Ernst sein ist alles

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: zwei Gehirnzellen sind zu wenig

Beitragvon McMurdo » Mi 29. Jul 2020, 20:05

Yukterez hat geschrieben:Mit deinen zwei Gehirnzellen kannst du dich natürlich nicht mehr an die Quelle die ich zwei Seiten weiter hinten verlinkt habe erinnern (:

Das waren doch YT Videos und keine seriösen Quellen. Ich sag ja, du scheiterst schon an deinen eigenen Ansprüchen. Oder deine Ansprüche sind eben nicht so hoch, kann ja auch sein.
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Re: Ernst sein ist alles

Beitragvon Daniel K. » Mi 29. Jul 2020, 20:14

.
Geht lustig weiter, mit Stella Immanuel ...

Ärztin warnte schon vor Dämonen und Reptiloiden

Es ist nicht das erste Mal, dass Stella Immanuel Falschinformationen verbreitet. "Daily Beast" fand eine Reihe von obskuren Aussagen in der Vergangenheit. So sagte sie etwa, dass "Sex mit Dämonen in Träumen" die Ursache vieler gynäkologischer Probleme sei, Wissenschafter an einer Impfung gegen Religiosität arbeiteten oder Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit und sexuell übertragbare Krankheiten durch einen "bösen Ehemann" aus der Geisterwelt verursacht würden.

Die Regierung wird ihrer Ansicht nach teilweise von "Reptiloiden" geführt. Auf ihrer Website bietet sie Gebete zur Heilung generationenübergreifender Flüche an, die auf Familien lasten sollen. Trump erklärte in einer Reaktion auf die Löschung, dass er nicht verstehen könne, warum die Videos entfernt wurden: "Ich denke, das sind sehr angesehene Ärzte." (gpi, 29.7.2020)

https://www.derstandard.de/story/200011 ... aktencheck

Generell ein guter Faktencheck zum Mist von Trump ... und "angesehene Ärzte" ... klar, passt auch zu den Predigen die da so lustig in Filmchen zu sehen sind ... COIVD-19 ...

So geil, ... (Aufs Bild klicken, dann kommt der Film)

Bild

Mund sollte beim Schauen nicht mit Flüssigkeit befüllt sein ... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Stichwort zu Stella ist wohl "Demon Sperm" (Dämonen-Sperma) ... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Ernst sein ist alles

Beitragvon Sciencewoken » Mi 29. Jul 2020, 20:20

kiffendes Rindvieh Manuel Dumming Krügеr hat geschrieben:Stichwort zu Stella ist wohl "Demon Sperm" (Dämonen-Sperma) ... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

:lol:
Da kannst du mit deiner 0815-Hirnwichse nicht mithalten. :lol:
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Re: Ernst sein ist alles

Beitragvon Daniel K. » Mi 29. Jul 2020, 20:27

Der Säufer und die Bild Hartmut Pohl hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Stichwort zu Stella ist wohl "Demon Sperm" (Dämonen-Sperma) ... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Da kannst du mit deiner 0815-Hirnwichse nicht mithalten. :lol:

Ist nun so, Y. kriecht Trump tiefst in den Anus, du da bei Y. und Trump findet die Stella toll, hält sie echt für eine gute Ärztin, die erzählt nun was von "Dämonen-Sperma" und dass die halbe Regierung der Welt von Reptiloiden beherrscht wird.

Da mal die Reihe ...

Bild
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Re: Ernst sein ist alles

Beitragvon Sciencewoken » Mi 29. Jul 2020, 20:33

kiffendes Rindvieh Manuel Dumming Krügеr hat geschrieben:Ist nun so...

...das du gar nicht beurteilen kannst, wie etwas ist, weswegen du nur das widerkäuen kannst, was du neulich mal irgendwo gelesen hast. :lol:
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Ernst sein ist alles, 1

Beitragvon Yukterez » Sa 1. Aug 2020, 11:04

Bild Yukterez hat geschrieben:Mit einem Klick aufs Bild kommt man zur Seite wo die Perspektive des Freifallers mit der des ZAMO verglichen wird, allerdings braucht man für die Gegenüberstellung einen 1920x1080 Full HD Monitor.

