100 Autoren gegen Einstein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Fr 8. Nov 2019, 14:23

Daniel K. hat geschrieben:...
Geht hier um Physik, es wird immer lokal mit der SI-Sekunde gemessen...

Physik ist nicht Esoterik! :lol: Es wird immer global mit der gleichen Sekunde gemessen. :lol:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Fr 8. Nov 2019, 14:33

Lagrange hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:...
Geht hier um Physik, es wird immer lokal mit der SI-Sekunde gemessen...

Physik ist nicht Esoterik! :lol: Es wird immer global mit der gleichen Sekunde gemessen. :lol:

Ich würde ja sagen, dass im jeweiligen Ruhesystem global mit der dort vorherrschenden Zeit gemessen wird und Uhren zeigen in solchen Ruhesystemen nach exakt 9192631770 Takten eine Sekunde an und das entspricht der SI-Sekunde. Unanhängig davon, wie hoch die so unheimlich unwichtige Periodendauer auch ist, lokal lässt sie sich immer per 1/9192631770s=108,783ps berechnen. Und weil man die eigentlichen Dauern der Perioden die man zählt, gar nicht kennt, geschweige denn eine Änderung der selben überhaupt in Erwägung zieht, misst man halt falsch. Das ist die bittere Wahrheit.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Mikesch » Fr 8. Nov 2019, 14:44

Daniel K. hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Was ist die Wechselwirkung der Quantenverschränkung?

Du rechnest nicht mit sinnvollen Antworten oder? Lustig ist ja, dass Ronald Hanson schon 2015 einen schlupflochfreien Test der Bell-Ungleichung publiziert hat und mit dem Experiment durch die Verletzung Einsteins lokalen Realismus endgültig widerlegt hat.

Das Problem ist, die Kritiker verstehen da nur Bahnhof, dabei zeigt es, es wird in der Wissenschaft natürlich versucht auch Aussagen und Annahmen von Einstein zu widerlegen, voll normal eben, und das passiert sogar auch. Nur fällt damit noch immer nicht die RT ...
Die Quantenphysik ist eben sehr mystisch buuu! :twisted:
Der ganze Esoterikbereich schwört auf Quanten-Tunnel-Verschränkungseffekte mit Quanten-Wasser. Da darf Hartmut nicht fehlen.

Wobei er ja mit seinem uraltem Bohrschen-Atom-Modell demonstriert, dass er von Quantenphysik so gar keine Ahnung hat. Ist schon süß, wie bei ihm kleine Elektronenkügelchen um Protonenkügelchen kreiseln.
:mrgreen:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Mikesch » Fr 8. Nov 2019, 14:47

Daniel K. hat geschrieben:Hier spielt die Musik:

Daniel K. hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:
Die Wechselwirkung der Quantenverschränkung ist genau dieser Austausch der Quantenzustände und meine Theorie liefert eine Erklärung dafür, nur leider hast du das noch nicht erfasst, weil du auf Kriegspfad gegen Alles, was gegen Einstein geschossen wird bist und das ohne selbst nachdenken zu können.

Wo? Da sind zwei verschränkte Teilchen in einen Abstand von 5 km und beide ruhen zueinander. Eines wird gemessen, Spin Up, anderes hat nun Spin Down. Und wie willst du das nun mit deiner "Theorie" erklären? Alles ruht mehr oder weniger zueinander, alles in einem System, ...

Da wird ganz sicher keine Erklärung kommen ...

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Du glaubst doch im Ernst nicht, das Hartmut jemals was liefern wird?
Er ist der geborene Vollversager....
Aber stets bemüht...Immerhin...
:mrgreen:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Mikesch » Fr 8. Nov 2019, 14:48

Sciencewoken hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:Hier spielt die Musik:

Die Platte hat nen Sprung, wie du einen in der Schüssel. Da wird natürlich keine Erklärung kommen, die du auch nur im Ansatz verstehen könntest, selbst wenn du wolltest. Von daher spare ich mir das, denn du bist Zeitverschwendung.
qed.
Du lieferst nicht...
:mrgreen:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Daniel K. » Fr 8. Nov 2019, 14:53

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
... Geht hier um Physik, es wird immer lokal mit der SI-Sekunde gemessen...

