Friedländer hat geschrieben:
... „Es ist leichter, auch sensationeller, den Wahrheitsbegriff skeptisch zu zersetzen, folglich auch moderner“ (S. 59). „Einstein ist nicht bescheiden genug, bloß Physiker zu sein, der als solcher es nur mit der empirisch erfüllten Zeit zu tun hätte. Einstein gerät, ohne es zu merken, ins Philosophieren, und hierin ist er kein Meister wie Kant . . ohne die unrelative apriorische Zeit wurde die empirische keinen Moment lang bestehen können, denn die apriorische Zeit ist die Bedingung ihrer Dauer. Sie ist gar kein physikalischer Gegenstand, und der Physiker, der ihr zu Leibe geht, wird unbesehens zum Philosophen, und zwar zu einem sehr schlechten. . . . Setzt man keine gleichförmige leere Zeit voraus, so kann man materielle Vorgänge in Ansehung ihrer Zeitgröße überhaupt nicht mehr vergleichen. Wäre auch die leere Zeit relativ, so ginge der Charakter alles Maßes verloren. Mit der Einheit der Zeit wäre die des Intellekts, der Erfahrung, alle einheitliche Gesetzmäßigkeit aufgehoben. Ohne die gleichförmige leere Zeit wären die Relativitäten der erfüllten unfeststellbar, folglich die RTH selber unmöglich. Ihr Hineinpfuschen in Kant, d. h. in die gesunde Urteilskraft bedeutet ihren eigenen Selbstmord“ (S. 64f.).
PS: Einsteins Verstand begeht Selbstmord!
