Zwillingsparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Sa 14. Dez 2019, 16:00

Dino hat geschrieben:Ist das ein Privatkrieg zwischen dir und User McMurdo ähnlich dem zwischen Zasada und Sciencewoken?
Oder willst du deine Privatversion der SRT verbreiten?
Weit gefehlt! Das ist ein Krig zwischen dem Blödsinn der SRT und der Realität.
Blödsinn der SRT:
Da aus Sicht der Atmosphären-Myonen die Zeit auf der Erde langsamer vergeht, müssen die Erd-Myonen noch leben, wenn die Atmo-Myonen dort aufschlagen.
Realität:
Die Erd-Myonen sind längst zerfallen, wenn die Atmo-Myonen dort aufschlagen.

Und ihr Relativisten wollt jedem das Gegenteil der Realität weis machen, als wäret ihr persönlich und jeder Einzelne von euch bereits mit Myon-Air geflogen. :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 14. Dez 2019, 16:42

@Sciencewoken » Fr 13. Dez 2019, 22:23

Durch die endliche Signalgeschwindigkeit c gehen die "bewegten" Uhren nicht synchron. Man betrachte zwei Uhren, die durch ein Signal in der Mitte getaktet sind. Im System, in dem sie ruhen gehen sie synchron, weil das Taktsignal beide Uhren gleichzeitig erreicht. Im dazu bewegten System bewegt sich die eine Uhr zum Signal hin und die andere hinweg, weshalb sie nicht mehr synchron gehen.

Gruss
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Ernst » Sa 14. Dez 2019, 16:54

Rudi Knoth hat geschrieben:@Sciencewoken » Fr 13. Dez 2019, 22:23

Durch die endliche Signalgeschwindigkeit c gehen die "bewegten" Uhren nicht synchron. Man betrachte zwei Uhren, die durch ein Signal in der Mitte getaktet sind. Im System, in dem sie ruhen gehen sie synchron, weil das Taktsignal beide Uhren gleichzeitig erreicht. Im dazu bewegten System bewegt sich die eine Uhr zum Signal hin und die andere hinweg, weshalb sie nicht mehr synchron gehen.

Gruss
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Das ist dann Theorie ala Rudi. Aber nicht SRT.
In der SRT ist die ZD unabhängig von der Richtung der Geschwindigkeit der Uhr relativ zur Lichtquelle. Deutlich auch zu sehen im v^2 der LT.
Deine zwei Uhren bleiben also synchron, weil der Absolutwert der Geschwindigkeit gleich ist.
Die SRT basiert auch nicht auf Signalgeschwindigkeiten. Die ZD folgt aus der Invarianz der LG und nicht aus unterschiedlichen Signalgeschwindigkeiten.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Sa 14. Dez 2019, 17:02

Rudi Knoth hat geschrieben:@Sciencewoken » Fr 13. Dez 2019, 22:23

Durch die endliche Signalgeschwindigkeit c gehen die "bewegten" Uhren nicht synchron.
Synchron gehen zueinander bewegte Uhren bei mir auch nicht, aber das ist nicht das Problem. Lt. SRT gehen zueinander bewegte Uhren wechselseitig asynchon bzw. wechselseitig langsamer. Bei mir geht nur eine langsamer, denn wechselseitig wird in der Realität nie und nimmer funktionieren.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 14. Dez 2019, 18:10

@Ernst » Sa 14. Dez 2019, 17:54

Das ist dann Theorie ala Rudi. Aber nicht SRT.
In der SRT ist die ZD unabhängig von der Richtung der Geschwindigkeit der Uhr relativ zur Lichtquelle. Deutlich auch zu sehen im v^2 der LT.
Deine zwei Uhren bleiben also synchron, weil der Absolutwert der Geschwindigkeit gleich ist.



Im Kommentar von "sciencewoken" ging es aber um die Frage, wieso zwei synchrone Uhren in einem anderen BS nicht sychron sind.

Nochmal zur Fragestellung:

Wenn ein Myon in der Atmosphäre gleichzeitig mit einem Myon im Labor im Ruhesystem der Erde entsteht, dann überlebt es das Myon vom Labor. Wenn ein Myon in der Atmosphäre gleichzeitig mit dem Myon im Labor im Ruhesystem des "kosmischen" Myons entsteht, dann überlebt das "irdische" Myon (im Labor) das "kosmische" Myon. Dies ist aber nur verständlich, wenn die Gleichzeitigkeit relativ ist.

