100 Autoren gegen Einstein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Do 24. Okt 2019, 17:15

Daniel K. hat geschrieben:Nein sie müssen die Dauer der SI-Sekunde lokal richtig messen

Uhren werden aber die Dauer einer SI-Sekunde nicht messen, sondern nur 9192631770 mal eine für euch vollkommen uninteressante Dauer anzeigen. Eine Dauer deren Änderung nun mit einer zweiten zur Ersten bewegten baugleichen Uhr ermittelt werden kann, wobei man aber niemals die Dauer selber, sondern nur die prozentuale Änderung ermitteln kann, Einstein!
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Do 24. Okt 2019, 17:18

Ernst hat geschrieben:Periodendauer = 1 / Frequenz

Periodendauer a = 1 / Frequenz a
Periodendauer b = 1 / Frequenz b
Experimente zeigten Unterschiede in den Frequenzen a und b bei zueinander bewegten baugleichen Uhren a und b. Sogar Frequenzen a un b alleine wurden unterschiedlich gemessen, was zur Evidenz des rel. Doppler-Effektes führte. Verarsche also jemand Anderen!
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Kurt » Do 24. Okt 2019, 22:13

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Es ist kein "natürlicher" Gang, der Gang wird durch "Konstruktion" in einer bestimmten "Umgebung" festgelegt.

Der natürliche Gang einer Uhr wird von Periodendauern bestimmt,

Du verwechselst schon wieder Ross und Reiter, hast einen Begriff eingedingt und reitest nun darauf rum als wie wenn das ein Wunderding sei.
Die Periodendauer ist der Ausdruck für die Dauer einer Schwingung.
Die Schwingung hängt von der Resonanzfrequenz des Schwingkörpers ab. Somit ist die Aussage der Periodendauer erstmal nur eine Zahl der man erst einen Hintergrund, nämlich eine andere Periodendauer als Grundlage, also einen Bezug, bereitstellen muss damit es überhaupt Sinn ergibt und eine verwendbare Aussage gemacht werden kann.

Der Gang einer Uhr wird einzig und allein vom Atomaufbau und den realen Ortsumständen denen diese ausgesetzt sind, bestimmt.
Aus dem Schwingvorgang dieser Atome wird der Begriff "Periodendauer" extrahiert und zu anderen Periodendauern in Beziehung gesetzt.

Die Periodendauer lässt sich auch als Frequenz ausdrücken, da steht halt einfach: 1/Periodendauer nachgesetzt da.
All diese Angaben sind nur dann sinnvoll verwendbar wenn sie auf einen Bezug bezogen sind, ansonsten sind sie so wertlos wie die Aussagen der RT.
In unserer Welt gibt die "Weltsekunde" als Bezug für Frequenzangaben und Aussagen zu Periodendauern.
(wurde halt so festgesetzt und es wird versucht diese Referenzsekunden, also eine nach der anderen, mit gleicher Dauer zu erstellen)

Sciencewoken hat geschrieben:deren Länge bisher keinen Menschen interessierte.


Deren Länge interessiert auch nur sekundär, denn damit das sein kann muss ein Bezug vorhanden sein damit da überhaupt was Brauchbares herausgezogen werden kann.
Denke an die Zahl: 1,234 x 10^77 Schwingungen, also Perioden, also Periodendauern, pro GPS Sekunde.
Das existiert hier seit vielen Jahren und da wurde die Periodendauer pro Einzelschwingung auf die GPS-Sekunde, damit auf die Weltzeitsekunde, bezogen.

Sciencewoken hat geschrieben:Synchronisation zwischen zwei Uhren - das Senden und Empfangen von Zeitnormalen - verfälscht den natürlichen Gang mindestens einer der Beiden.


Nein, muss nicht sein.
und wenn Ja: was interessiert das, wem interessiert das?
Damit verwertbare, und logisch vernünftige, Aussagen gemacht werden können ist eine Uhrensynchronisation notwendig, bzw. muss der unterschiedliche Gang der Uhren bekannt und eingerechnet werden.
Und dabei ist es so das sie absolut keine gleichen Periodendauern haben müssen, das ist vollkommen egal.
Eine Uhr wertet die Schwingungen einer CS133 Uhr aus, eine andere die einer Quarzuhr die mit 32768 Hz schwingt.
Die Periodendauern sind völlig unterschiedlich, trotzdem gehen beide Uhren, wenn sie denn synchronisiert sind, oder zufällig gleich laufen, gleich.
[End Teil I]

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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Kurt » Do 24. Okt 2019, 22:14

Teil II
Sciencewoken hat geschrieben:Uhren gehen deswegen falsch, wenn sie synchronisiert werden. Rausreden ist nicht.


