Sciencewoken hat geschrieben:Lagrange hat geschrieben:Es ist kein "natürlicher" Gang, der Gang wird durch "Konstruktion" in einer bestimmten "Umgebung" festgelegt.
Der natürliche Gang einer Uhr wird von Periodendauern bestimmt,
Du verwechselst schon wieder Ross und Reiter, hast einen Begriff eingedingt und reitest nun darauf rum als wie wenn das ein Wunderding sei.
Die Periodendauer ist der Ausdruck für die Dauer einer Schwingung.
Die Schwingung hängt von der Resonanzfrequenz des Schwingkörpers ab. Somit ist die Aussage der Periodendauer erstmal nur eine Zahl der man erst einen Hintergrund, nämlich eine andere Periodendauer als Grundlage, also einen Bezug, bereitstellen muss damit es überhaupt Sinn ergibt und eine verwendbare Aussage gemacht werden kann.
Der Gang einer Uhr wird einzig und allein vom Atomaufbau und den realen Ortsumständen denen diese ausgesetzt sind, bestimmt.
Aus dem Schwingvorgang dieser Atome wird der Begriff "Periodendauer" extrahiert und zu anderen Periodendauern in Beziehung gesetzt.
Die Periodendauer lässt sich auch als Frequenz ausdrücken, da steht halt einfach: 1/Periodendauer nachgesetzt da.
All diese Angaben sind nur dann sinnvoll verwendbar wenn sie auf einen Bezug bezogen sind, ansonsten sind sie so wertlos wie die Aussagen der RT.
In unserer Welt gibt die "Weltsekunde" als Bezug für Frequenzangaben und Aussagen zu Periodendauern.
(wurde halt so festgesetzt und es wird versucht diese Referenzsekunden, also eine nach der anderen, mit gleicher Dauer zu erstellen)
Sciencewoken hat geschrieben:deren Länge bisher keinen Menschen interessierte.
Deren Länge interessiert auch nur sekundär, denn damit das sein kann muss ein Bezug vorhanden sein damit da überhaupt was Brauchbares herausgezogen werden kann.
Denke an die Zahl: 1,234 x 10^77 Schwingungen, also Perioden, also Periodendauern, pro GPS Sekunde.
Das existiert hier seit vielen Jahren und da wurde die Periodendauer pro Einzelschwingung auf die GPS-Sekunde, damit auf die Weltzeitsekunde, bezogen.
Sciencewoken hat geschrieben:Synchronisation zwischen zwei Uhren - das Senden und Empfangen von Zeitnormalen - verfälscht den natürlichen Gang mindestens einer der Beiden.
Nein, muss nicht sein.
und wenn Ja: was interessiert das, wem interessiert das?
Damit verwertbare, und logisch vernünftige, Aussagen gemacht werden können ist eine Uhrensynchronisation notwendig, bzw. muss der unterschiedliche Gang der Uhren bekannt und eingerechnet werden.
Und dabei ist es so das sie absolut keine gleichen Periodendauern haben müssen, das ist vollkommen egal.
Eine Uhr wertet die Schwingungen einer CS133 Uhr aus, eine andere die einer Quarzuhr die mit 32768 Hz schwingt.
Die Periodendauern sind völlig unterschiedlich, trotzdem gehen beide Uhren, wenn sie denn synchronisiert sind, oder zufällig gleich laufen, gleich.
[End Teil I]
Kurt
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