Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Mo 28. Okt 2019, 21:21

Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Vergleichen wir nun diese 2 Aussagen der "Spezialisten" und "Logiker"..
Mikesch aka Asi-Opa hat geschrieben:In jedem BS sind die Ereignisse gleichzeitig. Da ist es egal, ob die Uhren unterschiedlich gehen.

Danke Asi-Opa, genau das sag ich auch, aber eure Aussagen schliessen sich gegenseitig aus, was ist nun eure "relatitivistische" Botschaft?
Schauen wir uns noch diese Aussage vom Oberasi:
Asi-Opa hat geschrieben:Deswegen gilt für die Feststellung der Gleichzeitigkeit, dass die Orte der Ereignisse unterschiedlich sein müssen.

Die Orte sind egal. Wir behandeln die Gleichzeitigkeit der Ereignisse, Asi-Opa. Seit vielen, vielen Beiträgen hier...

Wie fühlt es sich an, ihr... :lol: :lol: :lol: ..."»Logiker«", gleichzeitig gegen die Wand gefahren worden zu sein?

Eine Art Zwietracht, gell Asi-Opa?

Nein. Wir staunen nur über deine Dummheit. Diese zeigt sich dadurch, dass du die Texte nur selektiv liest:
Zur Feststellung einer Gleichzeitigkeit dürfen die Ereignisse sinnvollerweise nicht gleichzeitig am selben Ort stattfinden. Sonst wäre bei der Betrachtung von zwei Bezugssystemen keine Beurteilung der RdG möglich.
Was die Uhren in einem BS messen ist egal, da dt=dt'=0 ist.

Versuche noch mal, den Satz zu verstehen.
:mrgreen:


Selten dämlich, wie immer.
Ich habe bereits erwähnt, dass es gerade darum geht, dass es an den Punkten ABCD UND EFMGH keine Beurteilung der RdG möglich ist.
Wenn an diesen Punkten keine RdG zwischen gleichzeitigen Ereignissen festzustellen ist, dann sind die Ereignisse, die an diesen Punkten passieren nicht relativ, sondern absolut gleichzeitig.
Einfach so :mrgreen:

Und es ist selbstverständlich egal, was die lokale Uhren anzeigen (du rennst offene Tür ein, und willst mir einreden, dass sie geschlossen ist? Bravo du Held).

Nochmal:
Zwei Ereignisse, welche gleichzeitig an einem Ort passieren, sind in allen Bezugssystemen als gleichzeitig aufzufassen :mrgreen:

Zwei Deppen, die gleichzeitig an ein und dieselbe Wand fahren... Paradox.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Mikesch » Mo 28. Okt 2019, 21:46

Zasada hat geschrieben:Selten dämlich, wie immer.
Ich habe bereits erwähnt, dass es gerade darum geht, dass es an den Punkten ABCD UND EFMGH keine Beurteilung der RdG möglich ist.
Die Punkte kenne ich nicht. Ich lese auch nicht deine Pamphlete. Steht eh nur Mist drin.
Zasada hat geschrieben:Wenn an diesen Punkten keine RdG zwischen gleichzeitigen Ereignissen festzustellen ist, dann sind die Ereignisse, die an diesen Punkten passieren nicht relativ, sondern absolut gleichzeitig.
Absolut gleichzeitig gibt es nicht.
:mrgreen:

So: Was ist den nun? In wieviele Richtungen kann ein Objekt sich unbeschleunigt bewegen?
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Mo 28. Okt 2019, 21:51

Mikesch hat geschrieben:Absolut gleichzeitig gibt es nicht.
...

Behauptet der absolut schwachsinnige Kater. :lol:
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Mo 28. Okt 2019, 22:23

Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Selten dämlich, wie immer.
Ich habe bereits erwähnt, dass es gerade darum geht, dass es an den Punkten ABCD UND EFMGH keine Beurteilung der RdG möglich ist.
Die Punkte kenne ich nicht. Ich lese auch nicht deine Pamphlete. Steht eh nur Mist drin.
Zasada hat geschrieben:Wenn an diesen Punkten keine RdG zwischen gleichzeitigen Ereignissen festzustellen ist, dann sind die Ereignisse, die an diesen Punkten passieren nicht relativ, sondern absolut gleichzeitig.
Absolut gleichzeitig gibt es nicht.
:mrgreen:

So: Was ist den nun? In wieviele Richtungen kann ein Objekt sich unbeschleunigt bewegen?