Gruss
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Sa 14. Dez 2019, 18:25

Rudi Knoth hat geschrieben:Im Kommentar von "sciencewoken" ging es aber um die Frage, wieso zwei synchrone Uhren in einem anderen BS nicht sychron sind.
Ähh... nicht wirklich. Es ging hier stets nur um eine Uhr pro Bezugs- bzw. Inertialsystem. Das zwei synchrone Uhren in einem Bezugssystem in einem dazu bewegten Bezugssystem nicht synchron wahrgenommen werden können, ist eigentlich klar. Das liegt aber meines Wissens nur an den sich ändernden Signallaufzeiten aufgrund der sich ändernden Abstände zwischen den Uhren.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 14. Dez 2019, 19:38

@n Sciencewoken » Sa 14. Dez 2019, 19:25

Ähh... nicht wirklich. Es ging hier stets nur um eine Uhr pro Bezugs- bzw. Inertialsystem.


Wie soll dann festgestellt werden, daß die "bewegte" Uhr am Ende der Strecke weniger Zeit anzeigt, als sie im BS der anderen Uhr(en) braucht.

Gruss
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Sa 14. Dez 2019, 20:15

Rudi Knoth hat geschrieben:Wie soll dann festgestellt werden, daß die "bewegte" Uhr am Ende der Strecke weniger Zeit anzeigt, als sie im BS der anderen Uhr(en) braucht.

Mal ein paar Fragen und meine Ansichten dazu:
1. Können zueinander ruhende Uhren auch über eine größere Distanz synchronisiert werden, ja oder nein? Ich denke ja, also von daher können Uhren an den Punkten A und B, die eine Lichtsekunde auseinander liegen ebenfalls synchron gehen.
2. Gehen zueinander Bewegte Uhren unterschiedlich, ja oder nein? Ich denke ja. Demnach wird eine Uhr C, die mit 0,6c zwischen den beiden Punkten A und B sicherlich 1,333s anzeigen, wenn sie bei A startet und bei B ankommt, während die Uhren A und B 1s anzeigen. Natürlich kann nur Uhr B direkt abgelesen werden. Uhr A geht aus Sicht von Uhr B deutlich sichtbar genau 1s nach, taktet aber ebenso schnell, wie Uhr B und Selbiges gilt auch umgekehrt für B und A. Uhr C ging jedoch während des Fluges aufgrund der Bewegung langsamer und erst wenn sie bei B angekommen ist wieder gleich schnell wie Uhr A und B und zeigt demnach zu Uhr A eine Differenz von 1,333s und zu Uhr B eine von 0,333s, wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe.

Das Ganze kann auch ganz ohne Beschleunigungen nachvollzogen werden, dazu müssen diese Beschleunigungen nur vor und nach den Uhrenvergleichen von Uhr C an den Punkten A und B stattfinden.

An den Punkten A und B kennt btw. auch Uhr C die Strecke, die sie bewältigen muss (A) bzw. musste (B) und diese ist genau 1ls lang. 1ls/1,333s ergibt nur 0,75ls/s, also 0,75c und nicht 0,6c.

Aber noch mal dazu:
Rudi Knoth hat geschrieben:Wenn ein Myon in der Atmosphäre gleichzeitig mit einem Myon im Labor im Ruhesystem der Erde entsteht, dann überlebt es das Myon vom Labor. Wenn ein Myon in der Atmosphäre gleichzeitig mit dem Myon im Labor im Ruhesystem des "kosmischen" Myons entsteht, dann überlebt das "irdische" Myon (im Labor) das "kosmische" Myon. Dies ist aber nur verständlich, wenn die Gleichzeitigkeit relativ ist.

Das kann niemals der Fall sein, egal, wie man es mit der Gleichzeitigkeit hält, was sie aussagt, oder was sie bedeutet. Unter keinen Umständen können aus Sicht der Atmo-Myonen die Erd-Myonen Erstere überleben.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon McMurdo » Sa 14. Dez 2019, 23:11

Dino hat geschrieben:Was bezweckst du eigentlich mit deinen Texten?

Schätze das weiß er selbst nicht so genau, wenn ich mir seine Aufgaben und Fragen dazu durchlese.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon McMurdo » Sa 14. Dez 2019, 23:16

Sciencewoken hat geschrieben:Also müssten die Myonen auf der Erde noch leben, wenn die Myonen der Atmosphäre auf der Erde landen, richtig? Tun sie aber nicht, und nun?

Was und nun? Aus wessen Sicht müssten die Myonen auf der Erde noch da sein, wenn das Myon der Atmosphäre die Erdoberflächer erreicht?
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