Schmarrn, eine Uhr geht so wie es die Ortsumstände hergeben, ob sie falsch geht oder nicht ist eine ganz andere Geschichte und bedarf eines Bezuges um die "Falschgeherei" überhaupt erkennen zu können.
Periodendauern spielen da keinerlei Rolle und bestimmen auch nichts, es gibt sie nämlich nicht.

Kurt

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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Fr 25. Okt 2019, 09:11

Sciencewoken hat geschrieben:Etwas Geschichte Teil 2:
Was aber passiert, wenn man vergisst, zeigt der weitere Verlauf der Geschichte, beginnend bei Frank Libby, der 1946 die Atomuhr (Cäsium) erfand, welche derart präzise und stabil lief, dass man 21 Jahre später, die SI-Sekunde darüber definierte und diese Definition ist bis zur Stunde gültig. Nur leider hätte damit spätestens 1971 Schluß sein müssen, als Hafele und Keating auf den Plan traten und nichts weiter bewiesen, als dass selbst Atomuhren anfällig für Bewegung und Gravitation sind - erwartet wurde vemutlich zunächst das Gegenteil. Aber noch bevor sie etwas sagen konnten, standen Relativisten auf dem Plan und trompeteten, dass dies sowohl die allgemeine als auch die spezielle Relativitätstheorie bewies und das obwohl keine wechselseitige Zeitdilatation vorlag. Normalerweise hätte jeder Physiker, der noch nicht von den Relativitätstheorien geblendet war, aufbegehren müssen, dass in den Flugzeuguhren tatsächlich eine Zeit dilatiert und zwar die Periodendauer, die bei der Definition der Sekunde verwendet wurde. Das auch nicht wechselseitig, sondern ganz normal für nur eine einzige Uhr gültig, die sich gegenüber der Erde bewegt.

Das ist richtig, nur die "Zeitdilatation" ist vollständig zu entsorgen. Es ändert sich die Periodendauer wegen Änderung der elektromagnetischen Kräfte, die für die Schwingung verantwortlich sind.

Die Physiker haben zuerst nicht daran gedacht, dass die atomare Übergangsfrequenz veränderlich sein könnte.

Kelvin hat geschrieben:The time of vibration of a sodium particle corresponding
to any one of its modes of vibration, is known to be absolutely
independent of its position in the universe
, and it will probably
remain the same so long as the particle itself exists. The wavelength
for that particular ray, i. e. the space through which
light is propagated in vacuo during the time of one complete
vibration of this period, gives a perfectly invariable unit of
length
; and it is possible that at some not very distant day the
mass of such a sodium particle may be employed as a natural
standard for the remaining fundamental unit
.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Fr 25. Okt 2019, 09:18

Übersetzer hat geschrieben:Kelvin (1879 Einsteins Geburtsjahr :lol: :lol: :lol: ): "Die Schwingungszeit eines Natriumpartikels, das einer seiner Schwingungsmoden entspricht, ist bekanntlich absolut unabhängig von seiner Position im Universum, und sie wird wahrscheinlich gleich bleiben, solange das Partikel selbst existiert. Die Wellenlänge für diesen bestimmten Strahl, d. h. der Raum, durch den sich das Licht im Vakuum während der Zeit einer vollständigen Schwingungsperiode ausbreitet, ergibt eine vollkommen unveränderliche Längeneinheit; und es ist möglich, dass an einem nicht sehr fernen Tag die Masse eines solchen Natriumteilchens als natürlicher Standard für die verbleibende Grundeinheit verwendet werden kann."


Es ist interessant wie große Physiker wie Kelvin solche Anfängerfehler machen können.

Jedes Kind weiß dass sich die Wellenlänge ändert wenn sich die Lichtquelle bewegt.

