Lagrange hat geschrieben:
Der Effekt soll aber nicht ZD genannt werden. Wenn es ZD gäbe, müssten alle Vorgänge auf die gleiche Weise beeinflusst werden. Z.B. ein drehendes Rad müsste sich immer langsamer drehen je schneller es sich dreht.
Dann lass dir mal etwas einfallen. Ich rätsel schon mindestens eine Dekade darüber, wie man "Zeit ist, was die Uhr anzeigt" wieder aus den Köpfen der Menschen bekommt - bisher erfolglos. Zeit ist genau genommen nämlich das, was die Uhr anzeigt (einen dimensionslosen Zählwert) multipliziert mit einer Periodendauer. Dummerweise ist diese Periodendauer selbst auch eine Zeit und das führt zu einer Endlosrekursion in der Definition.
Lagrange hat geschrieben:
Eine Uhr funktioniert durch Vergleich von periodischen Vorgängen.
Deine andere Antwort letztens war korrekter. Uhren bestehen aus Taktgeber und Zähler. Uhren sind also Zähler und zählen Periodendauern unbestimmter Länge.
Lagrange hat geschrieben:
Man braucht also mindestens zwei Uhren, von welchen z.B. eine die Erdrotation sein kann und die andere eine beliebige Uhr. Sie müssen so eingestellt werden dass sich gleich schnell gehen. Ändert eine der Uhren ihren Gang, so muss diese nachkorrigiert werden.
Ich fragte, wie
eine Uhr funktioniert und nicht
zwei.
Den zweiten Teil der Frage hast du gar nicht beantwortet: Was ist Zeit?
Was Zeit ist, kommt noch. Irgendwann.
Eine Uhr muss nicht Schwingungen zählen. Es kann sich um eine beliebige Bewegung handeln, wobei eine definierte Strecke in einer bestimmten Zeit zurückgelegt wird. Z.B. 1km/s oder so. Man kann einfach die Markierungen zählen.