Kurt´s Paper analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Do 4. Aug 2022, 11:25

Da die U2, dann wenn die Plattform bewegt ist, alternierend taktet (sie hat ja eine alternierende Geschwindigkeit) kann das an den beiden Messstationen erfasst werden.
Damit ist klar: auch im geschlossenem Kasten ist erkennbar ob sich der Zug bewegt oder nicht.

Du vermischst hier Bezugssysteme. U2 pendelt zwischen M1 und M2. Aber nur U3 also am Bahnhof sieht man die alternierende Geschwindigkeit von U2.
Der Beobachter mit der U1, also der, der auf der Plattform ruht, sieht keinen alternierenden Gang von U2, sondern immer die Gleiche Verzögerung von U2.

Wenn für U1 die bewegte Uhr U2 immer gleich langsamer taktet, egal ob hin oder zurück, kann er gar nichts über die Bewegung der Plattform aussagen.
Anders der Beobachter am Bahnhof (also U3). Der sieht einen alternierenden Gang von U2 auf dem Hin und Rückweg.
Und mit einer Längenangabe könnte U3 die Geschwindigkeit ermitteln.

Fazit:
Das was der Beobachter am Bahnhof sieht (U3) behauptest du, dass es der Beobachter auf der Plattform (U1) so sieht.
Leider falsch.
Zuletzt geändert von sanchez am Do 4. Aug 2022, 11:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon bumbumpeng » Do 4. Aug 2022, 11:26

sanchez hat geschrieben:Nichts. Der Bahnhof ist eines von drei möglichen Bezugssystemen hier in der Versuchsanordnung.

Dann erkennt man sehr schnell, dass es nur Relativbewegungen gibt, und kein Raumschiff das alleingültige Bezugssystem ist, das den anderen zweien zu bevorzugen wäre.

Bezug kommt von : eine direkte Beziehung zu XYU zu haben. Das dürfte dann doch wohl der Kasten sein, wenn ich das richtig sehe?

Fährst du im Zug und läufst mit 3 Km/h durch den Zug, dann ist dein Bezug der Zug selbst und nicht das Gleis.

Es gibt eben keine Relativbewegungen. es gibt die absoluten Bewegungen zum jeweiligen Bezug. Alle drei Raumschiffe haben einen Bezug, zu dem sie fliegen. Z.B. zur Erde. Jedes Raumschiff fliegt SEINE EIGENE BAHN. Die Raumschiffe fliegen völlig unabhängig voneinander.
WO SOLL DA EIN BEZUG ZWISCHEN DENEN SEIN ??? Es gibt keinen.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Daniel K. » Do 4. Aug 2022, 11:49

Kurt hat geschrieben:
Damit ist klar: auch im geschlossenem Kasten ist erkennbar ob sich der Zug bewegt oder nicht.

Nein Kurt, Du musst die Uhr im Kasten mit einer anderen Uhr vergleichen, die gegenüber dem Zug ja nicht ruht, sondern gegenüber dieser der Zug ja bewegt ist. Bedeutet für Dich mit Kasten und Uhr im Zug, Du vergleichst Deine zu Dir ruhende Uhr mit der zu Dir bewegten Uhr und Du sagst ja selber, bewegte Uhren gehen langsamer. Und genau das wirst Du dann auch beobachten.

Es ist eben so, dass Deine beiden Uhren ja nicht wissen, zu was und wem sie nun als ruhend und bewegt definiert sind. Man kann so immer nur von dem eigenen Ruhesystem ausgehen, das ist für Dich im Zug eben das System in dem Zug, Kasten und die Uhr darin eben ruhen. Für Dich ist das Dein Ruhesystem, darin ruht eben die Uhr im Kasten. Und die Uhr am Bahnhof ist eben für Dich bewegt und somit geht diese auch für Dich langsamer.

Daran ändert sich prinzipiell auch nichts, wenn Du nun auch noch Deine (weitere) Uhr im Kasten vor und zurück bewegst. Wenn Du eine die für Dich im Kasten vor und zurück bewegte Uhr betrachtest und mit der zu Dir im Kasten ruhenden Uhr vergleichst, geht die bewegte Uhr eben langsamer, aber das ist unabhängig von der Geschwindigkeit welche die Uhr am Bahnhof zu Dir hat.

