100 Autoren gegen Einstein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Do 24. Okt 2019, 08:39

Dr. S. Friedländer:

„Einstein ändert den Zeit-Begriff, ohne sich um die Zeit selber zu kümmern. Aber dadurch, daß ich seinen Begriff ändere, ändert sich kein Gegenstand“ (S. 30). „Bloß logischen Möglichkeiten wird unser lieber alter Raum mit aller Gewalt angedrillt, und so entsteht der gekrümmte und obendrein n-dimensionale. . . . Dialektiker problematisieren die Euklidische Geometrie, die Gleichzeitigkeit selber, weil man gewisse Lichtstrahlen nicht zugleich wahrnimmt" (S. 31 f.).
„Ist der Satz: „alles ist relativ“ auch nur von relativer Geltung? Straft er seine eigene Behauptung Lügen?! Oder ist solche Dummheit wenigstens absolut?“ (S. 33).
„Man verwechselt heute den mathematischen Formelvereinfacher mit einem Über-Newton“ (S. 34).
„Einstein identifiziert dialektisch Mathematik und Kinetik. Der Physiker Einstein ist transzendentallogisch ungeschult. Empirismus und Relativismus verdecken urteilsschwach die durch Kant entdeckte, streng bewiesene Wahrheit, daß die Kraft des Intellekts über aller Sinnlichkeit und Natur steht.“ „Euklid und Kant sollten überwunden werden: um Wahrheit nicht, aber um „Überholungen, Überwindungen“ ist es ihnen zu tun. Von der RTH wird die objektive Wirklichkeit beiseite geschoben; sie interessiert sich nur für die Relation zum Beobachter und verwischt so den Unterschied zwischen Schein und Wirklichkeit. Mit "vierdimensionaler Raumzeit“ hebt man weder Euklid noch Kant aus den Angeln. Man vereinigt die Messung der Zeit- und der Raumgrößen in einer einzigen Formel, bildet sich aber ein, Zeit und Raum selber vermengt zu haben. Ohne Kants apriorische Elemente, die keineswegs relativ sind, kann man keine RTH zustande bringen“ (Sk 35 f.)."
„In Dinglers Angriff auf den naturwissenschaftlichen Mathematismus, Empirismus . . . sieht Marcus „eine Morgenröte der Wissenschaft“ . . . Unsere modernen Über-Kopemikusse und Über-Newtons, die Herren „Überwinder“ Euklids und der klassischen Mechanik maßregelt er gehörig" (S. 40).
". . . beiläufig ist es das Grundgebrechen der modernen relativistischen Physik, daß sie vermeint, ohne Dynamik auskommen zu können. Der puren Mathematik freilich kann es schließlich egal sein, ob man ptolemäisch oder kopernikanisch rechnet. Aber dynamisch bringt nur Kopemikus die wahre Lösung“ (S. 44).
„Infolge mangelhafter erkenntniskritischer Schulung hat Einstein mathematisch brauchbare Fiktionen mit Realitäten verwechselt. Er behauptet z. B., gegen allen gesunden Verstand, daß man eine Scheinbewegung nicht von einer dynamisch wirklichen Bewegung unterscheiden könne: — bewegt sich der Zug oder der Bahndamm? Weshalb kann man denn den Bahndamm nicht auch wie den Zug durch Hebeldruck in Bewegung setzen?!“ (S. 57).

Die Kritik hat, wie man sieht, schon längst alles gesagt, was hier im Forum "neu entdeckt" wurde. :shock:

Man/Frau müsste mehr lesen!
Zuletzt geändert von Lagrange am Do 24. Okt 2019, 08:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Do 24. Okt 2019, 08:41

Kurt hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Bewegung im Sonnensystem nicht. Beweis: Erd-GPS.

