Koordinatenzeit und Eigenzeit

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon McMurdo » Sa 2. Sep 2023, 18:14

Kurt hat geschrieben:Na was ist?
Wie soll sie denn beschaffen sein?

Kurt

.

Ich werte das mal als Zustimmung. Es kommt ja kein einwand das eine Uhr etwas anders machen sollte als die SI Sekunde richtig anzeigen sollte. :D
McMurdo
 

Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Kurt » Sa 2. Sep 2023, 18:51

Frau Holle hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:[
Kannst ja mal angeben wie die U2 beschaffen sein muss damit sie dir "taugt".

Na ich denke sie sollte die SI Sekunde immer richtig anzeigen. Sprich nach 9.192.631.770 Takten eine Sekunde weiter zählen. Würdest du dem zustimmen? :D

So ist es. Also Kurt: Würdest du dem zustimmen? :D
 


Ich frage mal leise nach:
Hast du das wirklich ernst gemeint und dein Grinsegesicht ist der Ausdruck deiner Genialität?
Oder zeigt es nur deine unendliche Naivität?

Selbstverständlich stimme ich dem zu das eine CS133 gesteuerte Uhr nach 9.192.631.770 Schwingungen des CS133 eine Sekunde erzeugt, genannt SI-Sekunde.
Ich frage mich nur was du damit erreichen willst? Das PDF aushebeln?
(also ehrlich, irgendwie kann ich das nicht glauben)
Aber du bist ja immer für "Überraschungen" der -besonderen Art- gut, egal wie dumm und naiv und lächerlich sie sind, auch egal wie kurzsichtig sie sind.

Also klär mich/uns bitte auf was es mit der Gummisekunde auf sich hat.

Kurt

.
Zuletzt geändert von Kurt am Sa 2. Sep 2023, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Daniel K. » Sa 2. Sep 2023, 18:51

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Noch ein Vorschlag zu diesem Thema:

Das Thema "Eigenzeit und Koordinatenzeit" kann man sich mit den Szenario der einzelnen Uhr, die sich zwischen zwei synchronen Uhren bewegt, veranschaulichen. Denn deren Zeit für die Passage zwischen den beiden Uhren ist deren Eigenzeit und die Zeitdifferenz zwischen "Zieluhr" und "Startuhr" ist die Koordinatenzeit. Mit solch einem Ansatz kann man dan auch andere Szenarien einschliesslich dem Zwillingsparadoxon "aufbauen".

Ja klar. Das erkläre ich seit nunmehr 9 Monaten mit den drei Uhren. Zwar nicht mit den Begriffen "Eigenzeit und Koordinatenzeit" zur Unterscheidung, aber es ist genau das.

Mein Ziel war lediglich, Kurts Behauptung eines von der Natur absolut vorgegeben Ruhesystems ahhand seines Zug-Beispiels auf einfache Weise zu widerlegen. Es gibt leider Leute, die das auch nach der x-ten ausführlichen Erklärung nicht verstehen wollen.

Das ist kackfrech gelogen, Du hast behauptet, die Methode von Kurt funktioniert nicht, um so feststellen, wer gegenüber was bewegt ist, der Zug gegenüber dem Bahnhof oder dieser gegenüber dem Zug. Aber nur weil Kurt es so nicht kann, bedeutet es nicht, es geht nicht, man muss eben aus dem Zugfenster auf die Uhren schauen, und laufen die schneller als die eigene Uhr (im Zug), dann ist der Zug bewegt und nicht der Bahnhof.

Genau das hast Du so immer und immer wieder behauptet, Du kannst feststellen, wer oder was sich zu wem bewegt.

Wer hier nach zig Erklärungen nichts verstehen will oder kann bist Du, wie man ja auch beiden beiden Geschwindigkeitsvektoren gesehen hat, oder bei Deinen falschen Behauptungen zu den Einheiten, die sich systemabhängig verändern. Zitat reiche ich gerne nach, aber Du kennst Deine falschen Aussagen und Lügen dazu ja eh schon.


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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Daniel K. » Sa 2. Sep 2023, 19:01

Kurt hat geschrieben:
@Holle:

Dein Ziel kannst du nicht erreichen, denn das Beistellen einer zweiten Uhr im Zug verändert am Gang der U2 nichts. Dann hast du halt zwei Bahnhofsuhren die die Koordinatenzeit und ihre Eigenzeit anzeigen, und zwei Uhren im Zug die die/ihre Eigenzeit anzeigen.
Wobei die U2 eine, je nach Fahrtrichtung auf der Plattform, andere Eigenzeit erstellt als die von dir dazugestellte zweite Uhr im Zug/zum Zug ruhende Uhr.

Das Wegnehmen eines Bahnhofes und das Dazustellen einer zweiten Uhr im Zug verändert nicht den Gang irgendeiner Uhr, ...

