scharo hat geschrieben:Hallo Kurt,„Du zeichnest die Linien richtig, du verwendest für ihre Beurteilung zwei verschiedene Bezüge.
Die blaue Linie betrachtest du "aus der Ferne", also aus dem Bezug Null
Die rote aus Sicht des Erdenbezuges.“
Nein, Menschenskind, beide sind aus dem unbewegten Raum (Lichtstrahl im Raum) betrachtet. Siehst Du nicht, dass beide Teleskope gleich bewegt sind?
Also Leute, wir werden das Ding doch wohl noch unversehrt in den Hafen bringen.
Als erstes wird festgelegt was das Bild überhaupt zeigt, aus wessen Sicht es so aussieht wie es aussieht.
Es zeigt eine Erdoberfläche und einen daran angenagelten Bezug.
Dieser reicht bis oben zur Knicklinie.
Ein zur Lichtquelle bzw. zum Bezug Null ruhender wird eine Erde sehen die sich mit ihrem Bezug nach rechts wegbewegt.
Die blaue Linie zwingt den Lichtweg des Pfeils vorne dran so wie er sicher gibt wenn kein Träger/Bezug vorhanden ist.
Das Fernrohr muss nach rechts geneigt sein damit der Pfeil den Boden trifft.
Der rote Lichtweg zeigt den Weg des Pfeils der entsteht wenn dieser dem Bezug folgt der oben an der Knicklinie beginnt und ihn nach rechts hin ablenkt (aus Sicht des Beobachters).
Das Fernrohr muss nun so geneigt sein dass es den Pfeil trotz der Bewegung der Erde einfängt.
Dazu habe ich gefordert dass die Linie die Seitenwand schneiden muss, so wies bei der blauen Linie auch der Fall ist.
Einzig um den Winkel den die rote Linie abweicht braucht das Fernrohr weniger geneigt zu sein.
Wenn man nun genau hinschaut dann sind diese beiden Bedingungen erfüllt.
Ich habe den Winkel der roten Linie unterschätzt.
Somit stimmt die Zeichnung!
Nun noch eine Überlegung zur Bezugsbildung.
Alle reden vom Absolutbezug "Äther".
Alle streiten um diesen Bezugsgeber.
Die einen hängen sich am -Absolut- fest, lassen ihn mit der Erde -mitreissen-.
Die anderen, die RT-ler haben ihn komplett -vergessen-.
Hier ein anderer Ansatz.
Der Name Äther wird weggelassen, er ist zu sehr emotional verschandelt.
Eine Aussage ohne Nennung des Bezuges gegen den sie erbracht wird ist wertlos, denn sie hat keine Basis an der sie festgemacht ist.
Ein einfaches Beispiel:
Die Raumsonde ist mit 50 KM/Sekunde unterwegs.
Wer hat diese Aussage erstellt, wie soll sie kontrolliert werden?
Unterwegs gegen den Mars, den Asterioiden der gerade das Sonnensystem verlässt, gegen Andromeda?
Also unbrauchbar.
Oje, es ist spät.
Frage: geht jemand mit, es handelt sich um bezugsbezogenes Denken.
Der Träger/Äther bildet dabei nur ein Gerüst.
Dessen Strukturen sind großräumig, sie sind im Bereich Galaxiehaufen, Galaxiesuperhaufen,
Innerhalb dieses Gerüstes herrscht eine gewisse Bandbreite in der sich ein Bezug einnisten kann.
Wiederum ein Beispiel.
Zwei Planeten.
Sie sind im gleichem Trägerzustand (mit der ganzen Galaxie und deren Nachbarn im ganzem Haufen)
Innerhalb des Trägers bildet sich, veranlasst durch die beiden Planeten, ein eigenständiger Bezug fürs Lichtlaufen usw. aus.
Es ist also ein Bezug im übergeordnetem Bezug (Träger) vorhanden.
Dadurch entfällt das -mitreissen-.
Es genügt vom Bezug zu reden ohne den Träger selber antasten zu müssen.
Das hat entscheidende Vorteile.
Es entkrampft die gegenseitigen Meinungen, es bietet sonstige erstaunliche Umstände.
Einer davon ist der dass die Geschwindigkeit von reisender Materie nicht mehr an den „Äther“ gebunden ist, er die Obergrenze festlegt, sondern an den träger.
Dieser legt die Obergrenze fest.
Innerhalb dieser Obergrenze gibt es aber lokale Bezüge.
Angenommen:
Ein Planet(A) bewegt sich mit ½ c (Bezug der ruhende/unbeeinflusste Träger) auf einen anderen Planeten(B) zu der ebenfalls mit ½ c (gleicher Bezug) auf den anderen zu unterwegs ist.
Auf Planet(A) wird nun Materie auf 1/3 c beschleunigt und zu Planet(B) losgeschickt.
Diese Materie kommt nun bei Planet(B) (aus dessen Sicht) mit 1,33 c an.
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Gruss Kurt
