Hexenjagt à la AC

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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » Sa 17. Jul 2010, 13:06

Hannes hat geschrieben: Ein ruhender, mitrotierender Aether ist doch nicht gleichwertig mit Nichtvorhandensein !

Ein mitrotierender Äther ist nachweislich nicht vorhanden. Sonst würde Licht auf der Erde nicht geradlinig laufen. Diese Interpretation Deines Versuches scheidet schon mal aus.

2.)
Dein Versuchsaufbau bildet ein IS. Da darin von dir immer c gemessen wird, entspricht das der Aussage der SRT.

Ja, glaubst du denn, ALLES an der SRT ist schlecht? Das waren doch lauter gescheite Leute !

Jetzt versteh ich Dich gar nicht mehr. Du beweist im Versuch die Invarianz der LG in allen IS, meinst diese Aussage der SRT sei doch nicht schlecht und gleichzeitig monierst Du die invarianz in allen IS?
.................................:? :? :?

Auch die Emitterthese wurde von Menschen gemacht, die sich dabei etwas gedacht haben.

Und Dein Versuch hat sie bestätigt.

Die Geschichte mit Licht in Medien kannst Du getrost weglassen. Das ist seit Jahrhunderten bekannt und betrifft nicht das Problem der LG im Vakuum. Oder kannst du in Deiner Kammer das Vakuum wie Wasser oder Luft strömen lassen?

Es hat sich die Frequenz der Lichtwellen verändert je nach Strömungsrichtung blau- oder rotverschoben.

Hannes, Du kommst immer wieder mit dieser Mär, zu der Dir x-fach gesagt wurde; eine Frequenzänderung ist bei stationärer Quelle und stationärem Empfänger unmöglich.

Mit Deinem bisherigen Versuch stützt Du allein die SRT oder die Emitterthese.

Gruß
Ernst
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 17. Jul 2010, 14:39

Hallo Frau Lopez,

Sorry: Es macht in der Natur und in der Physik sehr wohl einen Unterschied, ob ich am Strand ruhe oder ob ich am Strand laufe - und ich möchte mich mit der Natur und der Physik beschäftigen - zum Beispiel:

1) wenn ich laufe verändere ich fortlaufend meinen Standort (Kinematik) und
2) wenn ich laufe verbrauche ich auch fortlaufend mehr Energie (Dynamik).



Zu Punkt 1 möchte ich entgegen, dass sich die Erde mit 360 km/s in Bezug zur kosmischen Hintergrundstrahlung bewegt. Sie verändern also auch dann Ihren Standort in Bezug zur kosmischen Hintergrundstrahlung, wenn Sie in Bezug zum Strand ruhen.

Zu Punkt 2 möchte ich entgegnen, dass dieses im Weltraum nicht gilt. Wenn Sie sich in der Internationalen Raumstation befinden und von dort sich abstoßen, dann fliegen sie auch ohne Energiezufuhr immer weiter.

Gruß

Sebastian
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 17. Jul 2010, 14:44

Hallo Frau Lopez,

bei der SRT sehe ich das Problem, dass es hier eine Geschwindigkeitsbegrenzung nur mit der Erklärung des 2. Postulats gibt. Ansonsten gibt es dafür keine Erklärung. Ein Raum ohne Eigenschaften, kann dieses eigentlich gar nicht. Oder wüsste hier einer eine Erklärung?

Das Higgsgitter kann dieses schon. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung wäre hier sogar sehr logisch. Ein solches Gitter kann auch Gegenstände verkürzen.

Bei der ART gibt es das Problem, dass ein Raum ohne Eigenschaften eigentlich nicht durch die Energie gekrümmt werden kann. Wie soll ein Raum ohne Eigenschaften gekrümmt werden können.

Das Higgsgitter kann dieses ohne Probleme. Ein weiterer Vorteil des Higgsgitters.

Gruß

Sebastian
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » Sa 17. Jul 2010, 15:51

Hallo Ernst !

Ein mitrotierender Äther ist nachweislich nicht vorhanden. Sonst würde Licht auf der Erde nicht geradlinig laufen. Diese Interpretation Deines Versuches scheidet schon mal aus.


