Quo vadis, USA?

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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Sciencewoken » Do 12. Nov 2020, 16:14

@ZQUANTUM:
Was hältst du eigentlich von der Aussage von Ernst Wolff: "Der Sieger steht bereits fest!", welche er schon im Sommer brachte?

Wenn es nach ihm (und ganz sicher nicht nur nach ihm, sondern z.B. auch nach George Carlin damals) ginge, dann entscheidet in den Staaten längst nicht mehr das Volk darüber, wer Präsident wird, sondern die, die Stimmenaus- und -nachzähler bezahlen. Wenn das Geld dann aus den selben Quellen kommt, dann weiß man auch, warum Nachzählen nichts bringt. Nur das ist ja diesmal ein klitze was anders.
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Re: Quo vadis, Demokratie?

Beitragvon Mikesch » Do 12. Nov 2020, 16:21

Sciencewoken hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Kannst du nicht selber herausfinden, in welchen Staaten man sich zur Wahl registrieren lassen muss?
Man wird es wohl in allen Staaten tun müssen, weil es keine Meldepflicht gibt.
Mikesch hat geschrieben:Nö. Du fabulierst da etwas zusammen, dass belegst du mal schön selber.
Logik auch noch belegen? :lol:
Wie wäre es da mit einer dir vertrauten Quelle?
https://de.wikipedia.org/wiki/Melderegister#USA
Mit besonderem Augenmerk auf die Nondriver-Licence.

Mikesch hat geschrieben:Auch ohne vorherige Registratur muss man seine Stimmabgabe verifizieren durch Ausweis...
Es gibt in den Staaten defacto keine Ausweispflicht - siehe Anmerkungen zur Nondriver-Licence. Wenn hier einer fabuliert, dann bist du das. :lol:
Du verwechselst da was.
Die Registrierung zur Wahl ist ein eigener Vorgang. Man registriert sich (in den Staaten, wo das vorgesehen ist) als Wähler einer Partei, z.B. den Republikanern, und erhält so die Wahlunterlagen. (Nun muss man deswegen allerdings nicht zwingend die Republikaner wählen.) Als Ausweis gilt i.A. der Führerschein. Es gilt auch der Reisepass oder Zeugen oder andere glaubwürdige, überprüfbare Daten. Je nach Bundesstaat.
Das hat nichts mit der Registratur zur Volkszählung oder einem Melderegister zu tun.
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Re: Quo vadis, Demokratie?

Beitragvon Lagrange » Do 12. Nov 2020, 16:32

Mikesch hat geschrieben:...
Die Registrierung zur Wahl ist ein eigener Vorgang. Man registriert sich (in den Staaten, wo das vorgesehen ist) als Wähler einer Partei, z.B. den Republikanern, und erhält so die Wahlunterlagen. ...

Das heißt, auch illegale Einwanderer können wählen.
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Re: Quo vadis, Demokratie?

Beitragvon Sciencewoken » Do 12. Nov 2020, 16:33

Mikesch hat geschrieben:Man registriert sich (in den Staaten, wo das vorgesehen ist) als Wähler einer Partei, z.B. den Republikanern
Ja klar. :lol:
Das spart dann vermutlich die Stimenabgabe, die Briefwahl sowieso und damit auch das versenden von Unterlagen zur Briefwahl, nicht wahr? :lol:
Ausgezählt sind die Stimmen dann auch dauerhaft und somit spart man sich eigentlich die ganze Wahl, nicht wahr? :lol:
Das dumme ist nur, dass einmal die Republikaner und ein anderes mal die Demokratten gewinnen - wie erklärst du denn das? :lol:

Okay... die eigentliche Frage lautet: "Was erzählst du hier für einen hanebüchenden Scheiß?" :lol:

Und noch mal: Nondriver-Licence. Was denkst du, wieviele Menschen im Wahlberechtigten Alter keinen Führerschein haben? :lol:

Sortiere bloß mal deinen Narrativ versifften Verstand. :lol:
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Mikesch » Do 12. Nov 2020, 16:45

Sciencewoken hat geschrieben:
ZQUANTUM hat geschrieben:das Gesamtergebnis wurde jedoch anscheinend nie beeinflust.
Eben. Genau das war ja die Frage. Zu Kerry/Buch-Zeiten war ich noch jung und naiv, Gore/Bush hatte ich erwähnt und bei Trump/Clinton wurde meines Wissens nach die Neuauszählung gestoppt, nachdem man festgestellt hatte, dass Clinton tatsächlich landesweit insgesamt so um die 2 Millionen Stimmen mehr hatte, dies aber wegen "The Winner takes all" nichts änderte. An diesem Punkt stellte man die Frage, wie dies Alles sein kann, erneut nd wie immer zeigte man, dass es sein kann.