Physik ist nicht Esoterik! :lol: Es wird immer global mit der gleichen Sekunde gemessen. :lol:

Ich würde ja sagen, dass im jeweiligen Ruhesystem global mit der dort vorherrschenden Zeit gemessen wird und Uhren zeigen in solchen Ruhesystemen nach exakt 9192631770 Takten eine Sekunde an und das entspricht der SI-Sekunde. Unanhängig [sic!] davon, wie hoch die so unheimlich unwichtige Periodendauer auch ist, lokal lässt sie sich immer per 1/9192631770 s = 108,783 ps berechnen.

Dein Problem ist weiter, du verstehst gar nicht wie die Definition ist und was sie bedeutet. Liegt daran, dass du das Relativitätsprinzip nicht verstehst, darfst Kurt man die Ghettofaust geben. Wenn x = 10 y ist dann sind 1/10 immer auch x/10. Deine "... ps" sind für die Tonne, nichtssagend eben. Die Sekunde ist eine Dauer, die lokal in jedem lokal System gleich ist, man kann die SI-Sekunde nehmen und damit die Halbwertszeit von radioaktiven Isotopen messen. Das passt beides genau zusammen. Mit der SI-Sekunde hört sich Musik immer gleichschnell an, der Herzschrittmacher läuft auch richtig. Du und Kurt peilen das aber nicht, ihr wollt an der Dauer der Sekunde schrauben, ohne zu schnallen, was das bedeutet.

In der Physik kann man die Dauer der Sekunde lokal immer richtig ausmessen und mit dieser passt alles, Halbwertszeiten, Lichtgeschwindigkeit, Filmgeschwindigkeit und alles andere. Mit dieser Dauer sind die physikalischen Gesetze eben lokal alle gleich. Ihr könnt das nicht, ihr könnt gar nicht die Dauer der Sekunde lokal richtig bestimmen, ihr nehmt eine von irgendwo und wollt die an allen Orten dort so vorgeben. Dort sind aber andere Ortsumstände, somit ist eure Dauer falsch.


Sciencewoken hat geschrieben:
Und weil man die eigentlichen Dauern der Perioden die man zählt, gar nicht kennt, geschweige denn eine Änderung der selben überhaupt in Erwägung zieht, misst man halt falsch. Das ist die bittere Wahrheit.

Wieder nur eine Behauptung von dir, die falsch ist, denn Experimente zeigen, es ist genau andersherum. Die Dauer der Sekunde ändert sich mit Geschwindigkeit und unterschiedlicher Gravitation genauso wie die Halbwertszeiten von radioaktiven Isotopen und genau so wie die RT es beschreibt. Die Theorien können genau das richtig vorhersagen, was in der Natur gemessen wird. Unglaublich genau, und das rockt eben mehr als deine "Ahnung" ... :mrgreen:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Mikesch » Fr 8. Nov 2019, 14:59

Daniel K. hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Hier spielt die Musik:

Die Platte hat nen Sprung, wie du einen in der Schüssel. Da wird natürlich keine Erklärung kommen, die du auch nur im Ansatz verstehen könntest, selbst wenn du wolltest. Von daher spare ich mir das, denn du bist Zeitverschwendung.

