sie für ihre Bewegung zueinander die selben Werte ermitteln? Sie könnten sie sich ja mal gegenseitig zusenden und der, dessen Geschwindigkeit niedriger ausfällt, ist absolut langsamer bewegt oder ruht gar.Lagrange hat geschrieben:Wie weiß man, wer sich bewegt und wer nicht?
Sciencewoken hat geschrieben:Gute Frage. Aber woher wissen die beiden zueinander bewegten Objekte, dass sie für ihre Bewegung zueinander die selben Werte ermitteln? Sie könnten sie sich ja mal gegenseitig zusenden und der, dessen Geschwindigkeit niedriger ausfällt, ist absolut langsamer bewegt oder ruht gar.Lagrange hat geschrieben:Wie weiß man, wer sich bewegt und wer nicht?
Verstehe ich nicht.Sciencewoken hat geschrieben:Ja, das bestreitet ja auch keiner. Aber warum ist das so? Hat man das so gemessen? Kann man das überhaupt mit aktuellen Mitteln?Mikesch hat geschrieben:Geschwindigkeiten werden nicht transformiert, sondern Zeit und Ort.
Mikesch hat geschrieben:Physikalisch wird da also überhaupt nichts geändert.
Kann man. Sogar noch deutlich langsamere Geschwindigkeiten.Sciencewoken hat geschrieben:...Kann man das überhaupt mit aktuellen Mitteln? Geschwindigkeiten die gerade konkret in Systemen gemessen werden können, sind gerade mal bei einem 4000stel der LG - Helios2 mit etwa 70220m/s.
Doch, nur anders als du dir das vorstellst. Man kann z.B. Elementarteilchen nehmen, deren Zerfallszeiten (Halbwertszeit, mittlere Lebensdauer) bekannt sind. Wenn jetzt in Linearbeschleunigern die Zerfallszeiten von beschleunigten Elementarteilchen misst, dann ist die Zerfallszeit deutlich länger und zwar nach den Vorhersagen der RT.Sciencewoken hat geschrieben:Die Geschwindigkeiten in Beschleunigern kann man nicht dazu zählen, weil man in den Teilchen nicht wirklich Uhren transportieren kann.
Auch das ist auch so nicht richtig. Man kann messen, wie viele instabile Elementarteilchen in welche Entfernung zur Strahlungsquelle noch vorhanden sind. Wenn man die Geschwindigkeit v kennt, dann kennt man auch die Entfernung.Sciencewoken hat geschrieben:Allenfalls bei Ives Stilwell Botermann sieht man, dass da etwas langsamer geht. Aber leider kann man von dort aus auch keine Strecken messen.
Mikesch hat geschrieben:Man kann z.B. Elementarteilchen nehmen, deren Zerfallszeiten (Halbwertszeit, mittlere Lebensdauer) bekannt sind.
Nun, gar nicht. Es wird lokal jeweils eine Zeit t gemessen, in denen sich ein Objekt S über eine Strecke l bewegt v=s/t. Ebenso wie man ohne Vergleich nicht darauf kommt, dass Uhren unterschiedlich gehen, kommt man auch nicht darauf, dass die mit diesen Uhren bestimmten Geschwindigkeiten unterschiedlich sind. Aber man kann feststellen, dass die Strecken in beiden Systemen von der dieser Art Zeitdilatation nicht betroffen sind. Einfach mal die Länge der Objekte ruhend zu den Objekten mit Maßstäben unabhängig von deren Bewegungszustand messen - die ändert sich ja nicht.Lagrange hat geschrieben:Wie sollen sie ihre Eigengeschwindigkeit messen? So wie "Eigenzeit"?
Sciencewoken hat geschrieben:Nun, gar nicht. Es wird lokal jeweils eine Zeit t gemessen, in denen sich ein Objekt S über eine Strecke l bewegt v=s/t. ...Lagrange hat geschrieben:Wie sollen sie ihre Eigengeschwindigkeit messen? So wie "Eigenzeit"?
Keine Ahnung, woher du deine Informationen hast, aber sie stimmen nicht:Sciencewoken hat geschrieben:Wer sagt das und warum? Ein entsprechender Beweis liegt nicht auf dem Tisch. Die Flugzeuge von Hafele und Keating sind ein wenig zu langsam - die Lorentz-Faktoren derer Relativgeschwindigkeiten gegenüber der Erdoberfläche weichen erst ab der 12. Nachkommastelle von 1 ab und deswegen würde man dort die Geschwindigkeiten durchaus symmetrich messen. Aber versuchen wir es doch mal mit 0,4c oder höher - das ist zur Zeit noch technisch unmöglich.Mikesch hat geschrieben:]Nein. Zeit und Strecke sind variabel, Geschwindigkeit v ist konstant.
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