Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Da kannst du deiner großen Fähigkeit, der Rhetorik, mal wieder so richtig freien Lauf lassen.
Was der da treibt nennt man Eristik. Es geht dabei nur darum, nach außen immer scheinbar recht zu haben, auch wenn man selber weiß, dass es nicht stimmt. Da gibt s viele fiese Mittel, und darin kennt er sich aus. Um die Sache geht es ihm schon lange nicht mehr. Da ist er platt wie 'ne Flunder und kann nur noch mit eristischen Tricks rumzappeln, damit es den Mitlesern möglichst nicht so auffällt. Bei dir ist ihm das ja gelungen: Für dich sieht es wie eine Patt-Situation aus. Ist es aber nicht.
Nein, Unfug, ich habe die Eristik selber hier sogar angesprochen, würde ich mit diesen Kunstgriffen von Schopenhauer arbeiten, hätte ich das sicher nicht getan, würde da keinen Sinn machen, die Waffen zu zeigen. Richtig ist, ich kenne die Eristik, das ist gut und macht Sinn, eben weil ich viel diskutiere und eben auch zu kontroversen Themen, ist es sehr hilfreich die Kunstriffe des Gegenüber zu erkennen, man kann dann entsprechend reagieren. Mein Ziel ist es aber nie, mit Eristik mein Gegenüber zu zerlegen, im Wissen ich habe Unrecht und er Recht.
Mir geht es immer um die Sache und die Wahrheit, nicht ums Recht haben.
Und ich weiß, Du weißt, also ich gehe mal davon aus, dass Du dann doch so viel Grips hast, dass ich nicht in der Sache hier Unrecht habe, Du hast ja vermutlich sehr tief gegraben um bei mir wirklich Fehler zu finden, ist Dir ja nicht gelungen. Die 24,49 Ls sind richtig, die 12,19 s sind richtig, die 14,81 s sind auch richtig, und so weiter und so fort. Und ich habe in den letzten sechs Monaten durch das Erstellen der Grafiken und dem Berechnen all dieser Ereignisse einiges gelernt, mein Verständnis der SRT und eben gerade auch der RdG wirklich vertiefen können. Die ganzen Ereignisse habe ich natürlich mit einer Tabelle berechnet, die Gleichungen nur einmal erstellt und dann muss man nur noch die Koordinaten in einem System eintragen. Die Tabelle kann ich übrigend zur Verfügung stellen.
Ich habe das ja auch nicht nur für mich gemacht, Andere sollen schon an dem was ich erkannt habe partizipieren können, ich ging eigentlich davon aus, Du würdest Dich freuen, wenn Du die Werte für Dein Beispiel berechnet bekommst und all das mal genauer ansehen, ich habe nicht damit gerechnet, dass Du so auf dem Teller tanzen würdest. Aber jeder Tanz geht mal zu Ende.
Frau Holle hat geschrieben:
Du selber machst es nicht viel nicht anders, nur ist dein Mittel ein ganz einfaches. Stur immer nur dasselbe sagen bzw. behaupten in ein, zwei Sätzen. Deine Zielgruppe ist halt eine andere: Dummköpfe, die mit Eristik eh überfordert wären und kaum lesen können. Bei denen soll ja nur hängen bleiben, dass jemand sagt, die RT sei widerlegt.

Ja, das stimmt, Kurt ist wirklich ein kleiner Meister der Eristik und das macht er sogar intuitiv, also ohne die Kunstgriffe so direkt zu kennen.
Frau Holle hat geschrieben:
Das Forum ist halt ein Rattenloch, ist mir gleich aufgefallen.
Das muss doch nun nicht wieder sein, echt jetzt, denk es Dir, schreib es nicht, ... ich würde gerne zurückgeben und fragen, und darum bist Du dann hier?
Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:

Diese Symmetrie gibt es so nicht in der SRT, man kann die Systeme wechselseitig als ruhend und bewegt betrachten, aber dabei tauschst sich nicht die Anzeige der Uhren ...
Doch, das ist es ja. Die Uhr im als bewegt betrachteten System "geht langsamer", wie man sagt. Vorausgesetzt, dass man zweimal dieselbe Uhr abliest. Darüber bestand mal Konsens, falls du dich erinnerst.
Nein, wirklich nicht, und es besteht Konsens darüber, dass der Beobachter die zu ihm bewegte Uhr langsamer laufend misst, als die zu ihm ruhende Uhr. Und bitte, es ist ein Ereignis, ein Punkt in der Raumzeit, ... ich schau mal was Du mit "zweimal dieselbe Uhr ablesen" meinst ...