Du glaubst sicher, es würde auch einen Unterschied machen, wie Du den Kasten im Zug aufstellst, wenn Du eine Uhr auf und ab und die anderen vor und zurück bewegst, wirst Du glauben, die verhalten sich beide im Gang unterschiedlich für Dich. Machen sie aber nicht, denn die Uhren die Du im Zug bewegst wissen ja nichts von der zu ihnen bewegten Uhr mit Bahnhof.

Im Grunde weißt Du das doch längst.

Du musst eben bei Dir im Zug anfangen und in Deinem Ruhesystem.

Es macht einfach keinen Unterschied, ob Du mit dem Zug ruhst und darin dann eine ruhende Uhr hast und eine die auf und ab und eine die vor und zurück bewegt wird und Du dann dazu noch einen Bahnhof mit Uhr bewegst, oder ob Du den Zug gegenüber dem Bahnhof bewegst.

Der Aufbau ist eben identisch, gibt den Zug mit den Uhren und den Bahnhof und beide Objekte sind mit ihren Uhren zueinander bewegt.

Am Lauf der Uhren im Zug wirst Du nicht feststellen können, ob man nun den Zug gegenüber dem Bahnhof bewegt, oder den Bahnhof gegenüber dem Zug. Wäre das möglich, hätte man das längst beobachtet.

Aber versuche es ruhig noch mal 2023. ;)
Daniel K.
 
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Do 4. Aug 2022, 12:33

sanchez hat geschrieben:Du vermischst hier Bezugssysteme.

Auch das ist ihm schon zig mal erklärt worden, rafft er aber nicht. Er glaubt weiterhin wenn er es nur festlegt richteten sich alle Uhren danach.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Do 4. Aug 2022, 12:34

bumbumpeng hat geschrieben:
Es gibt eben keine Relativbewegungen. es gibt die absoluten Bewegungen zum jeweiligen Bezug.

Schon erstaunlich das man direkt zwei falsche Sätze hintereinander schreiben kann.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Do 4. Aug 2022, 12:37

bumbumpeng hat geschrieben:WO SOLL DA EIN BEZUG ZWISCHEN DENEN SEIN ??? Es gibt keinen.

Massen ziehen sich gegenseitig an, auch die der Raumschiffe. :mrgreen: auch hier liegst du also falsch.
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Do 4. Aug 2022, 17:09

sanchez hat geschrieben:
Da die U2, dann wenn die Plattform bewegt ist, alternierend taktet (sie hat ja eine alternierende Geschwindigkeit) kann das an den beiden Messstationen erfasst werden.
Damit ist klar: auch im geschlossenem Kasten ist erkennbar ob sich der Zug bewegt oder nicht.

Du vermischst hier Bezugssysteme.


Mach ich nicht, es gibt nur eins und das ist festgelegt.
Da die U2, dann wenn die Plattform bewegt ist, alternierend taktet (sie hat ja eine alternierende Geschwindigkeit) kann das an den beiden Messstationen erfasst werden.

Damit sichergestellt ist, dass das BS, damit die beiden Bahnhöfe und das Gleis ruhen, und damit dazu ruhende Uhren mit 100% takten wurden Fahrten unternommen.

Hier ein Abzug/Ausschnitt aus dem PDF:

Als Erstes macht der Mitfahrer, er ist auch ein „Beobachter“, eine Fahrt, er schaut auf seine
Uhr, trillert, der Zug fährt los.
Am Zielbahnhof angekommen, schaut er wieder auf seine Uhr, er stellt verwundert fest:
„seltsam, die Fahrzeit war kürzer als im Fahrplan angegeben“, vergleicht seine Uhr mit der
Bahnhofsuhr und stellt fest, dass beide gleich takten, seine aber nachgeht.
Daraufhin fährt er wieder zurück und stellt wiederum fest, dass die Fahrzeit die gleiche ist wie
die Hinfahrzeit.
Am Bahnhof frägt er nach, ob die im Plan angegebene Fahrzeit wirklich die Fahrzeit ist, die
der Zug braucht. Ihm wird bestätigt, dass diese stimmt.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass seine Uhr während der Fahrt anders ging, als sie es tat,
wie er sie vor der Fahrt mit der Bahnhofsuhr verglich.
Er hat auch erkannt, dass es keinen Unterschied macht, ob der zum anderen Bahnhof hinfährt
oder von diesem kommt, die Fahrzeit ist immer gleich. Seine Uhr geht also
richtungsunabhängig langsamer, als wenn er am Bahnhof, an den Bahnhöfen, steht.