Der sogenannte AETHER ist doch die Atmosphäre der Erde. Und wenn du sagst, den gibt es nicht, dann darfst
du es behaupten.Weil man alles behaupten darf. Nur stimmen muss es nicht.
Einen ALLES DURCHDRINGENDEN AETHER kann ich mir allerdings nicht vorstellen.

Dein Versuchsaufbau bildet ein IS. Da darin von dir immer c gemessen wird, entspricht das der Aussage der SRT.


Habe ich doch gesagt, dass das Meßergebnis mit der SRT übereinstimmt, nicht aber die Interpretation.

Die Geschichte mit Licht in Medien kannst Du getrost weglassen. Das ist seit Jahrhunderten bekannt und betrifft nicht das Problem der LG im Vakuum. Oder kannst du in Deiner Kammer das Vakuum wie Wasser oder Luft strömen lassen?


Wenn die Geschichte mit den Medien seit Jahrhunderten bekannt ist, warum wird sie von der SRT weggewischt ?

Hannes, Du kommst immer wieder mit dieser Mär, zu der Dir x-fach gesagt wurde; eine Frequenzänderung ist bei stationärer Quelle und stationärem Empfänger unmöglich.


Stimmt ja nicht. Was hat denn dann Fizeau gemessen ?

Mit Deinem bisherigen Versuch stützt Du allein die SRT oder die Emitterthese.


Ich habe schon gesagt, dass ich auf die Emitterthese zurückkommen werde. Aber nicht zum jetzigen Zeitpunkt.
Ich glaub dir schon, dass du gerne darüber redest, aber lass sie eine Zeitlang in der Schublade.

So, jetzt weiter: Nachdem ich nachgewiesen habe, wie du ja zugibst, dass in jedem Medium eine spezielle
Leitfähigkeit und Weiterleitungsgeschwindigkeit vorherrscht, hast du geschrieben,

Jetzt versteh ich Dich gar nicht mehr. Du beweist im Versuch die Invarianz der LG in allen IS, meinst diese Aussage der SRT sei doch nicht schlecht und gleichzeitig monierst Du die invarianz in allen IS?


Mit IS zu hantieren ist ein unmögliches Unterfangen. Jeder kann da etwas anderes daraus machen.
Ich habe mit der Beschäftigung mit IS schon so viele widersprüchliche Sachen erlebt, dass ich lieber auf den
veralteten Ausdruck IS verzichten möchte. Mit dem Ausdruck IS kann man keine präzise Abgrenzung eines
Materiezustandes erreichen. Der Begriff IS ist vielleicht für die Mathematik notwendig, für die Physik
muss man mit realistischeren Vorstellungen agieren.
Die SRT hat den Begriff IS so zerredet, dass man letzten Endes alles oder auch nichts damit beweisen kann.

Die Eigenschaften, die ich den optischen Medien zuschreibe,haben mit IS nicht das Geringste zu tun.

Bis bald

Hannes
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » Sa 17. Jul 2010, 16:35

Hallo Hannes,

In Deinem Versuch mißt Du in Deinem Vakuumkasten stets c relativ zum Kasten. Das hat folgende Konsequenzen für mögliche Interpretationen:

1.) Es existiert ein mitgeführter mitrotierender Äther.
2.) Licht hat eine invariante LG ala SRT
3.) Licht verhält sich wie ein Emitter

Hannes hat geschrieben: Der sogenannte AETHER ist doch die Atmosphäre der Erde.

Die Athmospäre ist mitgeführt und mitrotierend. Sie oder ein anderes mitgeführtes mitrotierendes Etwas scheiden aber als Lichtträger aus, weil sich Licht auf der Erde dann nicht geradlinig ausbreiten würde, Das tut es aber. Also Punkt 1 abgehakt.

Habe ich doch gesagt, dass das Meßergebnis mit der SRT übereinstimmt, nicht aber die Interpretation.

Welche andere Interpretation in der SRT wäre denn denkbar, wenn doch die Invarianz in Deinem Versuch nachgewiesen ist?