Frau Holle hat geschrieben:
Und genau das ist hier der Fall: Es wird zweimal dieselbe bewegte Uhr (blau) abgelesen.
Ich versuche ja immer Deine "Überlegungen" in "verständlich" zu übersetzten, aber nicht immer gelingt es. Schau, ganz unten habe ich weder eine Uhr, noch eine die sich bewegt, ich habe nicht mal irgendetwas, dass sich wirklich bewegt. Ich habe eine große unendliche Fläche mit Punkten, Raumzeitpunkten und da bewegt sich nichts. All diese Punkte sind gleichwertig, es gibt nichts was den einen von dem anderen Punkt unterscheidet und jeder ist ein Ereignis in der Raumzeit. Ich greife mir einfach einen beliebigen Punkt, ein Ereignis und definiere, da ist nun
E₀₀ [x₀₀ = 0 s, t₀₀ = 0 Ls] und dann kann ich mit irgend einen anderen Punkt nehmen und definiere einfach
E₀₁ [x₀₁ = 0 s, t₀₁ = 1 Ls] und habe damit einen Raster, kein Koordinatensystem welches ich gerne S nenne, definiert. Und dann kann ich einfach noch ein weiteres zu S bewegtes System definieren, will mal annehmen Du versteht wie.
Alles andere ist Lametta, die Punkte bewegen sich natürlich nicht, alles ruht, ganz entspannt und statisch ist die Raumzeit.
So, nun ist die "bewegte" Uhr nur ein Ereignis in der Raumzeit, konkret nur die Zeitkoordinate eines Ereignisses in einem System, und dieser Koordinatenwert ist immer da, da muss keiner was "ablesen". Wenn Du nun sagst, zweimal
dieselbe Uhr, dann müssen da zwei Ereignisse in einem System sein, mit gleichen Ortskoordinaten. Das ist alles, die Turmuhr ruht in S, ich kann die zweimal ablesen, in S' ist die Turmuhr bewegt. Aber wie gesagt, dass ist für mich Lametta, ich fange wirklich in der Ebene der statischen ruhenden Punkte an.
Also ergibt Deine Aussage für mich erstmal nichts weiter als, da sind zwei Ereignisse, welche in einem System dieselben Ortskoordinaten haben.
Frau Holle hat geschrieben:
Und deshalb zeigt diese dann eben weniger Zeit an als die ruhende (grün).
Aber wir haben das doch schon alles einmal durchgekaut, H mit 20 s und M mit 27 s. Das ist nur ein Ereignis in der Raumzeit, mit zwei Koordinatenwerten in zwei zueinander bewegten Systemen. Wirklich beim besten guten Willen, Deine Aussage gibt so keinen Sinn.
Frau Holle hat geschrieben:
Es wird zweimal dieselbe bewegte Uhr (blau) abgelesen. Und deshalb zeigt diese dann eben weniger Zeit an als die ruhende (grün).
Warum sollte der eine Koordinatenwert eines Ereignisses weniger als der andere anzeigen, weil man den einen zwei mal abließt? Wie gesagt, Dein Prosa ist für mich echt grausig, das "deshalb" gibt einfach keinen Sinn, auch der Anfang nicht wirklich.
Frau Holle hat geschrieben:
Das kann man von jedem der beiden Systeme aus machen: Ein mal in Fall A mit H als bewegte Uhr (blau), die zweimal abgelesen wird, und das andere mal in Fall B mit der Monduhr als bewegte Uhr (blau), die zweimal abgelesen wird.
Man kann sicherlich vieles machen, aber nicht alles macht Sinn. Will man was zeigen, was Du ja vermutlich willst, und will man dann zeigen, das die Zeitdilatation in der SRT symmetrisch ist, und wechselseitig, dann muss man bei "einer" Uhr bleiben, einer Szene, nicht zwei. Und wir haben das Ereignis H trift Mond definiert, das ist ein Ereignis, mit zwei Werten für die Ortszeit, eben in S und S'. Deine beiden Uhren sind fiktiv und wir haben nur ein einziges Ereignis:
E₀₃ [x₀₃ = + 18,14 Ls; t₀₃ = + 27,00 s | x'₀₃ = ± 00,00 Ls; t'₀₃ = + 27,00 s] ➞ Ziel: Uhr H/V trifft Mond.
