Kann die Lichtgeschwindigkeit wirklich invariant sein?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Kann die Lichtgeschwindigkeit wirklich invariant sein?

Beitragvon Hannes » Mo 31. Mai 2010, 18:42

Hallo Chief !

    In Bezug zum ruhenden Vakuum.

    Maxwell hat geschrieben:
    Es kann keinen Zweifel geben, dass der interplanetarische und interstellare Raum nicht leer ist, sondern erfüllt mit einer Substanz oder einem Körper, der sicher der größte und wahrscheinlich der homogenste Körper ist, den wir kennen... (1878)

Deine knappen Antworten gefallen mir.Ich kenne mich jedenfalls immer
damit aus.
Und Maxwells Erkenntnis ist zeitlos richtig.

Und wenn ich mich mit meiner Meßkiste dagegen bewege, werde ich c+v oder - v messen können. ( wie Harald mit dem ganzen System Erde-Jupiter )

Mit bestem Gruß

Hannes
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Re: Kann die Lichtgeschwindigkeit wirklich invariant sein?

Beitragvon Ernst » Mo 31. Mai 2010, 19:24

Hannes hat geschrieben:Und wenn ich mich mit meiner Meßkiste dagegen bewege, werde ich c+v oder - v messen können.

Wie denn nun?
Vorhin hattest Du geschrieben, in Deiner Kiste ist c relativ zu Sender und Empfänger konstant. Weil es ja bei Eintritt ins System Vakuum "rückgebrochen" wird.
Nun auf einmal ist es relativ zum Äther. Geht durch das Eingangsglas auf einemal ohne "Rückbrechung".

Wenn Du jetzt letzteres meinst, dann ist Deine "Systemgeschwindigkeit" perdu und Du vertrittst die ganz gewöhnliche Äherthese.

Gruß
Ernst
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Re: Kann die Lichtgeschwindigkeit wirklich invariant sein?

Beitragvon Hannes » Mo 31. Mai 2010, 21:03

Hallo Ernst !

    Vorhin hattest Du geschrieben, in Deiner Kiste ist c relativ zu Sender und Empfänger konstant. Weil es ja bei Eintritt ins System Vakuum "rückgebrochen" wird.
    Nun auf einmal ist es relativ zum Äther. Geht durch das Eingangsglas auf einemal ohne "Rückbrechung".

Mit deinem Einwurf hast du recht. Wenn ich mit dem in meiner Meßanlage (Kiste)
mitgeführtem Vacuum messe, bekomme ich kein c+v.

Ich habe das schon vor einiger Zeit mit Chief besprochen:
Da müsste ich ein Meßgerät ohne mitgeführtem Vacuum bauen.
(in einem Satelliten z.B)
Oder ich verwende das Experiment Jupiter von Harald.

Danke für deinen Hinweis.
Hannes
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Re: Kann die Lichtgeschwindigkeit wirklich invariant sein?

Beitragvon JGC » Mo 21. Jun 2010, 22:41

Hi..

Entschuldigt, das ich so rein platze, unsere Zeit ist knapp bemessen...

Die Lichtgeschwindigkeit beschreibt meiner Ansicht nach alles andere, als die tatsächliche Geschwindigkeit des übertragenen Signals....

Sie beschreibt meines Erachtens lediglich die elektromagnetische Leitfähigkeit des Vakuums und ist somit Grundlage einer gewaltigen Täuschung..

Sie sagt NICHTS aus bert die tatsächliche Informationsübertragung..

Um es zu verdeutlichen..

Fliege ich mit eine X-Maschine mit dreifacher Überschallgeschwindigkeit, so höre ich NICHT, wenn hinter mir die Maschine auseinander bricht, das merke ich erst, wenn es MICH vom Sitz zieht..

Und der Beobachter aus der Ferne, sieht aber ganz genau, DAS sich diese Maschine "zerlegt" weil er einfach einen größeren Blickwinkel in der selben Zeit besitzt..

Erleben und beobachten sind also 2 verschiedene Sichtweisen ein und des selben Geschehens...


JGC
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Re: Kann die Lichtgeschwindigkeit wirklich invariant sein?

Beitragvon Hannes » Di 22. Jun 2010, 11:27

Hallo JGC !