Da hast du was durcheinander gebracht:
Neuzählungen sind als solche kein ungewöhnlicher Vorgang bei einer US Wahl, tw. auch gesetzlich vorgeschrieben.
Die dabei erfolgten Korrekturen haben bisher keine Auswirkungen auf das Endergebnis gehabt. Im Schnitt ergab das um die maximal 250 Stimmen, die sich die Stimmenauszählungen veränderten.
Die Ausnahme war Bush vs. Gore. Da ging es im entscheidenden Staat Florida wirklich um wenige Stimmen. Es gab da drei widersprüchliche Entscheidungen des US Supreme Court. Im letzten Schritt wurde auf Klage von Bush ein weiteres Auszählen untersagt.
Es ist zu vermuten, dass Gore Florida und damit die US Wahl gewonnen hätte.

Dass das popular vote immer wesentlich mehr Stimmen für die Demokraten als für die Republikaner ausweist ohne dafür die Regierung zu stellen, ist eine Eigenart eines Mehrheitswahlsystem und dessen amerikanischen Auslegung. Im Prinzip verhindert es, dass eine Minderheit (die Landbevölkerung) durch eine Mehrheit (die Stadtbevölkerung) dauerhaft dominiert werden kann. Das war die Idee.

Durch die kreative Ausgestaltung der Wahlbezirke und der Ausgrenzung ganzer Wählergruppen schaffen es die Republikaner da noch kräftig nachzuhelfen, um trotz nomineller Minderheit oft genug die Mehrheit der electoral votes zu bekommen.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Sciencewoken » Do 12. Nov 2020, 16:50

Mikesch hat geschrieben:Da hast du was verwechselt

Mikesch hat geschrieben:Da hast du was durcheinander gebracht

Immer sinds die Anderen. :lol:
Aber aus meiner Sicht, bist du es, der schwurbelt, fabuliert, verwechselt und durcheinander bringt. :lol:
Zuletzt geändert von Sciencewoken am Do 12. Nov 2020, 16:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Quo vadis, Demokratie?

Beitragvon Lagrange » Do 12. Nov 2020, 16:50

Sciencewoken hat geschrieben:...Narrativ ...

Narrativ??

Ist das jetzt ein Modewort? :lol: :lol: :lol:
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Re: Quo vadis, Demokratie?

Beitragvon Sciencewoken » Do 12. Nov 2020, 16:53

LeGatesNoch hat geschrieben:Narrativ??

Ist das jetzt ein Modewort? :lol: :lol: :lol:
Ist Dummheit eine Modeerscheinung? :lol:
Ich mache jedenfalls, ganz im Gegensatz zu dir, nicht jeden Trend mit. :lol:
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Re: Quo vadis, Demokratie?

Beitragvon Mikesch » Do 12. Nov 2020, 16:55

Sciencewoken hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Man registriert sich (in den Staaten, wo das vorgesehen ist) als Wähler einer Partei, z.B. den Republikanern
Ja klar. :lol:
Das spart dann vermutlich die Stimenabgabe, die Briefwahl sowieso und damit auch das versenden von Unterlagen zur Briefwahl, nicht wahr? :lol:
Lies meinen Text zu Ende.

Sciencewoken hat geschrieben:Und noch mal: Nondriver-Licence. Was denkst du, wieviele Menschen im Wahlberechtigten Alter keinen Führerschein haben? :lol: Sortiere bloß mal deinen Narrativ versifften Verstand. :lol:
So funktioniert das in z.B. in Kentucky oder auch Georgia.
Da die schwarze Bevölkerung oft keinen Führerschein hat und auch noch den Hang dazu hat mehrheitlich die Demokraten zu wählen, haben die dort regierenden Republikaner genau das beschlossen: Es muss eine Driver-Licence vorgelegt werden. Oder auch beliebt: Das nächste Wahllokal, wo die Wähler hin müssen, die eher Demokraten wählen, ist 100km entfernt und ohne Auto leider nicht zu erreichen, und und und.
Da sind die Republikaner plötzlich sehr kreativ. Nicht falsch verstehen: Die Demokraten machen das auch, allerdings bei Weitem nicht so durchtrieben und im so großen Stil. Die haben noch eine gewissen Schamgrenze.
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Re: Quo vadis, Demokratie?

Beitragvon Lagrange » Do 12. Nov 2020, 16:56

Sciencewoken hat geschrieben:
LeGatesNoch hat geschrieben:Narrativ??

Ist das jetzt ein Modewort? :lol: :lol: :lol:
Ist Dummheit eine Modeerscheinung? :lol:

Bei dir hat sich nichts verändert. :lol: :lol: :lol:
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