Darauf sollte man sich doch nun endlich mal verständigen können, und eben dann auch darauf, dass die beiden Werte für die Ortszeit in beiden System, oder eben die Anzeigen der beiden fiktiven Uhren bei einem Ereignis nur einen Wert haben können. Wir haben hier schon den Wert in S und S', in S haben wir die 27 s und in S' die 20 s und damit ist die Tüte voll, mehr geht. nicht. Wenn Du die Werte vertauschst, ist das ohne wenn und aber einfach ein anderes Ereignis.
Nicht ohne Grund sage ich die ganze Zeit, nehmen wir uns die Uhr H, ja sie ist fiktiv, aber ich wehre mich ja nicht generell gegen Lametta, wenn es den hilfreich ist und den Baum schmückt. Nur muss man die Basis immer im Blick behalten. So, wir sagen nun H ist bewegt und startet bei der Erde und trifft dann den Mond, wir haben also nun zwei Ereignisse und darüber sollte nun nach einem halben Jahr schon einvernehmen bestehen:
E₀₀ [x₀₀ = ± 00,00 Ls; t₀₀ = ± 00,00 s | x'₀₀ = ± 00,00 Ls; t'₀₀ = ± 00,00 s] ➞ Start: Uhr E in S bei V und Uhr V mit 0 s.
E₀₃ [x₀₃ = + 18,14 Ls; t₀₃ = + 27,00 s | x'₀₃ = ± 00,00 Ls; t'₀₃ = + 20,00 s] ➞ Ziel: Uhr H/V trifft Mond.
Können wir uns einfach schon mal darauf einigen, so bis hier hin erstmal?
Frau Holle hat geschrieben:
Natürlich zeigt sie nicht zwei Zeiten zugleich an. Das ist ja wohl klar. Man könnte ... je zwei Uhren benutzen. Ein unwichtiges Detail, wie man das technisch macht. Es sind ja nur Koordinatenwerte.
Was freut es mich zu lesen, dass zwei Zeiten gleichzeitig auf einer Uhr auch für Dich nicht möglich sind. So, nun mal zum Lametta, ich habe Dir schon genau das mit einer zweiten Uhr vorgeschlagen, ich war da schon, Du erinnerst Dich, ich habe dazu sogar eine Grafik und mehr erstellt, eben eine weitere Uhr in H und auf dem Mond. Aber, ein solche Vorgehen bedeutet faktisch, die Einführung eines dritten Bezugssystem S''. Die Tüte is einfach voll, willst Du da wo noch einen Zeitwert unter bringen, brauchst Du mehr Platz, dann haben wir so was:
E₀₃ [x₀₃ = + 18,14 Ls; t₀₃ = + 27,00 s | x'₀₃ = ± 00,00 Ls; t'₀₃ = + 20,00 s | x''₀₃ = ± 00,00 Ls; t''₀₃ = + 20,00 s] ➞ Ziel: Uhr H/V trifft Mond.
Da macht keinen Sinn, schau, Du willst ja die 20 s auf der Monduhr haben, und somit in S angezeigt, Du hast aber in einem System für ein Ereignis nur Platz für einen Wert. Du sagst selber, zwei geht nicht.
Schau, ich schreibe ja nicht um Dich zu ärgern, dass das physikalisch und mathematisch einfach nicht möglich ist, wir haben eben ein Ereignis definiert, und die beiden Ortszeiten und diese Zeiten können sich für dieses Ereignis nicht tauschen. Wir wollen doch aber nun die Symmetrie der SRT zeigen, und wir müssen mit dem gegebenen Szenario arbeiten, wir haben die Uhr H und wissen, in S ist die bewegt, in S ruht die Monduhr.
Und nun wechseln wir, wie Du es ja willst, die Betrachtung, wir gehen gedanklich nach S' und setzen uns auf die Uhr H. Und nun sagen wir, die zählt ruhend 20 s und die Monduhr ist die bewegte Uhr. Und Du selber hast nun genau das schon oft gemacht, mit dem Gammafaktor jongliert, Du hast selber erklärt, die bewegte Uhr muss langsamer gehen. Dann gehe doch hier nun auch den Schritt, den Du selber schon so oft gegangen bist, jongliere doch endlich mal mit den Gammafaktor und reche 20 s γ⁻¹ = 14,81 s.
Und vertraue doch auf die Mathematik und die Theorie, die Monduhr ist in S' bewegt, ja und gut, und die Uhr H ruht in S', ja auch gut, und die Uhr H zeigt 20 s an, ja super, dann muss die Monduhr bewegt weniger als 20 s gezählt haben. Das sagt die SRT, vertraue doch mal darauf.
