GPS und Blauverschiebung

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Re: GPS und Blauverschiebung

Beitragvon Charly W. » Mi 1. Dez 2010, 15:48

Charly W. hat geschrieben:Gravitationseinflüsse wirken auch auf die Frequenzstabilität.
Darf ich bezweifeln!
Also zu hypothetisch!
Wenn Du so etwas „nachgewiesen“ haben willst, bräuchte es weniger einer Apparatur a là Mösbauer!

Ernst hat geschrieben:@Ernst
Wenn sich die Frequenz ändert dann ändert sich gezwungenermassen auch die Wellenlänge.
Ich ahne was Ernst meint, allerdings darf er das mal gerne eindeutiger formulieren.

Gruß[/quote]

Zwischen Wellenlänge und Frequenz gibt es die mathematische Beziehung f = c /lambda
Die soll plötzlich nicht mehr gelten?

Die Frequenz die ausgesendet wird und damit die Wellenlänge ist unterschiedlch von der Frequenz und Wellenlänge die ich empfange wenn ich mich bewege. Wie soll das eine vom anderen getrennt werden?

Ein stehener Beobachter relativ zum Satelliten, würde die original Frequenz und Wellenlänge beobachten.

Das Medium spielt sicher eine Rolle (Brechungsindex) sowie theoretisch auch die Geschwindigkeit desselben.

hierzu habe ich folgenden Link:

http://www.mahag.com/srt/doppler.php


Gruss

Charly W.
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Re: GPS und Blauverschiebung

Beitragvon Lothar Pernes » Mi 1. Dez 2010, 16:55

Harald Maurer hat geschrieben:Die Möglichkeit, dass die LG konkret c+/-v haben könnte, wird nirgends in Betracht gezogen.

Das ist etwas korrekturbedürftig, und zwar so:
Die Möglichkeit, dass die LG konkret c+/-v haben könnte, wird nirgends in Betracht gezogen, außer natürlich hier in Haralds Forum unter „GPS beweist LG=c±v gemäß Emissionstheorie“.
Dort wird (seit März 2010) nicht nur in Betracht gezogen, sondern sogar konkret bewiesen, daß LG=c±v.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=8&t=268

Harald Maurer hat geschrieben:Die Möglichkeit, dass die LG konkret c+/-v haben könnte, wird nirgends in Betracht gezogen.

Eben drum hat man „übersehen“, daß tatsächlich bei GPS gilt LG= c±v.

Gruß L.P.
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Re: GPS und Blauverschiebung

Beitragvon Ernst » Mi 1. Dez 2010, 17:12

Charly W. hat geschrieben: Ein stehener Beobachter relativ zum Satelliten, würde die original Frequenz und Wellenlänge beobachten.

Richtig.

Die Frequenz die ausgesendet wird und damit die Wellenlänge ist unterschiedlch von der Frequenz und Wellenlänge die ich empfange wenn ich mich bewege.

Falsch. Die Empfangsfrequenz verändert sich. Die Wellenlänge bleibt konstant. Sonst wär´s Zauberei.
Meinst Du, wenn Du mit einem Boot gegen die Wellen anfährst, könntest du irgendwie deren Wellenlängen beeinflussen?

Zwischen Wellenlänge und Frequenz gibt es die mathematische Beziehung f = c /lambda
Die soll plötzlich nicht mehr gelten?

Nein, gilt nicht. Nicht für die Empfangsfrequenz bei Relativbewegung Sender-Empfänger.

Gruß
Ernst
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Re: GPS und Blauverschiebung

Beitragvon Hannes » Mi 1. Dez 2010, 17:17

Hallo Ernst !

