Lagrange hat geschrieben:
Im bewegten "System" soll nach Einstein die Zeit anders vergehen als im ruhenden.
Das ist nicht das Problem - Einstein definiert Zeit ja auch als das, was die Uhr anzeigt und es hat sich gezeigt, dass Uhren in zueinander bewegten System unterschiedlich gehen, also vergeht auch die Zeit dort anders (sozusagen eine mechanische ZD). Uhren gehen aber deswegen langsamer, weil die Periodendauern zwischen zwei Zählungen länger dauern. Alle Uhren gehen gleich schnell, wird relativistisch nur über eine Frequenz bzw. über einen Zählwert definiert, nämlich 9192631770 mal eine Periodendauer, von der kein Mensch weiß, wie lange die dauert und relativistisch gedacht, scheint es auch vollkommen uninteressant.
Es ist nur logisch, dass eine Zeitspanne nur per zählwert mal Periodendauer definiert werden kann, wobei dieses Produkt für gleiche Zeitspannen auch gleiche Werte annehmen muss

Wenn also die Zählwerte t (Einheitenlos) in gleichen Zeiträumen geringer werden, kann daraus nur folgen, dass die Periodendauern τ (in Sekunden) länger geworden sind und umgekehrt. Eine Uhr zeigt aber dummerweise nur den Zählwert t an und dieser wird mit der relativistisch uninteressanten Periodendauer multipliziert oder auch nicht, denn es interessiert ja eh' keinen - eine Sekunde ist nach 9192631770 Takten vergangen und zwar unabhängig davon, wie lange diese "Zeitspanne" tatsächlich dauerte.

Ergibt immer ein identisches v, aber was tut man stattdessen? Man rechnet bloß

und denkt deswegen, man könnte für eine einzige Bewegung auch nur eine einzige Geschwindigkeit ermitteln. Herzlichen Glückwunch. Und der Überbringer solch schlechter Nachrichten wird als Spinner bezeichnet. Das kann doch nicht euer Ernst sein.