Die Lichtgeschwindigkeit beschreibt meiner Ansicht nach alles andere, als die tatsächliche Geschwindigkeit des übertragenen Signals....
Sie beschreibt meines Erachtens lediglich die elektromagnetische Leitfähigkeit des Vakuums und ist somit Grundlage einer gewaltigen Täuschung..


Die Diskussion über die LG, die erst vor etlichen 10 Jahren in Gang gekommen ist, wird immer interessanter.
Was du als elektromagnetische Leitfähigkeit bezeichnest, wird von der SRT als
Invarianz bezeichnet.Und diese Invarianz ist ein Jahrhundert- Irrtum.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Kann die Lichtgeschwindigkeit wirklich invariant sein?

Beitragvon JGC » Di 22. Jun 2010, 13:00

Hannes hat geschrieben:Hallo JGC !

Die Lichtgeschwindigkeit beschreibt meiner Ansicht nach alles andere, als die tatsächliche Geschwindigkeit des übertragenen Signals....
Sie beschreibt meines Erachtens lediglich die elektromagnetische Leitfähigkeit des Vakuums und ist somit Grundlage einer gewaltigen Täuschung..


Die Diskussion über die LG, die erst vor etlichen 10 Jahren in Gang gekommen ist, wird immer interessanter.
Was du als elektromagnetische Leitfähigkeit bezeichnest, wird von der SRT als
Invarianz bezeichnet.Und diese Invarianz ist ein Jahrhundert- Irrtum.

Mit Gruß
Hannes



Hi Hannes..


Naja, das Problem ist meiner Meinung nach einfach die Annahme, das der "leere" Raum im Vakuum NICHTS enthalten soll..

Wir erfahren ja bisher noch nichts davon, was die LHC-Experimente erbringen, doch schätze ICH, das sie nur einem weiteren "Teilchenzoo" begegnen, der eben noch kleinere Strukturen aufweist und das in etwa bis Ultimo fort geführt wird(nach dem fraktalen Selbstähnlichkeits-Prinzip und nur von UNSERER maximal möglichen Auflösungsfähigkeit begrenzt wird.. Das also letztlich das Vakuum in seiner Summe als statisch vollgestopfte Energieladung betrachtbar wäre und dadurch diverse Eigenschaften erhält, die IM Vakuum tatsächlich wie materielle Eigenschaften auftreten.. Vielleicht ist ja sogar das Vakuum nur eine 5te Zustandsform von Masse, (in seiner transparenten, amorphen Version auf Quantenebene(daher mein Begriff "Quantenflüssigkeit") welche erst die wirklichen Grundlagen bietet, damit all die Anderen Geschehen darin in Erscheinung treten können..

Und genau diese "UR-Substanz würde sich verhalten wie Wasser, das ebenso in seinen Leitfähigkeiten ansteigt, wenn das Wasser unter Druck gesetzt wird.. (je stärker Wasser unter Druck gesetzt wird um so schneller können darin Wechselwirkungen von statten gehen, was bei der chemischen Produktion von diversen Substanzen Standart ist)

Daher denke ich, das die eigene Bewegungsgeschwindigkeit und die eigene Art und Weise, WIE man sich im Vakuum bewegt entscheiden, WIE sich das Vakuum einem selber gegenüber zeigt! Und solange wir als Beobachter dieses Vakuum nicht wirklich "verlassen" können, solange können wir auch nicht die tatsächlichen Zusammenhänge erkennen, sondern sie höchstens mathematisch und logisch ermitteln(ob das Leben beim verlassen des Meeres als Lebensraum vor "ähnlichen" Problemen stand??)


JGC
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Re: Kann die Lichtgeschwindigkeit wirklich invariant sein?

Beitragvon Hannes » Di 22. Jun 2010, 16:06

Hallo JGC!

Naja, das Problem ist meiner Meinung nach einfach die Annahme, das der "leere" Raum im Vakuum NICHTS enthalten soll..


Das war die Annahme vor 100 Jahren.
Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass es einen leeren Raum überhaupt nicht gibt.
Lasse dir nur erklären, wieviel Neutrinos dich pro Sekunde durchqueren !

Mit Gruß
Hannes
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Re: Kann die Lichtgeschwindigkeit wirklich invariant sein?

Beitragvon JGC » Di 22. Jun 2010, 23:33

Hannes hat geschrieben:Hallo JGC!