Du versuchst dich rauszureden, ohne Erfolg. Du hast keine Erklärung, so wie du behauptet hast, kannst du auch gar nicht, denn die Verschränkung hat gar nichts mit deiner "Theorie" oder der SRT zu tun, da muss gar nichts zwischen zwei Systemen transformiert werden, da gibt es keine nennenswerte Geschwindigkeit zwischen beiden verschränkten Quanten. Da gibt es nicht mal einen Ansatz, egal wie abstrus, für deine "Theorie". Ist dir wohl gerade auch klar geworden, du bist nur ein Maulheld.
Da muss ich ihn in Schutz nehmen. Hartmut aus Hameln hat da einen ganz tollen Plan.
  • Erst nimmt er einen Silizium-Einkristall. Die gibt es jetzt für billig Geld, da die Definition des Kilogramms geändert wurde.
  • Dann schickt er jetzt seine gravitorischen EM-Wellen durch einen Einkristallteiler und bekommen die Überlagerungszustände. Links das linksdrehende, rechts das rechtsdrehende und umgekehrt.
  • Die fängt er in Silizium-Einkristall-Potentialtöpfen, beschriftet sie und schickt einen xig-5km durch den Quantentunnel weiter. Geht in nullkommanix.
  • Dann schaut er in den anderen Topf und findet eine tote Katze und weiss:
    • a) Schrödinger war da.
    • b) Er muss einen Rattenfänger bestellen, weil er die lebendige Katze gerade im anderen Topf weggeschickt hat.
:mrgreen:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Fr 8. Nov 2019, 15:05

Mikesch hat geschrieben:Miaaauuuu

:lol: :lol: :lol:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Fr 8. Nov 2019, 20:08

DeppEinstein hat geschrieben:Um das spezielle Relativitätsprinzip mit dem Lichtprinzip in Einklang setzen zu können, muss die Voraussetzung von der Existenz einer absoluten (für alle Inertialsysteme übereinstimmenden) Zeit aufgegeben werden. Es wird also die Hypothese aufgegeben, dass gleich beschaffene, beliebig bewegte und passend gerichtete Uhren derart gehen, dass die Angaben je zweier von ihnen, welche einander begegnen, in ihren Angaben übereinstimmen.

"Lichtprinzip" und Relativitätsprinzip sind miteinander nicht vereinbar - gleich beschaffene Uhren müssen nach Einstein wechselseitig langsamer gehen. :lol:

Geschwindigkeit ist bekanntlich immer relativ. Die Zeit nicht!
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Fr 8. Nov 2019, 20:15

Dazu auch:

Professor P. F. Linke, a. a. 0.

„Daß » . . diese (die „Weltanschauungs-“) Seite (der RTH) sehr ernst zu nehmenden Einwänden ausgesetzt ist, gibt heute wohl jeder zu, der sich hier ehrlich um eine andere Einstellung bemüht als die — leider sehr verbreitete — der bloßen kritiklosen Bewunderung" (S. 399). „Nichts ist verfehlter als Einsteins sog. Relativierung des Zeitbegriffs als eine erkenntnistheoretische Leistung anzusprechen" (S. 407). „In Wahrheit ist die physikalische und philosophische Zeit so eng verwandt wie nur möglich: der Idee nach sind beide dasselbe. . . . Keine empirische Zeitstrecke kann als Zeitstrecke anders „verfließen" als die ideelle Zeit. ... In alledem liegt die Unmöglichkeit, hinsichtlich der Zeit von einer verschieden großen Ablaufsgeschwindigkcit zu sprechen. Das führt in jeder Hinsicht auf Widersinn. Denn wie will man die Geschwindigkeit anders bestimmen als eben wieder mit Hilfe der Zeit? Man wird also auf einen Circulus vitiosus geführt. Damit ist natürlich die Relativität der Gleichzeitigkeit unmöglich gemacht. Denn wenn die Zeit überall und immer gleichartig ist und es folglich keine verschiedenen „Systemzeiten" gibt, müssen alle zeitlichen Distanzen in allen Bezugssystemen dieselben bleiben: was hinsichtlich des einen gleichzeitig ist, kann nicht hinsichtlich des anderen zeitlich auseinandergezerrt sein. Natürlich kann das für A Gleichzeitige von B als ungleichzeitig bestimmt, gemessen werden. Dann ist aber nur eine dieser Bestimmungen richtig, die andere notwendig falsch. Die Möglichkeit einer Verschiedenartigkeit des Zeitverlaufes selber hat damit nichts zu tun. Sie muß auf Grund der Lehre von der Homogenität der Zeit abgelehnt werden"
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