Physikalische Konsequenzen des geometrischen Beweises: "Postulate".1. Es kann aus Sicht des bewegten Beobachters in S' keine Längenkontraktion der Objekte in S festgestellt werden.
Grund: Es gilt absolute Symmetrie der Lichtausbreitung entlang der y-Achse und der x-Achse der gegenseitigen Bewegung der Systeme S und S'.
2. Es stellt sich aus Sicht des bewegten Beobachters in S' keine Zeitdilatation zwischen S und S' ein.
Grund: Es gilt die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignispunkte senkrecht zur und entlang der gegenseitigen Bewegungsrichtung (Ereignispaare der Wellenfront-Begegnung sind in allen Bezugssystemen gleichzeitig).
3. Es treten überhaupt keine relativistischen Effekte in gegenseitig bewegten Systemen auf.
Grund 1. Bezugssysteme üben prinzipiell keine Wirkung aus. Sie dienen der Orientierung.
Grund 2. Die Ereignispaare der Wellenfront-Begegnung ereignen sich gleichzeitig an einem Ort.
An einem Ort treten aber keine Unterschiede auf, welche das Auftreten der Systemrelativität rechtfertigen würden: es treten keine unterschiedlichen Abstände, keine unterschiedlichen Signalgeschwindigkeiten, keine unterschiedlichen Signalstrecken etc. auf.
Die Lichtausbreitung im System AMB erfolgt sowohl aus der Perspektive von S als auch aus der Perspektive von S' symmetrisch. Punkte A,B,C,D des Systems S werden von den aus M herkommenden Lichtstrahlen in allen Bezugssystemen gleichzeitig erreicht.
4. Die Anwendung der Lorentzschen Transformationsvorschrift auf Systeme, deren kinematischen und zeitlichen Eigenschaften absolut symmetrisch sind, ist sinnlos.
Grund: Die LT wird nur in Systemen sinnvoll eingesetzt, deren kinematische und zeitliche Dynamik zu Asymmetrien führt. LT dient der Symmetrieerhaltung. In symmetrischen Systemen sind symmetrieerhaltende Maßnahmen zwecklos.
5. Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse und die daraus resultierende Symmetrie haben zufolge, dass unsere (relativistische) Vorstellung von der
Konstanz der Lichtgeschwindigkeit modifiziert werden muss.
Der Wert der LG kann nicht
innerhalb der Bezugssysteme als konstant betrachtet werden - diese Betrachtungsweise führt automatisch zu Asymmetrien - dieser Wert muss außerhalb von Bezugssystemen gemessen, konstant sein.
Der Wert der LG ist nur in diesem Sinne "
unabhängig vom Bewegungszustand der Bezugssysteme".Geometrischer Beweis.