Erkennst Du dieses Faktum an, die 14,81 s, und eben auch, dass die Tüte voll ist, die Monduhr bei
E₀₃ 27 s anzeigt, dann kann diese Uhr nicht mit 0 s ins Rennen gegangen sein, sie hat nur 14,81 s gezählt in S' und somit kommst Du dann auch auf die 12,19 s. Und das ist die Anzeige der Monduhr, welche Du nicht gezeigt hast, weil die nicht 0 s ist und Dir der Vorlauf nicht schmeckt.
Frau Holle hat geschrieben:
Zeig' du doch mal eine entsprechend einfache Grafik ohne Tausch der Bezeichner, wenn du kannst. Ich meine nicht so ein Monstrum wie deine Diagramme. Sowas wie bei mir, wo es genau symmetrisch und nicht so "falsch" ist, wie du ja meinst. Das wäre mal was. Ich sage dir: Du schaffst es nicht.
Ich habe es schon gezeigt, erklärt und auch Ausschnitte gezeigt, es gibt vier wichtige Ereignisse, die ich schon genannt habe, zwei hier wieder:
E₀₀ [x₀₀ = ± 00,00 Ls; t₀₀ = ± 00,00 s | x'₀₀ = ± 00,00 Ls; t'₀₀ = ± 00,00 s] ➞ Start: Uhr E in S bei V und Uhr V mit 0 s.
E₀₃ [x₀₃ = + 18,14 Ls; t₀₃ = + 27,00 s | x'₀₃ = ± 00,00 Ls; t'₀₃ = + 20,00 s] ➞ Ziel: Uhr H/V trifft Mond.
Und dazu kommen noch:
E₀₁ [x₀₁ = + 18,14 Ls; t₀₁ = ± 00,00 s | x₀₁' = + 24,49 Ls ; t₀₁' = − 16,45 s]E₀₂ [x₀₂ = + 13,44 Ls; t₀₂ = + 12,19 s | x₀₂' = + 18,14 Ls ; t₀₂' = ± 00,00 s] Ich schrieb schon, 1. die Fakten kennen, 2. die Fakten anerkennen, würde mich freuen, wenn wir uns erstmal darauf verständigen könnten, dass wir diese vier Ereignisse so mit Werten haben. Dann kann man das weiter hinterfragen und das ist echt spannend. Ich habe auch Dinge enteckt, die mir so bisher nicht wirklich klar gewesen sind, aber da kommt man erst hin, wenn man sich darauf einlässt und keine roten Kreuze zeichnet.
Und zu dem symmetrisch, das geht nicht in dem aktuellen Szenario, auch nicht in den vom Peter Kroll, weil diese Szene selber einfach nicht symmetrisch ist, nicht so symmetrisch, dass man die Zeiten so tauschen könnte, wie Du es willst. Das geht nur mit einem Szenario wie dem von Sanchez und da auch nur, wenn man über die ganze Länge geht, man braucht in beiden Systemen einmal die Ruhelänge von 18,14 Ls und einmal diese Länge bewegt mit 13,44 Ls und nur so kommt man in beiden Systemen auf die selbe Weglänge und nur so ist es so symmetrisch, wie Du es willst. Nimmt man nur eine Hälfte, hat man entweder die Ruhelänge von 18,14 Ls in einem und diese Länge bewegt im anderen System und bekommt so immer nur 27 s und 20 s raus.
Genau das versuche ich Dir seit vielen Wochen zu erklären, es ist nicht so, dass ich nicht will, dass Deine Darstellung nicht geht, es ist einfach so, das PDF von Kurt ist falsch, es geht nicht, egal ob ich das so will oder nicht. Leider nimmst Du das fett persönlich, wenn ich Dir versuche zu erklären, dass es leider einfach nicht in diesem Universum so im Rahmen der SRT möglich ist.
Frau Holle hat geschrieben:
Aber ich nehme dir gar nicht ab, das du das nicht kapierst. Es gehört wieder nur zu deiner Eristik. Oder solltest du die Grafik wirklich nicht kapiert haben? Da kann man dann wohl nix machen. Prosa kapierst du ja auch nicht^^.
Doch Du, ich kapiere das wirklich alles, nun gut, das mit dem zwei mal ablesen der Uhr ist schon knifflig, ...
Das ist der Weg ...