Was sagt Lagrange zu ihm, dämlicher Kater?
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Di 29. Okt 2019, 07:33

Erster Todesstoß: Zeitdilatation.

Dass die Zeit dilatieren soll, kann man, wenn man will, noch nachvollziehen, zumindest aufgrund der Konstanz der LG in den Bezugssystemen der SRT und angesichts der veränderlichen Streckenlängen, die das Licht (aus ihrer jeweiligen Sicht) darin bewältigen muss (dass dies schon Überwindung kostet, ist jedem klar, der wie ich, jede Art der Auswirkung der Bezugssysteme auf die Wirklichkeit ausschliesst)...

Nennen wir dies: "eine innerhalb der Theorie mathematisch begründete Notwendigkeit"...

Angesichts der Tatsache jedoch, dass die SRT gestern die Hälfte ihrer mathematisch-physikalischen Plausibilität verloren hat, sollte dies auch den eingefleischten Relativisten nicht mehr bedingungslos koscher vorkommen.
Dass die Zeitdilatation nämlich selektiv wirken soll, ist ausgeschlossen.

Bild
Abb. 1
Die Hypothese Einsteins ist, dass die Zeit im bewegten System S' aus Sicht des Beobachters, der in ruhendem System S sitzt, langsamer vergeht.


Es ist innerhalb ein und desselben Systems ausgeschlossen, dass die Zeitdilatation ausschliesslich Vorgänge betrifft, deren Orte sich entlang der Achse der Bewegung ändern und diejenigen nicht, deren Orte senkrecht zu dieser Achse konvertieren.

Dies ist aus folgendem Grund nicht möglich: genauso, wie innerhalb eines Bezugssystems nur ein Wert der Lichtgeschwindigkeit gültig sein kann (SRT), muss innerhalb desselben auch nur eine Zeit gültig sein (auch dann, wenn diese in Bezug auf andere Bezugssysteme relativ ist).

Die Existenz zweier oder mehrerer Zeiten innerhalb eines einzigen Bezugssystems, in dem eine Uhr die Zeit misst, ist undenkbar. Die Existenz dieser Zeiten, die nur von der räumlichen Ausrichtung der Ereignisorte abhängten, würde nicht nur gegen das Prinzip der Relativität verstoßen, welches der Theorie zugrunde liegt, sondern auch gegen das noch grundlegende Prinzip der Kausalität.
Es wären Zeitreisen in die Zukunft möglich, wenn man sich im Zug nur senkrecht zur Bewegungsrichtung, und in die Vergangenheit, wenn man sich entlang der Bewegungsrichtung bewegen würde...

Die Hypothese der dilatierten Zeit betrachte ich deshalb, aus all den genannten Gründen und aufgrund folgender Erkenntnis, für widerlegt.

Bild
Abb. 2
Obwohl die Strecke, die das Licht zwischen den Spiegeln bewältigen muss, bei der bewegten Lichtuhr offensichtlich länger aus Sicht vom S als aus Sicht von S' ist, so ist die Zeit, die für die Bewältigung dieser Strecke in beiden Systemen benötigt wird, exakt dieselbe.