Der Dopplereffekt eignet sich in der Tat dazu, zwischen Äther, Emission und SRT zu unterscheiden. Er fällt nämlich quantitativ für alle Thesen verschieden aus. Bei Äther ist er von der Geschwindigkeit des Senders im Medium und von der Geschwindigkeit des Empfängers im Medium abhängig, bei Emission nur von der Relativgeschwindigkeit Sender-Empfänger, ebenso wie in der SRT (dort aber quantitativ anders). Würde man genau messen, kann man die richtige Theorie ergründen. Joachim erläuterte ja mal ein Experiment, dessen Ergebnisse die SRT stützen

Deine Antwort kann man akzeptieren.
So wie Gerhard Kemme geschrieben hat: Keine Theorie ist zu 100%
falsch oder zu 100 % richtig.
Dass Licht eine duale Funktion hat, ist schon aus seiner Entstehung
durch einzelne Potentialsprünge der Elektronen ersichtlich.
Das dürften nur einzelne Wellenpakete sein, die sich wie Teilchen verhalten.
Das Experiment, das Joachim erläutert hat, hat nur einen Pferdefuß:
Die SRT leugnet das Vorhandensein eines Mediums.
Man muß nämlich genau beachten, wo der Doppler-Effekt entsteht:
Beim Austritt aus der Quelle oder erst beim Empfänger.
Wenn der Doppler -Effekt bei der bewegten Quelle entsteht, ist auf Aether zu
schließen, wenn der Effekt beim relativ dazu bewegten Empfänger, dann
ist etweder auf Emission oder SRT zu schließen.
Meiner Meinung nach entstehen zwei Doppler-Effekte: Sowohl bei der Quelle
als auch beim Empfänger.Und das lässt auf einen Aether schließen.

Mit Gruß
Hannes
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Re: GPS und Blauverschiebung

Beitragvon Mordred » Mi 1. Dez 2010, 17:32

Mordred hat geschrieben: auch wenn ich so schnell renne wie ich kann bleibt der Abstand (die Wellenlänge) zwischen den Steinchen immer der gleiche.
Ernst hat geschrieben:Du verstehst immer nur Bahnhof. Genau das hatte ich dir ja gerade gesagt.
Wieso hab ich dann Bahnhof verstanden ?
Dann hätte ich doch nur das Gleiche zurück gesagt wie Du ?!
Ernst hat geschrieben:Die Wellenlänge bleibt konstant. Der Dopplereffekt handelt aber von Frequenzen :!:
Charly W. hat geschrieben:Die Frequenz die ausgesendet wird und damit die Wellenlänge ist unterschiedlch von der Frequenz und Wellenlänge die ich empfange wenn ich mich bewege. Wie soll das eine vom anderen getrennt werden?
Gute Frage!
Die Wellenlänge Lambda berechnet sich indem man die Lichtgeschwindigkeit c durch die Frequenz f dividiert.
Die Wellenlänge ist also gegeben.
Sollte ich also durch meine Bewegung nun die Frequenz beeinflussen dann solle sich auch die Wellenlänge ändern.
Doch diese war gegeben und steht somit fest !
Alo haben wir die Formel zur Berechnung der Frequenz bei gegebener Wellenlänge.
Frequenz f = Lichtgeschwindigkeit c / Wellenlänge Lambda.

Ich ändere also durch meine Bewegung die Frequenz, aber die Wellenlänge bleibt gleich.
somit ist die Blauverschiebung nur eine schein Verschiebung. Keine echte Verschiebung der Farbe durch die Wellenlänge wie es z.B. bei der Rotverschiebubg der Fall ist.

Gruß Mordred.
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Re: GPS und Blauverschiebung

Beitragvon Ernst » Mi 1. Dez 2010, 17:40

Hallo Hannes
Hannes hat geschrieben:Man muß nämlich genau beachten, wo der Doppler-Effekt entsteht:

Nein. Der Dopplereffekt entsteht naturgemäß immer nur beim Empfänger.

Das Experiment, das Joachim erläutert hat, hat nur einen Pferdefuß: Die SRT leugnet das Vorhandensein eines Mediums.