Ich habe schon gesagt, dass ich auf die Emitterthese zurückkommen werde.

Dein Versuchsergebnis entspricht der Emitterthese. Ob sie oder die SRT die Physik zutreffender beschreibt, steht auf einem anderen Blatt.

Mit IS zu hantieren ist ein unmögliches Unterfangen.

Wenn wir uns nicht einigen, die Betrachtungen auf ein IS zu beziehen, d.h. auf die Gültigkeit der Newtonschen Gesetze, können wir das gleich alles sein lassen. Da wird nichts rauskommen außer Wirrwarr. Wie z.B. Lichtausbreitung in Deinen Medien auf krummlinigen Wegen. Nein Hannes, ohne Beschreibung in einem IS ist das alles sinnlos.

Hannes, Du kommst immer wieder mit dieser Mär, zu der Dir x-fach gesagt wurde; eine Frequenzänderung ist bei stationärer Quelle und stationärem Empfänger unmöglich.

Stimmt ja nicht. Was hat denn dann Fizeau gemessen ?

Daß sich die Frequenz nicht ändern kann, sollte Dir doch schon vorstellungsmäßig klar sein. Wo sollen denn die fehlenden Wellenzüge bleiben, die in der Zeiteinheit gesendet werde, aber beim Empfänger in der Zeiteinheit nicht ankommen. Fizeau hat eine Änderung der LG gemessen; bei gleicher Frequenz eine Änderung der Wellenlänge.

Wenn die Geschichte mit den Medien seit Jahrhunderten bekannt ist, warum wird sie von der SRT weggewischt ?

Hat sie gar nicht. Im Gegenteil wird Fizeau als Bestätigung der SRT angesehen.

Gruß
Ernst
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 17. Jul 2010, 16:43

Sebastian Hauk hat geschrieben:
Sorry: Es macht in der Natur und in der Physik sehr wohl einen Unterschied, ob ich am Strand ruhe oder ob ich am Strand laufe - und ich möchte mich mit der Natur und der Physik beschäftigen - zum Beispiel:

1) wenn ich laufe verändere ich fortlaufend meinen Standort (Kinematik) und
2) wenn ich laufe verbrauche ich auch fortlaufend mehr Energie (Dynamik).


Zu Punkt 1 möchte ich entgegen, dass sich die Erde mit 360 km/s in Bezug zur kosmischen Hintergrundstrahlung bewegt. Sie verändern also auch dann Ihren Standort in Bezug zur kosmischen Hintergrundstrahlung, wenn Sie in Bezug zum Strand ruhen.

Zu Punkt 2 möchte ich entgegnen, dass dieses im Weltraum nicht gilt. Wenn Sie sich in der Internationalen Raumstation befinden und von dort sich abstoßen, dann fliegen sie auch ohne Energiezufuhr immer weiter.


Zu Punkt 1: Ja, das stimmt. Allerdings ohne Abgabe von Energie meinerseits, ich werde von der Erde mitgeführt.

Zu Punkt 2: Ja, das stimmt.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » Sa 17. Jul 2010, 20:00

Hallo Ernst !

Die Athmospäre ist mitgeführt und mitrotierend. Sie oder ein anderes mitgeführtes mitrotierendes Etwas scheiden aber als Lichtträger aus, weil sich Licht auf der Erde dann nicht geradlinig ausbreiten würde, Das tut es aber. Also Punkt 1 abgehakt


Gar nichts ist abgehakt !
Warum sollte sich das Licht nicht geradlinig in der Atmosphäre ausbreiten, die Mitführung hat doch darauf keinen Einfluss !
Dass aber beim Übergang von Weltraum zur Atmosphäre etwas passiert, zeigt die Aberration des Sternenlichtes.

Welche andere Interpretation in der SRT wäre denn denkbar, wenn doch die Invarianz in Deinem Versuch nachgewiesen ist?


Ich habe überhaupt keine Interpretation innerhalb der SRT vorgeschlagen.
Ich will die Widersprüche der SRT mit optischen Gesetzen erklären.