Naja, das Problem ist meiner Meinung nach einfach die Annahme, das der "leere" Raum im Vakuum NICHTS enthalten soll..


Das war die Annahme vor 100 Jahren.
Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass es einen leeren Raum überhaupt nicht gibt.
Lasse dir nur erklären, wieviel Neutrinos dich pro Sekunde durchqueren !

Mit Gruß
Hannes

Hi Hannes

Naja, aber sie sind nicht zwingend DIE Teilchen, welche das Vakuum vollständig ausfüllen können.. Es gibt meiner Ansicht nach noch viel kleinere Strukturen, die sich vielleicht sogar in den Experimenten am LHC zeigen werden(der von mir angenommene weitere "Teilchenzoo") Aber das wird man wohl abwarten müssen, bis die Ergebnisse veröffentlicht werden...
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Re: Kann die Lichtgeschwindigkeit wirklich invariant sein?

Beitragvon JGC » Di 22. Jun 2010, 23:40

nocheinPoet hat geschrieben:.
Hallo JGC,

ich weiß nicht so recht, ich bin ja recht offen für alles, aber mit esoterischer Physik kann ich einfach nichts anfangen. Das ist mir zu schwammig, zu viele, wenn, könnte, eventuell, und, oder...

Begriffe verlieren ihre physikalische Bedeutung, den Rahmen in dem diese definiert sind. Man wurschtelt mal einfach alles in einen Topf und rührt richtig um. Dann greift man einfach mal mit Augen zu hinein und bekommt dann so tolle Dinge wie „Bewegungsgeschwindigkeit“ und vieles andere. Reicht nicht Geschwindigkeit? Ist die da, wird sich schon was bewegen. Wo grenzt man Bewegungsgeschwindigkeit und Geschwindigkeit gegeneinander ab? Gibt es eine Bewegungsgeschwindigkeit, gibt es dann auch eine Nichtbewegungsgeschwindigkeit? Wenn es um eine besondere Form geht, kann ich mir das schon vorstellen, hier ein Attribut anzukleben. Bahngeschwindigkeit oder Orbitalgeschwindigkeit macht schon irgendwie Sinn.

Gut wie dem nun sei, auch wenn es hier im Forum nicht so üblich ist, versuche Dich wenn möglich an das im Titel vorgegebene Thema zu orientieren, oder schraube Dir einen eigenen Thread, wenn Du dann über Quantenschaum im Vakuum diskutieren möchtest.


Lieben Gruß

Manuel



Was meinst du damit genau?

Ich gehe davon aus, das verschiedene Geschwindigkeiten gleichzeitig an einer beobachteten Scenerie beteiligt sind...

1. die eigene Geschwindigkeit im Raum

2. die eigene Beobachtunsgeschwindigkeit(die Geschwindigkeit, mit der die reinkommendenden Signale in unseren Sinnen und unseren Messgeräten verarbeitet wird)

3. die Geschwindigkeit, mit der die Information über das entsprechende Ereignis zu uns gelangt.

und 4. die Geschwindigkeit, mit der unsere Sinneszellen und Messgeräte-Sensoren die Informationen aufnehmen und weiterleiten können...

Weiß nicht, was sonst noch alles eine Rolle spielt, aber das deren jeweiligen Parameter erst zusammen eine korrekte Aussage über den tatsächlichen Sachverhalt eines physikalischen Vorganges ergeben.. Auf was willst du konkret hinaus?

Ich wollte nur aufzeigen, das vielleicht die Voraussetzungen der Betrachtung des aktuellen Wissens einfach anders zu setzen sind, um dem wahren Sachverhalt nahe zu kommen


JGC
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Re: Kann die Lichtgeschwindigkeit wirklich invariant sein?

Beitragvon Hannes » Mi 23. Jun 2010, 09:13

Hallo JGC !

Ich wollte nur aufzeigen, das vielleicht die Voraussetzungen der Betrachtung des aktuellen Wissens einfach anders zu setzen sind, um dem wahren Sachverhalt nahe zu kommen


Deine Meinung vertrete ich schon leicht schon zehn Jahre.
Aber da waren nur einzelne Beiträge gegen eine Übermacht an Beharrungsmeinungen.
Erst jetzt ändert sich das Verhältnis zugunsten der Reformvorschläge.

Mit Gruß

Hannes
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