Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gültigere Widerlegungen

Beitragvon Ernst » Di 21. Dez 2010, 20:08

galactic32 hat geschrieben:Bekomm ich nicht gebacken. Gibt's da die (angebliche) Lösung?

Ja, ich habe die hier in einer Literatur. Ich werde sie nach Weihnachten mal rauskopieren. Habe jetzt keine Zeit mehr. Die Rechnung ist etwas mühsam, aber elementar.

Gruß
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Re: Keine Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 21. Dez 2010, 20:19

Lieber Ljudmil,
scharo hat geschrieben:Jetzt bist Du an der Reihe und glaubst die Eier des lieben Gott in Händen zu halten.

Das ist glatt Gotteslästerung!

(2) x² + y² + z² = c²t²
(3) x'² + y'² + z'² = c²t'²

Ich denke doch, daß du diese Transformation nachvollziehen kannst. Zwei Kugelsphären! Trigemina packt´s nicht. Und bitte, wenn Du den Gehalt dieser Gleichungen in einer Animation veranschaulichen kannst, dann tu es. Es müssen aber zwei Kugeln entstehen.

Frohe Weihnachten
Lieben Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 21. Dez 2010, 20:31

Highway hat geschrieben: Wenn im Einsteinsystem das im Westen dargestellte Photon erst später an der angegebenen Position "erscheint" als das im Osten, was soll das für eine Kugelfläche sein wo Photonen auftauchen und wieder verschwinden, oder sich an einem anderen Ort befinden als dargestellt?

Was da abgebildet ist, ist ja ein Großkreis auf der Kugel. Dieser Kreis dreht sich gleichsam aus der Bildebene heraus, so daß ein Ellipsoid erscheint. Aber real handelt es sich ja um eine Kugel, und wenn die gedreht wird, bleibt es eine Kugel, die stets als solche wahrgenommen wird. Bei dieser Betrachtung steht die Zeitachachse senkrecht auf der Bildebene.
Bischen schwer zu beschreiben.

Gruß
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Einsetzungsverfahren

Beitragvon galactic32 » Di 21. Dez 2010, 21:26

Ernst hat geschrieben:
Bekomm ich nicht gebacken. Gibt's da die (angebliche) Lösung?
Ja, ich habe die hier in einer Literatur. Ich werde sie nach Weihnachten mal rauskopieren. Habe jetzt keine Zeit mehr. Die Rechnung ist etwas mühsam, aber elementar.
Hab mir noch mal etwas mehr Mühe gegeben.Hat sich erledigt.
(1) x=(x'+vt')/sqr(1-v²/c²) ; y=y' ; z=z' ; t=(t'+x'v/c²)/sqr(1-v²/c²)
(2) x² + y² + z² = c²t²
(1) in (2) ==>
((x'+vt')/sqr(1-v²/c²))² + y'² + z'² = c²((t'+x'v/c²)/sqr(1-v²/c²))² <==>

(x'²+2x'vt'+v²t'² ) / sqr(1-v²/c²)² + y'² + z'² = (c² t'² + 2t'x'v + x'²v²/c² ) / sqr(1-v²/c²)² ;

(x'² – x'²v²/c² ) / (1-v²/c²) + y'² + z'² = (c² t'² -v²t'² ) / (1-v²/c²)

(1-v²/c²) * x'² / (1-v²/c²) + y'² + z'² = c²t'² *(1 -v²/c² ) / (1-v²/c²)

x'² + y'² + z'² = c²t'² <==> (3)


Genau genommen sollte wohl v eher wie v' bezeichnet werden (Gamma=1/sqrt(1-v'²/c² , etc.).

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Faber » Mi 22. Dez 2010, 02:51

Trigemina hat geschrieben:Es wundert nicht, dass die professionellen „Wir-wissen-sowieso-alles-besser-Diskutanten“ dieses "Mysterium" zwar erkennen, es jedoch nicht erklären können.