Es ist dabei Folgendes festzuhalten:

- die Uhren der beiden Bahnhöfe sind synchronisiert

- während einer Fahrt taktet die Uhr des Mitfahrenden langsamer als wie wenn er zu einem Bahnhof, oder zum Gleis ruht.
Erkennbar daran, dass seine Uhr nach der Fahrt nachgeht aber am Bahnhof, dann wenn er dazu ruht, mit gleicher Taktrate taktet wie die Bahnhofsuhr.
Dabei ist es egal ob er vom Bahnhof_A zum Bahnhof_B fährt oder umgekehrt.

- es spielt keine Rolle von welchem Bahnhof er losfährt.

Weiter gehts im Text mit:

Nun will der Mitfahrer auch noch wissen, ob der Gang der Uhr auch von der gefahrenen
Geschwindigkeit abhängt, dazu benutzt er einen Schnellzug.
Gesagt getan, zum anderen Bahnhof und zurück gefahren, die Uhren beobachtet.
Es stellt sich heraus, dass seine Uhr nun noch langsamer geht als bei der anderen Fahrt, sich
aber keine Richtungsabhängigkeit zeigt.
Sein Fazit: je schneller ich unterwegs bin desto langsamer geht meine Uhr, es zeigt sich auch
keine Richtungsabhängigkeit


Der Gang seiner Uhr ist nicht nur von seinem Bewegt abhängig, sondern auch von dem wie schnell er unterwegs ist.

Weiter gehts mit dieser Erkenntnis:

Diese Umstände weisen auf, dass die Masse der Erde den Nullbezug für den Gang seiner Uhr
liefert.
Ruht der Nullbezug zur Masse der Erde, dann tickt die Uhr am schnellsten, ist er gegen diese
bewegt, dann geht sie langsamer. Je schneller er gegen diese bewegt ist, desto langsamer
taktet seine Uhr.


Die Masse der Erde bildet also den Bezug, auch für den Gang von Uhren, der sich über das festgelegte BS erstreckt.
Was andernorts sich ereignet spielt hier keine Rolle, genauso gut könnte man die Bahnhöfe und das Gleis irgendwo im All ruhend positionieren, es gäbe keinen grundsätzlichen Unterschied.

Dann folgt noch dieser Rest:

Nun macht er noch zwei weitere Fahrten, einmal im offenen Waggon, einmal im
geschlossenen. Und das mit einem schnellen und einem langsamen Zug.
Es ergibt sich kein Unterschied, ob der Waggon geschlossen ist oder offen, seine Uhr taktet
immer zuggeschwindigkeitsabhängig.
Es ist nun folgendes festzuhalten:
- die Masse der Erde bestimmt den Grundbezug für den Gang von Uhren in ihrem Umfeld;
- je schneller eine Uhr dagegen bewegt ist, desto langsamer taktet sie;
- es ist egal, ob sich die Uhr in einem geschlossenen oder offenen Waggon befindet.
Durch Auswertung des Uhrenganges ist somit erkennbar, ob die Uhr gegen den Bezug ruht,
ob sie bewegt ist und wie schnell sie bewegt ist.
Die Grundaussage der Relativitätstheorie ist damit falsifiziert. Und damit die ganze Theorie


Wer die Falsifikation der RT-Behauptung aushebeln will der muss zeigen was an der "Methode" falsch ist.

Kurt

.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Do 4. Aug 2022, 21:07

@Kurt
sanchez hat geschrieben:Du vermischst hier Bezugssysteme.

Kurt hat geschrieben:Mach ich nicht, es gibt nur eins und das ist festgelegt.

