Hallo Herr Faber !
Zitat:
Ja, aber es will überzeugend dargelegt, besser aber, mathematisch bewiesen sein, dass beobachterunabhängige Konstanz und Isotropie der Lichtausbreitung etwas in sich Widersprüchliches ist. Wenn das bewiesen ist, dann ist bewiesen, dass jegliche darauf aufbauende Mathematik (ob Lorentztransformation oder welche denkbare Transformation auch immer) nichts taugt. Dann ist nicht nur die SRT widersprüchlich sondern jedes mathematische Modell, das auf den SRT-Postulaten fußt.
Eigentlich liegen wir auf derselben Linie. Denn auch physikalisch ist beobachterunabhängige
Konstanz und gleichzeitig Isotropie der Lichtausbreitung unmöglich.
Ich bin der Meinung, dass Mathematik und Physik zusammenwirken sollen, um ein
konsistentes Weltbild zu erarbeiten.
Erst wenn beide Wissensrichtungen an einem Strang ziehen, wird etwas positives
herauskommen.Es wird dann auch eine neue Mathematik erforderlich werden.
Physikalisch habe ich bereits eine Vorstellung, wie das funktionieren kann:
Die vieldiskutierten Inertialsysteme dürfen auf keinen Fall größer sein als
das jeweilige optische System.Innerhalb eines in sich geschlossenen optischen
Systems kann ich mir ein Inertialsystem vorstellen.
Beim Übergang von einem bewegten optischen System zum nächsten kommt dann der
Doppler-Effekt zum Tragen, der den Geschwindigkeitsunterschied (das + - v) der LG
zwischen den Systemen anzeigt.Bei der Messung von Sterngeschwindigkeiten relativ
zur Erde kommt diese Meßmethode ja schon zum Einsatz .
Die von Ihnen angestrebte Widerlegung der Mathematik der SRT dürfte auf diesen
Überlegungen basieren.
Es ist nämlich eines noch interessant: Die SRT vermeidet geflissentlich, zu erklären
was mit der LG bei Aufeinandertreffen bewegter IS zwischen den IS passiert.
Mit Gruß
Hannes
P.S.: In der neuesten Ausgabe eines renommierten Wissenschaftsmagazines
ist ein mehrseitiger Jubelartikel über die beiden RT veröffentlicht.
Doch gleichzeitig gestehen die Autoren des Artilel ein, dass das lange diskutierte
Zwillingsparadoxon falsch sei.