Harald Maurer hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Sexl und Mansouri treffen überhaupt keine Annahmen zu Beginn ihrer Betrachtungen was Zeitdilatation und Längenkontraktion betrifft.
Mansouri und Sexl erachten die Einstein-Methode und den langsamen Uhrentransport nur dann als äquivalent, wenn die Zeitdilatation lt. Einstein gegeben ist. Das kann man schon dem Abstract ihrer Arbeit entnehmen:
Dateianhang:
mansouri_sexl_abstract.JPG
Tja, wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre ...
Grüße
Harald Maurer
Das Paper habe ich auch und die anderen beiden auch. Ich habe sie auch gelesen und nachgerechnet und nichts Anderes habe ich geschrieben, als das, was du nun nach 4 Wochen oder so, endlich mal gelesen und zitiert hast. Und wenn du meine Posts gleich gelesen hättest, dann wäre dir diese Erkenntnis schon vor Wochen zuteil geworden (und ich bin echt sauer, weil ich das mittlerweile schon dreimal gepostet habe, du es offenbar nicht gelesen hast (so meine Wahrnehmung) und es jetzt auch noch als deine Erkenntnis präsentierst):
...
Ein interessanter Umstand ist auch, dass nur dann die Methode der Uhrensynchronisation mittels langsamen Uhrentransports und die Einsteinsche Uhrensynchronisation identisch sind, wenn die SRT gilt.
Aha, und die SRT impliziert Längenkontraktion und
ZEITDILATATION, wie du ja auch selbst immer wieder betonst.
Aber darum ging es ja gar nicht, sondern um den Umstand, dass deine Behauptung
Harald Maurer hat geschrieben:
In den Messeinrichtungen muss der Eintritt des Lichts und der Austritt mit synchronisierten Uhren festgehalten werden - und synchronisiert man diese nach SRT-Vorschrift, also nach Einstein, dann wird man unabhängig jeglicher Bewegung gegen das Licht immer "c" messen.
schlicht falsch ist!
Und zwar weil:
Die Art der Uhrensynchronisation hat natürlich einen Einfluss auf die Messung der Lichtgeschwindigkeit. Aber auch mit der Einstein-Poincaré Uhrensynchronisation misst man dann und nur dann in jedem Inertialsystem isotropes c, wenn zusätzlich auch der Gammafaktor für die Zeitdilatation und die Längenkontraktion physikalische Realität ist. D.h., wenn die SRT gilt.
Würde die Galilei-Transformation gelten, würde auch mit der Einsteinschen Uhrensynchronisation eine Richtungsabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit gemessen werden:
c(θ) = c (1 - v²/c²'(1-0.5 sin²θ))
(siehe Sexl, Mansouri, A Test Theorie of Special Relativity: I, General Relativity and Gravitation, Vol. 8, No. 7 (1977), p. 511, Eqn. 6.17)
HIER GEHT ES NICHT UM DIE ÄQUIVALENZ DES LANGSAMEN UHRENTRANSPORTS MIT DER EINSTEINSCHEN UHRENSYNCHRONISATION, SONDERN AUSSCHLIESSLICH UM DIE EFFEKTE DER EINSTEINSCHEN UHRENSYNCHRONISATION AUF DIE MESSUNG DER LICHTGESCHWINDIGKEIT!! Und ich habe genau die Seite und die Gleichungsnummer bei Sexl/Mansouri angegeben zum Nachlesen. Dazu muss ich nicht erst gescannte Textpassagen einwerfen.
Du hast deine Behauptung vier Mail wiederholt, obwohl ich darauf hingewiesen habe, dass sie nicht stimmen kann. Du hast das ignoriert. Und jetzt präsentierst du mir mein eigenes Argument sozusagen als Rechtfertigung. Das ist mehr als billig.