Dein Versuchsergebnis entspricht der Emitterthese. Ob sie oder die SRT die Physik zutreffender beschreibt, steht auf einem anderen Blatt.


Ja, aber nur, solange sich nichts bewegt.

Fizeau hat eine Änderung der LG gemessen; bei gleicher Frequenz eine Änderung der Wellenlänge.


Ich sage doch nichts anderes !

Hat sie gar nicht. Im Gegenteil wird Fizeau als Bestätigung der SRT angesehen.


fälschlicherweise !Die SRT verneint eine Änderung der LG,du hast selbst gesagt, dass der Versuch von Fizeau eine Änderung der LG bedeutet,was ich auch für
richtig halte.Die SRT weiß ganz genau, dass der Versuch von Fizeau ihre Theorie der Invarianz widerlegt.Oder kennst du die genaue Argumentation
der SRT zum Versuch Fizeaus ?

Zu meiner Auffassung von Inertialsystemen:
Ich betrachte ein Inertialsystem als übergeordnetes Koordinatensystem, in dem reale Objekte und optische Systeme eingelagert sind.
Eine Meßstrecke betrachte ich nur als kleinenTeil eines Inertialsystemes.
Innerhalb des Inertialsystems, das ja nur als Rechenhilfe dient, sind reale optische Systeme eingelagert, wie z.B eine Glaslinse oder ein
Glasprisma oder das Vacuum der Meßstrecke oder auch die Atmosphäre der Erde.
Ein Objekt kann sich innerhalb des IS bewegen, man braucht dann das Koordinatensystem, um dessen Bewegung korrekt berechnen zu können.
Ich kann meinetwegen das IS ausdehnen bis zu den entferntesten Galaxien und ich habe noch immer ein einziges IS. Oder glaubst du die Astronomen machen das anders ? Kein Mensch kann mir vorschreiben, wie groß ich das IS wähle. Und wenn ich sage, das ist mein IS ,musst du es akzeptieren.

Hannes
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » So 18. Jul 2010, 06:16

Hallo Ernst !

Wenn man gut geschlafen hat,fällt einem so manches ein, das man am Morgen nicht vergessen will.
Deshalb ein kleiner Anhang zu meinem gestrigen Beitrag :

Wir reden zurzeit über drei Erklärungsversuche zu den Eigenheiten der Ausbreitungsgeschwindigkeit der Lichtsignale:

1. Die lange diskutierte SRT und deren Widersprüche.

2. Die Emissionstheorie, die du favorisierst, die aber auch nicht widerspruchsfrei ist, wie du selbst feststellst.

3. Die von mir vertretene These der Erklärung des Verhaltens der elmag-Wellen (speziell Licht ) nach optischen Gesetzen.
Ich möchte dazu sagen: Optikspeziell ( OSP)

Die Gesetze der Optik habe ich schon in der Unterstufe des Gymnasiums gelernt, sind mir aber heute noch so gut in Erinnerung,
dass ich auf ihnen eine Erklärung der Ausbreitungseigenschaften der Elmag-Wellen zurückführen will..

Dass dir diese Gesetze der Optik ein Begriff sind, setze ich bei dir als selbstverständlich voraus.

Mir ist nämlich aufgefallen,dass sich die Optik wohl mit der Richtung der Lichtstrahlen, mit der Beeinflussung dieser Richtung durch
optische Materialien wie Glas oder Wasser usw.beschäftigt, auch mit der Trennung von verschiedenen "Wellenlängen" im
Spektrometer und vieles mehr. Doch mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit beschäftigt sich die Optik nicht oder fast nicht.
Ich möchte diese Gesetze heranziehen, um eine widerspruchsfreie Erklärung des imnmer gleichbleibenden Meßergebnisses "c"
in der Vacuum-Meßstrecke (MM) zu finden.

Ich schlage vor, dass du nocheinmal die Erklärung der Emissionstheorie darlegst , so wie du sie verstehst.

Die Erklärung der SRT haben wir in unserer Jahre dauernden Diskussion bereits so intensiv diskutiert,dass wir wissen, worüber wir sprechen.