Und damit keine falschen Hoffnungen aufkeimen: Ich bin nicht bereit, mit euch darüber zu diskutieren! Die Arroganz ist beiderseitig.


Da es für sich ausbreitende Lichtwellen kein Inertialsystem gibt, ist die Konstanz und Invarianz von c für jedes denkbare Inertialsystem im Vakuum ohne Verletzung des Relativitätsprinzips möglich (kovariante Form der Naturgesetze) und wird mit der Lorentz-Transformation beschrieben.


Eine im Ruhesystem S der Lichtquelle abgestrahlte Kugelwelle hat auf ihrer Kugelsphäre folgende dreidimensionale Form:

x^2+y^2+z^2=(c*t)^2

Sie kann in ihre einzelnen Komponenten zerlegt werden. Die Lorentz-Transformation der Kugelsphäre zum Zeitpunkt t in ein bezüglich der x-Achse mit v relativ bewegtes Inertialsystem S' ergibt

x'=gamma*(x-v*t)
y'=y=sqrt((c*t)^2-x^2-z^2)
z'=z=sqrt((c*t)^2-x^2-y^2)

und führt im dazu bewegten Koordinatensystem S' zu einem Ellipsoid der im Ruhesystem S der Lichtquelle abgestrahlten Kugelwelle.

Die Anwendung des Linienelementes wie von Faber vorgeschlagen führt zum selben Ergebnis, wenn zuvor die Zeittransformierte t' berechnet und darin eingesetzt wird:

ds^2=ds'^2=(c*t)^2-dx^2-dy^2-dz^2=(c*t')^2-dx'^2-dy'^2-dz'^2



Wer damit ein Problem hat, kann sich wahlweise beim Universum beschweren oder sich in Trollhausen darüber ausheulen.

Vielen Dank für Ihre Bestätigung, dass die Ausbreitung des Lichts im gestrichenen System nicht in Form von konzentrischen Sphären geschieht. Der im Eingangsbeitrag zitierte Beweis von Prof. Einstein beweist also nicht, was zu beweisen ist, und es ist auch sicher falsch, was Einstein beweisen will.

Einstein will beweisen, dass die Lorentztransformation zwei Prinzipien (Relativität und absolut konstante Lichtausbreitung) miteinander verträglich mache. Und das ist nicht der Fall. Die SRT ist also auf einem Widerspruch gebaut, und sie als kinematische Theorie zu akzeptieren, widerspräche dem zentralen Grundprinzip des vernünftigen Denkens, der Widerspruchsfreiheit.

Trigemina hat geschrieben:Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Ebenso, frohe Weihnacht und ein gutes neues Jahr!

Gruß
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Re: Tria kontra Einstein

Beitragvon Faber » Mi 22. Dez 2010, 05:31

Artie hat geschrieben:Trigemina widerspricht Einstein nicht etwa, sondern beide sagen das Gleiche. [...] Bei komplexeren Problemen und Texten sollte man den Text ziemlich genau durchlesen.

Das letztere stimmt. Das erstere nicht.

Einstein-S.901 widerspricht Einstein-S.903. Trigemina stimmt Einstein-S.903 zu und widerspricht Einstein-S.901.

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Gluon » Mi 22. Dez 2010, 09:49

Hi,

ich wundere mich immer, um welche Spitzfindigkeiten ihr euch hier streiten könnt. Ernst hat doch bereits vorgerechnet, dass die Lorentztransformation die Kugelwelle um den Ursprung des ungestrichenen Systems in eine Kugelwelle um den Ursprung des gestrichenen Systems transformiert. Die Selleri-Transformation (Lorentz ohne Relativität der Gleichzeitigkeit) erzeugt einen Ellisoiden um den Ursprung des gestrichenen Systems und die Galileo-Transformation erzeugt eine Kugelwelle um einen bewegten Mittelpunkt.

Diese Aussagen lassen sich mathematisch beweisen und brauchen nicht ausdiskutiert werden. Diskuissionswürdiger ist, warum wir Mainstreamer die Lorentztransfromation vor der Selleri-Transformation und der Galileo-Transformation bervorzugen.