Begründung:
Die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, deren Ort sich nur senkrecht zur Bewegungsrichtung ändert, ist in allen Bezugssystemen gleich: es tritt bei diesen Ereignissen keine Zeitdilatation und keine Relativität der Gleichzeitigkeit auf.
Quelle: Wikipedia/Spezielle Relativitätstheorie.
Zuletzt geändert von Zasada am Di 29. Okt 2019, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Mikesch » Di 29. Okt 2019, 10:50

Zasada hat geschrieben:ist jedem klar, der wie ich, jede Art der Auswirkung der Bezugssysteme auf die Wirklichkeit ausschliesst
Richtig: BS wirken nicht, sondern bilden die Bezugspunkt für Beobachtungen und Messungen.
Zasada hat geschrieben:Nennen wir dies: "eine innerhalb der Theorie mathematisch begründete Notwendigkeit"...
Unsinn.
Zasada hat geschrieben:Angesichts der Tatsache jedoch, dass die SRT gestern die Hälfte ihrer mathematisch-physikalischen Plausibilität verloren hat.
Nämlich den Teil, den Laberbacke Zasada nicht verstanden hat.
Zasada hat geschrieben:Es ist innerhalb ein und desselben Systems ausgeschlossen, dass die Zeitdilatation ausschliesslich Vorgänge betrifft, deren Orte sich entlang der Achse der Bewegung ändern und diejenigen nicht, deren Orte senkrecht zu dieser Achse konvertieren.
Offensichtlich hat Laberbacke Zasada noch mehr nicht verstanden: Da senkrecht zur Bewegung auf der x-Achse die Orte in y- und z-Richtung ruhen, gibt es dort auch keine Zeitdilatation.
Zasada hat geschrieben:Dies ist aus folgendem Grund nicht möglich: genauso, wie innerhalb eines Bezugssystems nur ein Wert der Lichtgeschwindigkeit gültig sein kann (SRT), muss innerhalb desselben auch nur eine Zeit gültig sein (auch dann, wenn diese in Bezug auf andere Bezugssysteme relativ ist).
Behauptung, durch nichts begründet. Jetzt sollte Laberbäckchen Zasada die verschiedenen Beobachtungen einmal vorrechnen.
Es ist nämlich Quatsch, was Laberbäckchen behauptet. Und das wussten die Physiker auch schon vor der SRT.
Zasada hat geschrieben:Die Existenz zweier oder mehrerer Zeiten innerhalb eines einzigen Bezugssystems, in dem eine Uhr die Zeit misst, ist undenkbar.
Keine Ahnung, wer das behauptet. Die RT jedenfalls nicht. Zeitzonen sind jedenfalls nicht gemeint.
Zasada hat geschrieben:Es wären Zeitreisen in die Zukunft möglich, wenn man sich im Zug nur senkrecht zur Bewegungsrichtung, und in die Vergangenheit, wenn man sich entlang der Bewegungsrichtung bewegen würde...
:lol: :lol: :lol:
Man kann sich nicht senkrecht zur Bewegungsrichtung bewegen. Es ergibt eine Überlagerung der beiden Bewegungen zu einer Gesamtbewegung und genau auf dieser Achse bewegt man sich und genau auf dieser Achse treten die relativistischen Effekte auf.
Zasada hat geschrieben:Abb. 2
Obwohl die Strecke, die das Licht zwischen den Spiegeln bewältigen muss, bei der bewegten Lichtuhr offensichtlich länger aus Sicht vom S als aus Sicht von S' ist, so ist die Zeit, die für die Bewältigung dieser Strecke in beiden Systemen benötigt wird, exakt dieselbe.
...
Quelle: Wikipedia/Spezielle Relativitätstheorie.
Die Quelle widerspricht dir. Konstant ist nicht die Zeit, sondern die Geschwindigkeit.
Alles falsch, was du von dir gibst.
Glatte Selbstversenkung....
:mrgreen:
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Di 29. Okt 2019, 11:13

Mikesch hat geschrieben:.. Konstant ist nicht die Zeit, sondern die Geschwindigkeit.
...

Nö, die Geschwindigkeit ist immer relativ.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Di 29. Okt 2019, 11:37

Für einen, der behauptet meine Texte nicht zu lesen, ziemlich viel Schwachsinn darüber geschrieben, finden wir nicht?

Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:jede Art der Auswirkung der Bezugssysteme auf die Wirklichkeit ausschliesst
Richtig: BS wirken nicht, sondern bilden die Bezugspunkt für Beobachtungen und Messungen.
Quatsch: Für dich bewirken Bezugssysteme RdG, ZD, LK etc.
Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Angesichts der Tatsache jedoch, dass die SRT gestern die Hälfte ihrer mathematisch-physikalischen Plausibilität verloren hat.
blabla Laberlaber
Richtig: Mikesch labert
Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Es ist innerhalb ein und desselben Systems ausgeschlossen, dass die Zeitdilatation ausschliesslich Vorgänge betrifft, deren Orte sich entlang der Achse der Bewegung ändern und diejenigen nicht, deren Orte senkrecht zu dieser Achse konvertieren.
Da senkrecht zur Bewegung auf der x-Achse die Orte in y- und z-Richtung ruhen, gibt es dort auch keine Zeitdilatation.
Richtig Oberasi. Deshalb kann die SRT keine Ballbewegungen im Zug beschreiben, wie auch keine Photonenbewegung zwischen den Spiegeln einer Lichtuhr. Und vor allem: es kann aufgrund dieser Bewegungen und zurückgelegten Strecken keine ZD oder LT abgeleitet werden. Ich glaube, du beginnst deinen eigegen Schwachsinn als Schwachsinn zu erkennen - bravo Asi.
Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Dies ist aus folgendem Grund nicht möglich: genauso, wie innerhalb eines Bezugssystems nur ein Wert der Lichtgeschwindigkeit gültig sein kann (SRT), muss innerhalb desselben auch nur eine Zeit gültig sein (auch dann, wenn diese in Bezug auf andere Bezugssysteme relativ ist).
Behauptung, durch nichts begründet. Jetzt sollte Laberbäckchen Zasada die verschiedenen Beobachtungen einmal vorrechnen.
Es ist nämlich Quatsch, was Laberbäckchen behauptet. Und das wussten die Physiker auch schon vor der SRT.
Ja, Asi-Opa, wussten sie? Dann soll Asi-Opa die verschiedenen Beobachtungen vorrechnen.
Zum Wesentlichen: ein konstanter Wert der LG innerhalb des BS bedeutet die Gültigkeit einer einzigen Zeit innerhalb des BS. Ändert sich nämlich die Zeit (innerhalb ein und desselben BS!), so ändern sich zwangsläufig alle Strecken und alle Geschwindigkeiten darin.
Konsequenz: Es kann nicht (innerhalb ein und desselben BS!) eine (dilatierte) Zeit für Ereignisse gelten, deren Orte entlang der Bewegungsachse und eine andere (nichtdilatierte) für Ereignisse gelten, deren Orte senkrecht der Bewegungsachse konvergieren.


Selten dämlich, wie immer.
Relativistisches Argumentationsniveau: Gott, erhalte unsere Sekte.

Ende Teil 1
Zuletzt geändert von Zasada am Di 29. Okt 2019, 12:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Di 29. Okt 2019, 12:02

2. Teil
Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Die Existenz zweier oder mehrerer Zeiten innerhalb eines einzigen Bezugssystems, in dem eine Uhr die Zeit misst, ist undenkbar.
Keine Ahnung, wer das behauptet. Die RT jedenfalls nicht.
Indem behauptet wird, dass die Gleichzeitigkeit der Ereignisse, deren Orte sich senkrecht zur Bewegungsrichtung ändern, in allen Bezugssystemen gleich ist, während die Gleichzeitigkeit der Ereignisse, deren Orte sich längs der Bewegungsrichtung ändern, relativ (bezugsabhängig) ist, behauptet man, dass innerhalb ein und desselben BS zwei Zeitrechnungen gültig sind:
1. Die dilatierte Zeit der Ereignisse, deren Orte sich längs der Bewegungsrichtung ändern
2. Die nichtdilatierte Zeit der Ereignisse, deren Orte sich senkrecht der Bewegungsrichtung ändern

Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Es wären Zeitreisen in die Zukunft möglich, wenn man sich im Zug nur senkrecht zur Bewegungsrichtung, und in die Vergangenheit, wenn man sich entlang der Bewegungsrichtung bewegen würde...
:lol: :lol: :lol:
Man kann sich nicht senkrecht zur Bewegungsrichtung bewegen. Es ergibt eine Überlagerung der beiden Bewegungen zu einer Gesamtbewegung und genau auf dieser Achse bewegt man sich und genau auf dieser Achse treten die relativistischen Effekte auf.
Ach wirklich? Hilft nix:
IMG_6049.PNG
Abb.
Die Lichtuhr wird hier (3) vertikalsymmetrisch dargestellt.
Sender der kugelförmigen Lichtimpulse befindet sinch "auf halber Höhe des Zuges". Von ihm emittierte Impulse erreichen den an der Decke montierten Spiegel und werden zurück reflektiert. Denselben, um 180° gedrehten Weg bewältigen die Impulse, die den am Boden des Zuges montierten Spiegel erreichen.
Zusammen ergibt sich der Weg, der im Wikipedia-Artikel "Spezielle Relativitätstheorie/Gleichzeitigkeit" beschrieben wird (s.u.).
Dieser ist absolut symmetrisch: es ergeben sich darin keine ZD und keine RdG zwischen S und S'.
IMG_6049.PNG (21.88 KiB) 3390-mal betrachtet

Jede Bewegung kann symmetrisch dargestellt werden. Für jede zusammengesetzte Bewegung gilt (Lichquelle a):
Wikipedia:
"Die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, deren Ort sich nur senkrecht zur Bewegungsrichtung ändert, ist in beiden Bezugssystemen gleich: Wenn die Lampe auf halber Höhe des Zuges hängt (s. 3), so wird das Licht sowohl für den Beobachter am Bahnsteig als auch für den Beobachter im Zug gleichzeitig die Unter- und Oberseite des Zuges erreichen."

In unserem Fall gilt, dass die zusammengesetzte Bewegung der Photonen in der Lichtuhr-Anordnung (3), sich zur folgenden Bewegung vereinfachen lässt (4):

Bild
Danke Wikipedia.

Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Abb. 2
Obwohl die Strecke, die das Licht zwischen den Spiegeln bewältigen muss, bei der bewegten Lichtuhr länger aus Sicht vom S als aus Sicht von S' ist, so ist die Zeit, die für die Bewältigung dieser Strecke in beiden Systemen benötigt wird, exakt dieselbe.
...
Quelle: Wikipedia.
Die Quelle widerspricht dir.

Die Quelle gibt mir recht: "Die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, deren Ort sich nur senkrecht zur Bewegungsrichtung ändert, ist in beiden Bezugssystemen (S und S') gleich"

Alles falsch: Glatte Selbstversenkung, Asi-Opa.
Selten dämlich, wie immer.
:mrgreen:
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Di 29. Okt 2019, 13:06

Zasada hat geschrieben:Ach ja?
Wie können dann zwei Ereignisse, die an einem Ort gleichzeitig stattfinden, in allen Bezugssystemen gleichzeitig sein?

Ganz einfach:
Betrachten wir 2 gleichförmig zueinander bewegte Bezugssysteme S und S':
Betrachten wir die Situation aus Sicht von S ergibt sich:
2 Lichtstrahlen treffen in S gleichzeitig um 12:00 Uhr bei L ein. Die Uhr bei L zeigt also für beide Ereignisse 12:00 Uhr an.
Nun betrachten wir die identische Situation aus Sicht von S', S ist also gegenüber S' bewegt, bewegte Uhren gehen langsamer:
Nun wird in S' festgestellt werden das beide Ereignisse gleichzeitig um 12:00 Uhr in S stattfanden. Da die Uhren in S aus Sicht von S' aber langsamer gehen zeigt die Uhr in S' z.B. 12:05 Uhr an für das zusammentreffen der beiden Lichtstrahlen in L.
Also wird aus Sicht von S' auch geschlussfolgert werden das beide Ereignisse in S gleichzeitig waren, aber nicht gleichzeitig in S und S', denn als das Ereignis um 12 Uhr in S stattfand, war es in S' schon 12:05 Uhr.

Ich weiß, das werdet ihr wieder nicht verstehen, aber so ist die Wirklichkeit.
McMurdo
 

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