Ich werde dann Schritt für Schritt die Erklärung der Optikspeziell darlegen.
Wir stehen bereits an einer Stelle, wo sich die Meinungen trennen. Bis jetzt hat es so ausgesehen, als ob zwischen den Thesen
kein Unterschied bestehen würde.Denn bis jetzt hat sich noch nichts bewegt. Jetzt ist Zeit, dass Bewegung hineinkommt.

Ich setze voraus, dass du deine strenge Kritik fortsetzt. Einen Freund kann man auch daran erkennen, wie er konstruktive Kritik einsetzt.
Ich würde auch andere Forenfreunde bitten, sich an der Kritik zu beteiligen. Nur bitte,nicht abzulenken !

Mit Gruß

Hannes
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » So 18. Jul 2010, 11:40

Hannes hat geschrieben: Zu meiner Auffassung von Inertialsystemen:

Da geht bei Dir einiges durcheinander. Neulich bezeichnetest Du es noch als Blödsinn, daß Licht in allen denkbaren IS gleichzeitig vorhanden ist. Letztlich wolltest Du ein IS gar nicht verwenden. Und nun willst Du es nach deiner Fasson auffassen und zudem eigenmächtig eingrenzen:
Kein Mensch kann mir vorschreiben, wie groß ich das IS wähle. Und wenn ich sage, das ist mein IS ,musst du es akzeptieren.

Da ist nichts vorzuschreiben und zu akzeptieren. Ein IS ist einfach ein unbegrenztes KS, in welchem die Newtonschen Gesetze gelten. Wenn Du diese Notation in der Physik nicht akzeptieren möchtest, können wir sofort aufhören.

Warum sollte sich das Licht nicht geradlinig in der Atmosphäre ausbreiten, die Mitführung hat doch darauf keinen Einfluss !

Es ging um mitgeführt und mitrotierend. Daß darin Licht nicht geradlinig laufen kann, steht doch außer Frage.

Dass aber beim Übergang von Weltraum zur Atmosphäre etwas passiert, zeigt die Aberration des Sternenlichtes.

Was soll das denn? Aberration hat mit der Atmosphäre überhaupt nichts zu tun. Aberration tritt selbstverständlich unverändert auch im freien Raum auf. Weltraumteleskop.

Fizeau hat eine Änderung der LG gemessen; bei gleicher Frequenz eine Änderung der Wellenlänge.
Ich sage doch nichts anderes !

Na sowas. Ist das nicht von Dir?
Es hat sich die Frequenz der Lichtwellen verändert je nach Strömungsrichtung


Ich will die Widersprüche der SRT mit optischen Gesetzen erklären.

Da mußt Du zuerst die vermeintlichen Widersprüche der SRT benennen. Diese dann einzeln zu attackieren, bringt eigentlich gar nichts. Die vermeintlichen Widersprüche sind einzig die Konsequenz der vorausgesetzten Invarianz. Wenn Du also alternative Physik anbieten möchtest, dann solltest Du Dich auf die Gültigkeit/Ungültigkeit der Invarianz der LG im Vakuum beschränken.

Gruß
Ernst
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » So 18. Jul 2010, 12:37

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...Es ging um mitgeführt und mitrotierend. Daß darin Licht nicht geradlinig laufen kann, steht doch außer Frage.

Warum?

Weil begriffsgemäß vom Äther das Licht mitgeführt wird. Bei Translation c+v, bei Rotation zusätzlich um einen Winkel.

Genau genommen ändert sich die Frequenz sogar zweimal - beim Eintritt in und beim Austritt aus dem bewegten Medium.

Die Frequenz bleibt konstant. Sie muß konstant bleiben infolge des Kontinuitätsgesetzes. Wäre sie nämlich im Medium f1=n1/t und außerhalb f2=n2/t (n - Wellenzüge), dann laufen an einer Stelle im Medium in einer bestimmten Zeit n1 Wellenzüge durch und außerhalb n2 Wellenzüge. Wo bleiben die restlichen Wellenzüge n2-n1. Weggezaubert?
Nein. Selbstverständlich bleibt die Frequenz konstant und die Wellenlänge ändert sich.

Gruß
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