Gruß,
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Hannes » Mi 22. Dez 2010, 10:17

Hallo Highway !
Einstein will aber beweisen, das die Ausbreitung im bewegten System wieder eine Kugelwelle mit konstantem Radius ergibt. Einstein schaut nicht von draußen in das bewegte System hinein, nein er will beweisen das im bewegten System sich eine Kugelwelle ausbreitet ebenso wie auch in dem ruhenden System. An der Stelle ist man dann überrascht, weil sich dies nicht sofort erschließt. Hier aber erwartet man, ob der Aussage "kugelförmig", dass der Radius in allen drei Koordinatenrichtungen konstant ist, so wie es sich auch im ruhenden System völlig selbstverständlich und unstrittig darstellt.

Das, was du beschreibst, ist das Grundproblem der SRT.
Da macht jemand eine Annahme, baut sich eine Formel dazu und will dann "beweisen", dass seine Annahme stimmt.
Die Annahmen stammen aus einer Zeit,in der man noch sehr wenig Meßmöglichkeiten hatte und viele Phänomene gar nicht kannte.
Ich kann mich erinnern, wie mir ein sehr geachteter Teilnehmer unserer
Diskussionsrunde erklärt hat, dass erst ab Infrarot die em-Welllen als "Licht"
bezeichnet werden dürfen.
Ein Anderer hat mir erklärt, dass Licht bei Durchgang durch Glas oder Wasser
absorbiert und dann in derselben Richtung emittiert wird usw. usw.

Die Mathematik in der Physik hat sich selbständig gemacht und versucht
die Physik zu dominieren.

Wenn du die Diskussionen der letzten Wochen verfolgt hast, hat eine jeder eine andere Mathematik und eigene , alte Formeln irgendwo hervorgekramt, und versucht damit, etwas zu beweisen.
Und wenn die Rechnung zufällig richtig war, war die Interpretation falsch.
Meßergebnisse und Experimente als Beweis der Berechnungen wurden nicht vorgelegt.Nur lauter "Gedankenexperimente".
Ist ja ganz unterhaltsam, das alles zu verfolgen, aber unter Physik würde
ich etwas anderes verstehen.
Es sind einige wenige Teilnehmer unserer Diskussionsrunde, die immer wieder
versuchen, auf den Boden der Realität und der Beobachtungsergebnisse
zurückzukehren, die werden aber von den "Relativisten " immer wieder
in Richtung Gedankenexperimente abgelenkt.

Mit Gruß Hannes
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Mordred » Mi 22. Dez 2010, 11:33

Moin,
wenn ich mir die beiden Grafiken anschaue, dann ist das linke in Ruhe klar.
Ich würde sagen, das ist ein geschlossenes System.
Vergleiche ich nun die Photonen mit Kugeln die reflektiert werden und gleichzeitig wieder am Mittelpunkt auftreffen, also jeweils die selbe Kugel abgeschossen und wieder eintrifft, dann kann das durchaus passen.

Im rechten, bewegten wäre es dann so, dass die einzelnen Photonen tatsächlich unterschiedlich lange unterwegs wären. Das hieße aber, dass Ihre Geschwindigkeit different wäre. (Das System wäre allerdings immer noch geschlossen.)
c wäre somit aber nicht mehr konstant.

Nun, sehen wir es aber mal als offenes System.
Aus dem Photon welches zuvor von A nach B und wieder zurück flog, machen wir mal einzelne Übergabevorgänge.
Jeder Übergabevorgang wäre immer gleich schnell.
Bewege ich nun aber das System, so habe ich unterschiedliche Übergabeanzahlen.
Nach oben und unten sind diese Übergabenzahlen identisch.
Aber auch hier sind, gegenüber dem ruhenden System, mehrere Übergaben nötig.
Es wären also mehrere Übergeber Involviert.