Somit ist die so definierte Längeneinheit im Eimer. :lol: :lol: :lol:

Unglaublich.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Fr 25. Okt 2019, 11:02

Lagrange hat geschrieben:nur die "Zeitdilatation" ist vollständig zu entsorgen. Es ändert sich die Periodendauer
1. Eine Dauer ist eine Zeit.
2. Die Periodendauer der bewegten Uhrwegen wird länger, die Zeit dilatiert also einseitig und es gibt einen Grund dafür. Davon rede ich doch die ganze Zeit. Die wechselseitige ZD kann entsorgt werden.

Lagrange hat geschrieben:Die Physiker haben zuerst nicht daran gedacht, dass die atomare Übergangsfrequenz veränderlich sein könnte.
Physiker denken gar bis heute nicht daran.

Lagrange hat geschrieben:Jedes Kind weiß dass sich die Wellenlänge ändert wenn sich die Lichtquelle bewegt.

Jedes Kind weiß sogar, dass sich Wellenlängen und Periodendauern analog zueinander ändern. Wellenlängen (Lichtwege) sind das räumliche Pendant zur Periodendauer. Periodendauern aber nicht das zeitliche Pendantant zu physikalischen Abständen (z.B. von Spiegeln). Natürlich ist die definierte Längeneinheit deswegen im Eimer.

Also noch mal die Frage: Wie funktioniert eine Uhr - von mir aus bleiben wir bei der Lichtuhr - und was ist Zeit? :lol:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Fr 25. Okt 2019, 11:28

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:nur die "Zeitdilatation" ist vollständig zu entsorgen. Es ändert sich die Periodendauer
1. Eine Dauer ist eine Zeit.
2. Die Periodendauer der bewegten Uhrwegen wird länger, die Zeit dilatiert also einseitig und es gibt einen Grund dafür. Davon rede ich doch die ganze Zeit. Die wechselseitige ZD kann entsorgt werden.

Der Effekt soll aber nicht ZD genannt werden. Wenn es ZD gäbe, müssten alle Vorgänge auf die gleiche Weise beeinflusst werden. Z.B. ein drehendes Rad müsste sich immer langsamer drehen je schneller es sich dreht. :lol: :lol: :lol: Die Zeit müsste bremsend wirken. :lol: :lol: :lol:

Also noch mal die Frage: Wie funktioniert eine Uhr - von mir aus bleiben wir bei der Lichtuhr - und was ist Zeit? :lol:

Eine Uhr funktioniert durch Vergleich von periodischen Vorgängen. Man braucht also mindestens zwei Uhren, von welchen z.B. eine die Erdrotation sein kann und die andere eine beliebige Uhr. Sie müssen so eingestellt werden dass sich gleich schnell gehen. Ändert eine der Uhren ihren Gang, so muss diese nachkorrigiert werden.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Fr 25. Okt 2019, 11:46

Lagrange hat geschrieben:Der Effekt soll aber nicht ZD genannt werden. Wenn es ZD gäbe, müssten alle Vorgänge auf die gleiche Weise beeinflusst werden. Z.B. ein drehendes Rad müsste sich immer langsamer drehen je schneller es sich dreht.
Dann lass dir mal etwas einfallen. Ich rätsel schon mindestens eine Dekade darüber, wie man "Zeit ist, was die Uhr anzeigt" wieder aus den Köpfen der Menschen bekommt - bisher erfolglos. Zeit ist genau genommen nämlich das, was die Uhr anzeigt (einen dimensionslosen Zählwert) multipliziert mit einer Periodendauer. Dummerweise ist diese Periodendauer selbst auch eine Zeit und das führt zu einer Endlosrekursion in der Definition.

Lagrange hat geschrieben:Eine Uhr funktioniert durch Vergleich von periodischen Vorgängen.
Deine andere Antwort letztens war korrekter. Uhren bestehen aus Taktgeber und Zähler. Uhren sind also Zähler und zählen Periodendauern unbestimmter Länge.
Lagrange hat geschrieben:Man braucht also mindestens zwei Uhren, von welchen z.B. eine die Erdrotation sein kann und die andere eine beliebige Uhr. Sie müssen so eingestellt werden dass sich gleich schnell gehen. Ändert eine der Uhren ihren Gang, so muss diese nachkorrigiert werden.
Ich fragte, wie eine Uhr funktioniert und nicht zwei.
Den zweiten Teil der Frage hast du gar nicht beantwortet: Was ist Zeit?
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Daniel K. » Fr 25. Okt 2019, 11:51

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