Leider habe ich bisher noch keine Quellen gefunden in denen gezeicht wird wie das Innere eines rotierenden schwarzen Lochs mit den Augen eines Hineinfallenden aussehen würde, alles was ich dazu gefunden habe waren die Werke Andrew Hamiltons, aber wenn man sein Kleingedrucktes liest findet man

Bild Andrew Hamilton hat geschrieben:The geometry is that of a charged (Reissner-Nordström) black hole (with charge-to-mass 0.9), not a rotating (Kerr) black hole. That is simply because I have not yet implemented rotating black holes in the BHFS. It is not a limitation of Hawley's simulation, which was done with a Kerr geometry. The excuse is that the interior structure of a non-rotating charged black hole resembles that of a rotating black hole in that both have an inner horizon where the mass inflation instability takes place. One day I hope to implement rotating black holes in the BHFS, but it will require a major investment of time and effort.

und dann kommt noch erschwerend hinzu dass

Bild Andrew Hamilton hat geschrieben:The quantity rendered is the radial Poynting flux (the radial flux of electromagnetic energy-momentum). This is not what a human observer would “actually” see, whatever that might be.

Die Simulation von Ziri Younsi ist da zwar schon besser, aber da er Boyer Lindquist Koordinaten verwendet hat musste er kurz vor dem Horizont abbrechen, und außerdem ist jedes Frame aus der Perspektive eines radial stationären ZAMO geraytraced, was auch irgendwie irreführend ist da man sich unter dem Titel "falling into a black hole" normalerweise erwarten würde dass der Hineinfallende auch eine Geschwindigkeit hat, weswegen eigentlich auch die Aberration berücksichtigt gehört, was er aber nicht tut.

Von den ganzen Space Engine Videos mit denen Youtube zugespammt ist will ich gar nicht erst zu reden anfangen, obwohl es wie man in den Kommentaren solcher Videos sieht dass es auch viele Zuschauer gibt die ernsthaft glauben dass es sich dabei um eine seriöse Darstellung handelt, obwohl man eigentlich schon auf den ersten Blick sieht dass das nur ein Computerspiel für Kinder ist.
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Ernst sein ist alles, 2

Beitragvon Yukterez » Sa 1. Aug 2020, 11:04

Sogar der große Kip Thorne hat für den Film Interstellar nur Boyer Lindquist Koordinaten verwendet und damit das Äußere des SL geraytraced, aber das Innere ist auch in Interstellar nur eine Artist's Impression:

Bild Kip Thorne hat geschrieben:All of the black-hole and accretion-disk images in Interstellar were generated using DNGR, with a single exception: When Cooper (Matthew McConaughey), riding in the Ranger spacecraft, has plunged into the black hole Gargantua, the camera, looking back upward from inside the event horizon, sees the gravitationally distorted external universe within the accretion disk and the black-hole shadow outside it — as general relativity predicts. Because DNGR uses Boyer-Lindquist coordinates, which do not extend smoothly through the horizon, this exceptional image had to be constructed by Double Negative artists manipulating DNGR images by hand.

Das Werk von Thomas Müller behandelt rotierende SL auch nur von außen, aber immerhin kann man anhand von Fig. 7 zumindest die Perspektive aus dem Inneren eines nichtrotierenden SL vergleichen, und er schreibt auch FOV, Position und indirekt auch die Geschwindigkeit an so dass es kein großer Aufwand die Startbedingungen seines Beobachters in den eigenen Simulator übertragen. Bei V-Sauce ist es wieder so wie bei Ziri Younsi, da ist ebenfalls jedes Bild aus der Perspektive eines radial stationären Beobachters gerendert, obwohl es so erzählt wird als ob es die Sicht eines Hineinfallenden wäre.

