Ernst hat geschrieben:Der große Makel liegt darin, daß du die Uhrenfrequenz mit der Frequenz aus dem Dopplereffekt gleichsetzt.
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Vermutlich aber mäkelst du das hier
Sciencewoken hat geschrieben:Daraus folgt: Uhr B sendet mit fO=0,8Hz und empfängt fI=1,25Hz und das geometrische Mittel der beiden Frequenzen ergibt die vereinbarte Frequenz von 1Hz
an... das ist gewohnheitsmäßig falsch ausgedrückt: Eine langsamer gehende Uhr produziert/sendet Frequenzen um den selben Faktor verringert, wie sie empfangene Frequenzen höher misst.
Was hier fehlt ist der Doppler-Effekt. Klassisch dopplert die gesendete Frequenz 1Hz bei -0,6c ja zu 1,6Hz beim Senden und zu 2,5Hz beim Empfang. Aber es läuft auf's selbe hinaus:

Wie gesagt: Die empfangenen und die lokal produzierten/gesendeten Impulse, welche man per rel. Doppler auf die erwartete Frequenz umrechnet, können jeweils mit lokalen Zeitstempeln in einer Tabelle gespeichert werden. Bei der tatsächlich schnelleren Uhr entsteht dann ein Verhältnis (Gesendet/Empfangen) von 2Hz/1,6Hz=1,25 und bei der tatsächlich langsameren Uhr ein Verhältnis von 2Hz/2,5Hz=0,8. Das sind eindeutige Indizien dafür, welche Uhr schneller und welche langsamer geht.
Etwas ausfühlicher bekommt man es hier:
https://www.dropbox.com/s/vp7g57ekedwz3 ... t.pdf?dl=1