Doch machst du. Es gibt 3 mögliche Bezugssysteme. Du kannst vom Bahnhof aus alles beschreiben, oder von der Plattform, oder zu guter Letzt von der bewegten Uhr U2 aus gesehen.
An allen 3 Orten kann man sich befinden. Und je nach dem wo man sich befindet (Bahnhof, Plattform, U2) sieht man die anderen Uhren, weil bewegt, langsamer gehen.
Kurt hat geschrieben:Da die U2, dann wenn die Plattform bewegt ist, alternierend taktet (sie hat ja eine alternierende Geschwindigkeit)

Sie taktet nur für den Bahnhof Beobachter alternierend. Für den Beobachter auf der Plattform geht U2 immer gleich langsamer.
Kurt hat geschrieben:während einer Fahrt taktet die Uhr des Mitfahrenden langsamer als wie wenn er zu einem Bahnhof, oder zum Gleis ruht.

Wenn der Mitfahrende (der auf der Plattform) die Uhr am Bahnhof betrachtet sieht er diese langsamer takten.
Das gilt auch umgekehrt, ein Beobachter am Bahnhof sieht die Uhr des Mitfahrenden (der auf der Plattform) langsamer takten.
Kurt hat geschrieben:Erkennbar daran, dass seine Uhr nach der Fahrt nachgeht aber am Bahnhof, dann wenn er dazu ruht, mit gleicher Taktrate taktet wie die Bahnhofsuhr.

Das steht außer Frage, Uhren die relativ zueinander unbewegt sind, takten gleich schnell.
Aber nach der Fahrt bedeutet, dass die Uhr von der Plattform angehalten hat. Und somit geht diese Uhr nach.
Man könnte den Spieß umdrehen. Wenn die Uhr von der Plattform den Bahnhof passiert, soll sich die Bahnhofsuhr sofort in Bewegung setzen,
und die Gleiche Richtung und Geschwindigkeit haben wie die Uhr auf der Plattform.
Und siehe da, wenn man das so macht, geht beim Vergleich nämlich die Bahnhofsuhr nach anstatt die Uhr auf der Plattform.
Kurt hat geschrieben:Dabei ist es egal ob er vom Bahnhof_A zum Bahnhof_B fährt oder umgekehrt.

Dem stimme ich zu

Kurt hat geschrieben:Weiter gehts im Text mit:

Nun will der Mitfahrer auch noch wissen, ob der Gang der Uhr auch von der gefahrenen
Geschwindigkeit abhängt, dazu benutzt er einen Schnellzug.
...Sein Fazit: je schneller ich unterwegs bin desto langsamer geht meine Uhr, es zeigt sich auch
keine Richtungsabhängigkeit
Der Gang seiner Uhr ist nicht nur von seinem Bewegt abhängig, sondern auch von dem wie schnell er unterwegs ist.

Das ist keine Wiederlegung der RT. Das ist das was die SRT vorhersagt.

Kurt hat geschrieben:Die Masse der Erde bildet also den Bezug, auch für den Gang von Uhren, der sich über das festgelegte BS erstreckt.

Hierbei bevorzugst du die Erde als das "beherrschende" Bezugssystem. Als ob die Erde wichtiger wäre als die Plattform.
Ein Beispiel, nehmen wir an, in der großen weiten Leere zwischen den Galaxien befinden sich zwei gleich große Planeten. Sie sind relativ zueinander bewegt.
Welcher von beiden ist dann das festgelegte BS?
Nur weil die Erde sehr groß ist, ist sie nicht das allein-allgemein gültige Bezugssystem.
Das Beispiel zeigt auch, dass man nicht sagen kann, welcher der beiden Planeten ruht oder bewegt ist. Alles was man mit Bestimmtheit sagen kann, ist dass sie zueinander bewegt sind.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Do 4. Aug 2022, 21:40

sanchez hat geschrieben:@Kurt
sanchez hat geschrieben:Du vermischst hier Bezugssysteme.

Kurt hat geschrieben:Mach ich nicht, es gibt nur eins und das ist festgelegt.

Doch machst du. Es gibt 3 mögliche Bezugssysteme.

Es gibt ein BS, das ist festgelegt.
Wenn du die "Methode" aushebeln willst dann musst du das anhand der festgelegten Umstände tun.
Wenn du dein eigenes "PDF" erstellen willst, es ist dir selbstverständlich freigestellt.
Mach das und dann analysieren wir es.
Hier ist das gültig was hier eingerichtet wurde.

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Do 4. Aug 2022, 21:44

@Kurt

Und der Rest vom Beitrag? Ignoriest du einfach so?

Die wechselseitig langsamer gehenden Uhren?
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