Das ist kein Beweis, sondern Unterschlagung eines Gegenbeweises. Ich behaupte mal, dass die Frequenzteiler hinter den Rubidium-Taktgebern in jedem Satelliten dynamisch "getaktet" werden, um äußere Einflüsse zu minimieren. Damit geht auch der dynamische Fehler durch deren Bewegung verloren. Es würde nicht mal auffallen, wenn es anders wäre, denn die Fehler fallen wegen Geringfügigkeit auch sonst unter Sonstiges.


Ihr redet aneinander vorbei.

Das Erd-GPS ist an den Lichtleitbezug gebunden den die Erde bereitstellt, sie selber dreht sich allerdings innerhalb diesem.
Ein anderer Planet stellt einen anderen Lichtleitbezug bereit.
Das ist die Unabhängigkeit von der Bewegung des Planeten um die Sonne in Bezug auf mehrere GPS.
Die Abhängigkeit vom Abstand zur Sonne bleibt aber bestehen.
Die Resonanzfrequenz von Atomen hängt von vielen Umständen ab, das beginnt bei der Bewegung gegen den lokalen LLbezug und endet beim Platz innerhalb unseres Universums.
Dazwischen spielt vieles eine Rolle, z.B der Ort innerhalb der Galaxie und Galaxiehaufen und der Nachbaratome.

...

.

Stimmt!
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Ernst » Do 24. Okt 2019, 09:25

Sciencewoken hat geschrieben:, weil Atomuhren auf dem Mars aus zweierlei Gründen anders Ticken - Erstens Schwerkraft, zweitens Bewegung des Mars im Sonnensystem bzw. im Universum.

Dann gehen sie falsch. Sie müssen auf das Erdjahr synchronisiert werden.
.
.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Do 24. Okt 2019, 11:38

Ernst hat geschrieben:Dann gehen sie falsch. Sie müssen auf das Erdjahr synchronisiert werden.

Wie gesagt, sie gehen nicht falsch. Synchronisation bedeutet ja, dass sie ständig automatisch nachgestellt werden müssen, ihr natürlicher Gang also per Synchronisation verfälscht wird. Es liegt also in der Natur einer Uhr, genau dann falsch zu gehen, wenn ihr Gang durch Bewegung und/oder Gravitation beeinflusst wird. Aus Sicht der Uhr geht sie aber immer noch richtig, denn sie funktioniert ja so, wie sie gebaut wurde - sie zählt Takte in unbestimmten Zeitabständen. Eine Uhr misst keine Zeit - das funktioniert nämlich nicht, solange man nicht das tatsächlich das Produkt aus Zählwert und Dauer anzeigen kann - was sich per Synchronisation bewerkstelligen ließe, was aber widerum ein klein wenig Verlust an Genauigkeit bedeutet (afaik 10 Bits, also etwa 3 Digits sprich 3 Dezimalstellen bei GPS).
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Do 24. Okt 2019, 11:54

Lagrange hat geschrieben:Die Kritik hat, wie man sieht, schon längst alles gesagt, was hier im Forum "neu entdeckt" wurde.

Wo bitte steht denn dort etwas davon, was Uhren anzeigen und was Menschen als Zeit empfinden? Wo steht dort etwas von dem Unterschied einer tatsächlichen physikalischen Bewegung und der "Messung" ihrer Geschwindigkeit? Nirgends! Und wenn man deutlich sagt, dass für eine einzige physikalische Bewegung

exakt zwei Geschwindigkeiten

und

gemessen werde, wird man für ein Spinner gehalten, weil immer noch kein Mensch, geschweige denn Kritiker erkannt hat, dass Uhren nur t anzeigen, aber niemals τ. Wenn wir in einem Bezugssystem sagen v=v' oder v=-v' dann trifft dies nur unter der Annahme zu, S' würde für vergangene Zeiträume in S die selben Werte t angezeigt bekommen, was aber längst experimentell widerlegt wurde. Aber da das weder Kritiker noch Relativisten begreifen, labert man Seitenweise um den heissen Brei mit Namen Längenkontraktion, die eigentlich nur durch eine nicht zu Ende gedachten Transformation - der Lorentz-Transformation - zu Stande kommt, wie gesagt unter der abstrusen Annahme v=v' oder v=-v'. Und? Wer begreift diese neue Form der Kritik nicht? Relativisten und Kritiker, die nicht begreifen, was Sache ist, weil sie annehmen es wurde schon Alles gesagt. :lol:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Do 24. Okt 2019, 12:11

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Kritik hat, wie man sieht, schon längst alles gesagt, was hier im Forum "neu entdeckt" wurde.