Nach hinten, da der Reflektor den Weg durch diese Bewegung verkürzt, sind nun weniger Übergeber beteiligt, nach vorne eben mehr.
Dementsprechend trifft die Ladung eben nicht mehr gleichzeitig mittig zusammen.
Der Ausgang des Experiments von Michelson und Morley konnte so gedeutet werden, dass die Lichtgeschwindigkeit immer denselben Wert hat, ganz gleich, in welchem Bezugssystem sie gemessen wird und in welche Richtung sich das Licht ausbreitet.
Aber das stimmt eben nur zum Teil.
Denn was immer konstant ist, ist die Medienabhängige Übergabegeschwindigkeit.

Und wenn nun, eben weil ich mich bewege, nach vorne immer mehr Übergeber dazu/dazwischen kommen, dann multipliziert sich die Übergabegeschwindigkeit mit der Strecke.

1m sind 1000 Übergaben, 1000 *t = t
1,10m sind 1100 Übergaben, 1100 *t = t`(war n Versuch)
Jedenfalls sobald das System offen ist, und das ist es bei Bewegung, bekommt das Licht andere Laufzeiten.
Obwohl es eben immer gleichschnell übergeben wird.

Es kann also niemals so sein, wie es Albert beschreibt.
Bei Bewegung im offenen System trifft die Lichtenergie niemals gleichzeitig wieder mittig ein.
Wenn man nun aber Licht als „Bullit“ sieht, und dann von der immer gleichen Geschwindigkeit dieser Kugel ausgeht, also Ein Teilchen mit immer gleicher Geschwindigkeit sieht, und das offene System nicht als solches erkennt, dann bekommt man etwas, das so nicht sein kann.
Die Animation rechts oben zeigt ihn: Die vier Photonen treffen nicht in einem einzigen Ereignis wieder aufeinander  daher kann der links oben in seinem Ruhsystem dargestellte Prozess nicht derselbe sein, den die Animation zeigt!
Und das ist er auch nicht. Man sagt, das eine ist ein ruhendes System, das andere ein Bewegtes.
Man kann aber auch sagen, das eine ist ein geschlossenes, das andere ein offenes System.
Darum kommt es, trotz gleich bleibender Übertragungsgeschwindigkeit zu Differenzen.

Da man das aber so nicht sieht, und auch das bewegte System geschlossen sieht, muss man sich nun überlegen, wie man es dennoch gebacken bekommt dass sich die „Photonen“ wieder gemeinsam und mittig treffen.
Und so kommt der Einsteinsche Humbug mit LK ZD RdG und etc. ins Spiel und verwirrt den eigentlich einfachen Vorgang vollends.

Gruß Mordred!
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Mi 22. Dez 2010, 12:47

Gluon hat geschrieben:ich wundere mich immer, um welche Spitzfindigkeiten ihr euch hier streiten könnt. Ernst hat doch bereits vorgerechnet, dass die Lorentztransformation die Kugelwelle um den Ursprung des ungestrichenen Systems in eine Kugelwelle um den Ursprung des gestrichenen Systems transformiert. ...
Diese Aussagen lassen sich mathematisch beweisen und brauchen nicht ausdiskutiert werden.

Das liegt ganz offenbar darin begründet, daß die x-Koordinaten fleißig transformiert werden, ohne zu beachten, daß den transformierten x-Koordinaten auch unterschiedliche Zeiten zutransformiert werden. Dies ist graphisch animatorisch schwierig darstellbar und daher wohl schwer nachzuvollziehen. Ich habe mit redliche Mühe gegeben; leider mit geringem Erfolg. Vorm Fest habe ich keine Zeit zur weiteren Erklärung.

Du hast Recht, die Aussage ist mathematisch bewiesen und damit richtig. Leider hat Trigminas falsche Aussage (sie unterschlägt ebenfalls die Transfomation von t) die darstellende Erklärung dieses Fakts blockiert.

Frohe Weihnachten
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