Das Beste was ich bisher zur Innenansicht rotierender schwarzer Löcher gefunden habe sind die Werke von David Madore, wobei die Grids die der verwendet zwar ganz gut zum Kontrollieren geeignet sind (mein Raytrayer gibt zu Kontrollzwecken ebenfalls ein Grid aus), aber es ist auch etwas abstrakt, vor allem weil er ziemlich viele Grids übereinanderlegt so dass man sich am Ende schwer tut zu erkennen welches wofür steht. Auch hat er keine Frequenzverschiebung und keine Scheibe, aber die Geometrie des Hintergrunds und der Hülle über dem Horizont kann man so immerhin vergleichen (allerdings ist es etwas mühselig da nie dabeisteht in welche Richtung seine Kamera gerade mit welchem FOV schaut, aber wenigstens sind die Bahnparameter des Beobachters angeschrieben).

Vergleichend,

Bild
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Re: Ernst sein ist alles, 2

Beitragvon Sciencewoken » Sa 1. Aug 2020, 11:55

Yukterez hat geschrieben:aber es ist auch etwas abstrakt

Vermutlich wirst du selbst erst mal herausfinden müssen warum. Das hat afaik ein wenig mit diesem zu tun (jedenfalls erinnert es mich entfernt an die Hüllen über den Horizonten), nur sind die Strahlen vom Zenzrum zu einzelnen Punkten auf der Oberfläche nicht mehr gerade, wenn eine solche Kugel rotiert, sondern abhängig von der Rotationsgeschwindigkeit spiralförmig gekrümmt. Und soweit ich da mithalten kann, würde ich sagen, dass jedes dieser Grids Licht bestimmter Wellenlängen darstellt und die Strahlenkugeln dazu unterschiedliche Krümmungen aufweisen dürften. Ich hoffe, du kannst damit was anfangen.
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Beitragvon Yukterez » Sa 1. Aug 2020, 12:38

Bild Sciencewoken hat geschrieben:Und soweit ich da mithalten kann, würde ich sagen, dass jedes dieser Grids Licht bestimmter Wellenlängen darstellt

Bei Madore wird nicht zwischen den Wellenlängen unterschieden, der vernachlässigt die Frequenzen und deren Verschiebung. Der hat dort wo ich den Sternenhintergrund habe ein blaues Grid, knapp über dem Horizont ein rotes (also dort wo ich die halbdurchsichtige Erdschale aufspanne), und das grüne ist wahrscheinlich der Cauchy Horizont, obwohl man den von außen eigentlich nicht sehen sollte. Die Grids in den anderen Farben so wie braun und türkis etc. stehen wohl für den Sternenhintergrund im negativen Raum und außerhalb des weißen Lochs, wobei man das Exterior des weißen Lochs innerhalb des schwarzen Lochs eigentlich auch nicht sehen sollte (man könnte aber darstellen wo ein Grid das vom Beobachter aus projiziert wird den inneren Horizont trifft, nur den Beobachter sollte so lange dieser außerhalb des inneren Horizonts ist kein Licht von diesem erreichen). Aus dem negativen Raum hinter der Ringsingularität könnte man aber Licht empfangen, vorausgesetzt dass derselbe nicht leer ist (in meinen Bildern ist er leer, also schwarz).

Rekonstruierend,

Bild
Zuletzt geändert von Yukterez am Sa 1. Aug 2020, 13:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Madores Farbcode

Beitragvon Sciencewoken » Sa 1. Aug 2020, 12:58

Yukterez hat geschrieben:Bei Madore wird nicht zwischen den Wellenlängen unterschieden, der vernachlässigt die Frequenzen und deren Verschiebung.

Nun ja... vermutlich macht er das zwangsläufig, weil die Grids auf der Oberfläche einer Kugel... auf einem bestimmten Radius... auf einem bestimmten Horizont sind. Wellenlängen aber tauchen nur entlang der Radien bzw. der Strahlen auf. Unterschiedliche Wellenlängen dürften demnach such unterschiedliche Grids ergeben - unabhängig davon, ob man die Wellenlängen nun beachtet hat, oder nicht. Deswegen vermute ich ja, dass Madore sehrwohl Wellenlängen beachtet hat und nicht etwa, wie du vermutest, einen Cauchy-Horizont, der eigentlich gar nicht sichtbar sein dürfte.

Intuitiv in den Raum hinein denkend... :lol:
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