Für die Entscheidung, ob Ereignisse A und B gleichzeitig sind, ist ihre
Simultanität maßgebend, nicht die Anzeige einer Uhr.
Für die Elemente der logischen Kategorie "Uhren" gilt: Es wird aus Prinzip jeweils eigene Zeit gemessen und angezeigt.
Für die Elemente der logischen Kategorie "synchronisierte Uhren" gilt: Es wird aus Prinzip jeweils eigene Zeit gemessen und angezeigt.
Jeder Versuch die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse mittels zweier Uhren zu bestimmen ist daher einem Kategorienfehler gleich. Logisch hingegen wäre nur eine Uhr zur Gleichzeitigkeitsbestimmung der Ereignisse zu verwenden -
eine Uhr garantiert nämlich Beachtung der Gleichzeitigkeit der Ereignisse, lokale Uhren aus Prinzip nicht...
These: Anhand der Absolutheit der Gleichzeitigkeit der Wellenfront-Begegnung bei A und bei B (Anordnung des
geometrischen Beweises / Abb. 1), lässt sich die Gleichzeitigkeit der Ereignisse A und B wechselseitig eindeutig bestimmen.
Beweis:

Abb. 1
Perspektive A@B (Anordnung Abb. 1):
Trifft das Lichtsignal, welches vom Mittelpunkt M der Strecke AB zur Zeit

emittiert wird, zur Zeit

bei A ein (

, Uhrzeit A) und wird bei A der Zeitpunkt des Eintreffens desselben bei B, welcher durch Kontrollleuchte
})
angezeigt wird, erkannt (Zeitpunkt der Sichtung:

, Uhrzeit A), so ergibt sich für A, dass sich Empfangsereignisse A und B gleichzeitig zum Zeitpunkt
 - t_2 = t_1)
(

, Uhrzeit A) ereignet haben.
Perspektive B@A (Anordnung Abb. 1):
Trifft das Lichtsignal, welches vom Mittelpunkt M der Strecke AB zur Zeit t emittiert wird, zur Zeit

bei B ein (

, Uhrzeit B) und wird bei B der Zeitpunkt des Eintreffens desselben bei A, welcher durch Kontrollleuchte
})
angezeigt wird, erkannt (Zeitpunkt der Sichtung:

, Uhrzeit B), so ergibt sich für B, dass sich Empfangsereignisse A und B gleichzeitig zum Zeitpunkt
 - t_2 = t_1)
(

, Uhrzeit B) ereignet haben.

- Abb. 2
Punkte A,M,B ruhen in S und bezogen aufeinander.
Es gilt konstante LG. - IMG_5989.PNG (13.63 KiB) 3592-mal betrachtet
Dadurch, dass die Wellenfront-Begegnungspunkte A und B jeweils Ereignispaare markieren, welche gleichzeitig an einem Ort passieren (d.h. in allen Bezugssystemen gleichzeitig und exakt gleichortig sind!), ist die Aufstellung eines wechselseitig für Punkte A und B gültigen Zeitsystems möglich: der jeweils in A und B gültigen Uhrzeit.
Außerdem, wie an einer anderen Stelle gezeigt: Ereignisse, welche an zwei beliebigen Punkten im Universum passieren, finden aus Prinzip simultan statt.
Zwei Uhren zeigen zwei Uhrzeiten an.
Die Zeit, nach der zwei Ereignisse
gleichzeitig stattfinden ist keine Uhrzeit.