Ein Experiment ist ein Experiment. Es geht ja gerade darum, herauszufinden, ob ein Trägermedium existiert oder nicht. Mißt man den Dopplereffekt genauestens, so kann man das entscheiden.
Sollten die von Joachim benannten Experimente wasserfest sein, so wäre das ein schwerwiegendes Indiz für die SRT. Und wenn das zutrifft, dann leugnen sie nicht das Trägermedium, sondern beweisen dessen Nichtexistenz.

Gruß
Ernst
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Re: GPS und Blauverschiebung

Beitragvon Ernst » Mi 1. Dez 2010, 17:51

Mordred hat geschrieben: Ich ändere also durch meine Bewegung die Frequenz, aber die Wellenlänge bleibt gleich.

Richtig. Bild

somit ist die Blauverschiebung nur eine schein Verschiebung. Keine echte Verschiebung der Farbe durch die Wellenlänge wie es z.B. bei der Rotverschiebubg der Fall ist.

Quatsch. Der Dopplereffekt bewirkt eine Änderung der Empfangsfrequenz. Wird die Frequenz größer (bei Annäherung), spricht man von Blauverschiebung. Wird sie kleiner (bei Entfernung), spricht man von Rotverschiebung.

Wellenlängenänderungen können bei bewegtem Sender in einem Trägermedium auftreten. Um das alles zu verstehen, solltest du mal darüber nachlesen, anstatt wieder alles selber (falsch) hinzudenken.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mi 1. Dez 2010, 17:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: GPS und Blauverschiebung

Beitragvon Charly W. » Mi 1. Dez 2010, 17:58

Ernst hat geschrieben:
Charly W. hat geschrieben: Ein stehener Beobachter relativ zum Satelliten, würde die original Frequenz und Wellenlänge beobachten.

Richtig.

Die Frequenz die ausgesendet wird und damit die Wellenlänge ist unterschiedlch von der Frequenz und Wellenlänge die ich empfange wenn ich mich bewege.

Falsch. Die Empfangsfrequenz verändert sich. Die Wellenlänge bleibt konstant. Sonst wär´s Zauberei.
Meinst Du, wenn Du mit einem Boot gegen die Wellen anfährst, könntest du irgendwie deren Wellenlängen beeinflussen?

Zwischen Wellenlänge und Frequenz gibt es die mathematische Beziehung f = c /lambda
Die soll plötzlich nicht mehr gelten?

Nein, gilt nicht. Nicht für die Empfangsfrequenz bei Relativbewegung Sender-Empfänger.

Gruß
Ernst


Dann ist also die Wellenlänge von der Frequenz entkoppelt/unabhängig?
Wie soll ich mir das bildlich vorstellen?
Frequenz=Schwingungen pro Zeiteinheit, oder sind das nur Impulse?
Wellenlänge=der physische Abstand zwischen den einzelnen Amplituden bzw. Impulsen in Längeneinheit.
Ist eine Antenne dann resonant zur Frequenz oder zur Wellenlänge beim Empfänger?
Oder ist alles ganz anders?

Gruss

Charly W.
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Re: GPS und Blauverschiebung

Beitragvon Hannes » Mi 1. Dez 2010, 18:11

Hallo Ernst !

Nein. Der Dopplereffekt entsteht naturgemäß immer nur beim Empfänger


Auf welche Beobachtung oder Messung stützt du deine Aussage ?

Hannes
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Re: GPS und Blauverschiebung

Beitragvon Ernst » Mi 1. Dez 2010, 18:15

Charly W. hat geschrieben: Dann ist also die Wellenlänge von der Frequenz entkoppelt/unabhängig?

Nein, unabhängig ist sie nicht. Die Gleichung c=lambda*f gilt für fehlende Relativbewegung Sender-Empfänger (Emitter, SRT) bzw. für im Medium ruhende Sender/Empfänger (Äther).
Bei Bewegung Sender/Empfänger kommt ein theorieabhängiger unterschiedlicher Dopplereffekt hinzu.
Das alles hier näher zu erläutern, kann man sich ersparen. Da helfen besser Bücher oder google.

Gruß
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