Sciencewoken hat geschrieben:Es sind immer die Andere, die keine Ahnung haben, wenn einer in seiner eigenen Welt lebt. Zeige du mir erstmal ein Photo eines Elektrons, eines Myons oder eines Sonstwas aus deinem Teilchenzoo. Danach reden wir über Ahnung, denn Ahnung hat letztendlich nur der, der die Atom-Auflösung eines Elektronenmikrosskops noch verbessern konnte.

Quark-Anti-Quark-Quark... Mensch MikDepp, du hösrt dich an wie ein Frosch! Quark steht bei mir im Kühlschank.

1. Nicht
die anderen haben keine Ahnung. Nur
du.
2. Bilder gibt es aus dem Cern. Oder Heidelberg.
3. Myonen zerfallen nicht in Quarks, sondern in Leptonen und (Eich-)Besonen. Das sollte man aber wissen.
Sciencewoken hat geschrieben:Mikesch hat geschrieben:Zählt man die detektierten Myonen kann man auf den Zeitverlauf schließen.

Nicht schließen! Zeigen!
Nun sei doch nicht so Begriffsstutzig.
Myonen zerfallen nach einer Ln-Funktion mit einer Halbwertszeit von 2,2µs. Damit ist die Zerfallskurve definiert.
Man zählt die Anzahl der Myonen . Sind es nur noch halb so viele sind 2,2µs vergangen. Bei anderen Werten entsprechen der Ln-Funktion eben mehr oder weniger Zeit.
Das ist jetzt einfach nur ein Dreisatz. Einfacher geht es nicht, du Oberphysiker.
Sciencewoken hat geschrieben: .... ich schließe aus der Zeitdilatation (unabhängig davon, wie man experimentell darauf kommt), dass man mit zueinander bewegten Uhren lokal eher unterschiedliche Geschwindigkeiten misst, statt im jeweils anderen System kontrahierte Längen. Und das schließe ich z.B. daraus, dass auf der Uhr des in der Atmosphäre bewegten Myons 2,2µs vergehen, fliegt es trotzdem die volle Distanz von 10km bis 15km (je nachdem, wie weit und wie oft man diese Werte noch zurecht korrigiert .

). 15km/2,2µs sind etwa 6818181818,2m/s und das sind etwa 22,743c. Scheinbare oder gar tatsächliche Längenkontraktion... hör auf zu träumen, Facherdler!

Nur das deine Überlegung gegen den Energieerhaltungssatz verstößt.
Die Energie im Myonenbezugssystem ist nach deiner Angabe geschätzt 4,37*10⁻⁰⁹ Joule
Die Energie im Erdsystembezugssystem ist nach deiner Angabe geschätzt 8,44*10⁻¹⁸ Joule
Unter der Berücksichtigung der Längenkontraktion im Bezugssystem der Myonen auf rd. 650m ergibt sich für beide Bezugssysteme 8,44*10⁻¹⁸ Joule.
Ergebnis:
Nach Hartmuts Idee, dass die Längenkontraktion nicht gültig ist, wird der Energieerhaltungssatz verletzt.Unter der Berücksichtigung der Längenkontraktion wird der Energieerhaltungssatz eingehalten. Jetzt muss du nur das technische Problem lösen die Energie verwertbar zu machen und du hast eine neue Energiequelle gefunden.
So allmählich wird mir das zu doof. Ich löse selber auf:
Keiner merkt, dass die Energie vom Bezugssystem abhängig ist.
Im System Myon gilt E=mc² und im System Erde E² = m²c⁴ + p²c².