Wo bitte steht denn dort etwas davon, was Uhren anzeigen und was Menschen als Zeit empfinden? Wo steht dort etwas von dem Unterschied einer tatsächlichen physikalischen Bewegung und der "Messung" ihrer Geschwindigkeit? ...

Es passt nicht alles auf eine Seite. Wer suchet der findet. :lol:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Do 24. Okt 2019, 12:14

Sciencewoken hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Dann gehen sie falsch. Sie müssen auf das Erdjahr synchronisiert werden.

Wie gesagt, sie gehen nicht falsch. Synchronisation bedeutet ja, dass sie ständig automatisch nachgestellt werden müssen, ihr natürlicher Gang also per Synchronisation verfälscht wird. ...

Es ist kein "natürlicher" Gang, der Gang wird durch "Konstruktion" in einer bestimmten "Umgebung" festgelegt.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Do 24. Okt 2019, 12:20

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das Erd-GPS ist an den Lichtleitbezug gebunden den die Erde bereitstellt

Stimmt!

Was? Die Erde kann sich samt Atmosphäre höchstens in einem LLB aufhalten - sich darin bewegen oder (aus)ruhen - den das Universum bereit stellt - leeren Raum also oder Alternativ auch Vakuum, weil Restlicht (CMB) ist überall. Ihr mögt vllt. glauben, man könnte LLBs (z.B. Äther) irgendwann irgendwo mal messen, aber das dürfte ein Irrtum sein - ihr würdet feststellen, dass das MMX im Weltraum ebenso wenig funktioniert, wie auf der Erde in der (mitgeführten) Atmosphäre. Wo wird z.B. die Atmospäre bei M. Grusenicks horizontal rotierendem MMI mitgeführt? Eben. Nirgends. Und die Entschuldigung ist, dass die Rotationsgeschwindigkeit viel zu langsam sei? Ebenfalls Entschuldigung, aber ein Geschwindigkeitsunterschied zwischen 5mm/s und 1nm/s ist schon messbar und einer zwischen 5km/h und 4,999km/h ganz sicher auch. Dann wird Alles, was dazwischen liegt doch wohl auch meßbar sein, was sich in diesem Fall an einer Änderung im Interferenzmuster hätte zeigen müssen. Es ändert sich aber nichts und schon ist man ratlos, was einem zur Längenkontraktion führt. Hey... Ihr berechnet parallel zur Lichtausbreitungsrichtung, wieso messt ihr dann nicht so auch mal? Wieso verlasst ihr euch darauf, dass sich radial beobachtete Interferenzmuster euren Vorstellungen anpassen? Die Kritik hat bei Weitem noch nicht alles gesagt (oder es wurde, wie so oft, zerredet, überhört und ignoriert).
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Do 24. Okt 2019, 12:23

Lagrange hat geschrieben:Es passt nicht alles auf eine Seite.

Das sehe ich anders!
Es passt nämlich alles in zwei Sätze - das was ich kritisiere zumindest. :lol:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Do 24. Okt 2019, 12:26

Lagrange hat geschrieben:Es ist kein "natürlicher" Gang, der Gang wird durch "Konstruktion" in einer bestimmten "Umgebung" festgelegt.

Der natürliche Gang einer Uhr wird von Periodendauern bestimmt, deren Länge bisher keinen Menschen interessierte. Synchronisation zwischen zwei Uhren - das Senden und Empfangen von Zeitnormalen - verfälscht den natürlichen Gang mindestens einer der Beiden. Uhren gehen deswegen falsch, wenn sie synchronisiert werden. Rausreden ist nicht.
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