Wo Du Recht hast, hast Du Recht, Holle behauptet ja auch, dass die Uhren am Bahnhof langsamer gehen, weil ein Zug durchfährt. Kurt hat am Bahnhof seine Uhr, die misst ganz entspannt ihre Eigenzeit, nun rauscht der Zug durch, die Lok ist bei Kurt, die Uhr von Kurt zeigt 0 Jahre, das Zugende ist bei Kurt, die Uhr zeigt 3 Jahre. Und nun schaut Holle auf die Uhr im Ende des Zuges und behautet, weil die Uhr dort 5 Jahre anzeigt, und das mehr ist als 3 Jahre, ist die Uhr von Kurt am Bahnhof langsamer gelaufen, und dass eben auch so für Kurt.

Das ist schon richtig großer Unfug. :mrgreen:


Kurt hat geschrieben:
... auch nicht den Umstand, dass die Uhren im Zug langsamer takten als die an den Bahnhöfen.

Das ist nun wieder falsch Kurt, für einen Beobachter am Bahnhof der seine Uhr mit einer im Zug vergleicht, läuft die Uhr im Zug für den am Bahnhof langsamer. Die Uhr im Zug taktet nicht langsamer, so wie eine Uhr dass näher an der Oberfläche eines Neutronensterns gegenüber einer Uhd die weiter von der Oberfläche entfernt ist macht.


Kurt hat geschrieben:
Aus Sicht einer Uhr im Zug takten die Uhren an den Bahnhöfen schneller als diese, erzeugt also eine größere Eigenzeit als die im Zug.

Auch das ist falsch und wird ja von Holle so behauptet, dafür liebst Du ihn ja so sehr, aus "Sicht" einer Uhr im Zug takten die Uhren am Bahnhof als zum Ruhesystem des Zuges bewegte Uhren langsamer und nicht schneller. Und Eigenzeit wird so wenig wie Zeit erzeugt, Uhren erzeugen keine Zeit Kurt, nicht am Bahnhof und nicht im Zug, sie messen diese nur.


Kurt hat geschrieben:
Das "Wechseln" des BS, das du ja angesetzt hat, findet nicht statt, das mag in der Märchenwelt RT so sein, in Realo nicht. Darum bleibts wies ist, die U2 zeigt das die Grundsatzbehauptung der RT falsifizierbar ist, damit ist diese widerlegt.

Unfug, armes Kurt, wie bei Holle wird es bei Dir in diesem Leben nichts mehr mit dem verstehen der Physik, nicht mal die klassische Physik mit dem Relativitätsprinzip werdet Ihr zwei noch rocken.


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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Kurt » Sa 2. Sep 2023, 19:04

Daniel K. hat geschrieben:Unfug, armes Kurt,

Das ist der Weg ...


Der Weg wäre gut wenn du ihn selber antworten lassen würdest.

Kurt

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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Daniel K. » Sa 2. Sep 2023, 19:37

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Die "Eigenzeit" ist immer die Zeit die die/eine Uhr anzeigt, egal in welcher Situation. Die "Koordinatenzeit" ist eine Festlegung die einen ganzen Bereich umfasst. Das ist vergleichbar mit der "Weltzeit" oder GPS-Systemzeit usw.

Die Eigenzeit bezieht sich aber immer auf die Zeit zwischen zwei Ereignissen, die eine Uhr anzeigt. In diesem Fall kann man eigentlich nur bei der "bewegten Uhr" von einer Eigenzeit sprechen. Denn die anderen beiden Uhren registrieren als einzelne Uhren nur eines der beiden Ereignisse.

So ist es, und darum kann man nicht in einfach die Startzeit von der einen Uhr (auf der Erde) und die Ankunftszeit von einer anderen Uhr (Mond/Centauri) nehmen und die Differenz systemübergreifend vorgeben. Die beiden Uhren zeigen nur im eigenen System gleichzeitig gleiche Zeiten, und diese Differenz ist auch nur Koordinatenzeit. Im Ruhesystem des Reisenden gehen hingegen beide Uhren asynchron, und somit sagt die Differenz da mal gar nichts über die Dauer selber aus.


Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Dann hast du halt zwei Bahnhofsuhren die die Koordinatenzeit und ihre Eigenzeit anzeigen, und zwei Uhren im Zug die die/ihre Eigenzeit anzeigen. Wobei die U2 eine, je nach Fahrtrichtung auf der Plattform, andere Eigenzeit erstellt als die von dir dazugestellte zweite Uhr im Zug/zum Zug ruhende Uhr.

Dies ist aber nur eine Vermutung von dir. Kannst du denn ein real durchgeführtes Experiment nennen, das dies zeigt. Ich hatte dir mal ein Experiment aus dem Werk von Mansouri und Sexl genannt, das gewisse Gemeinsamkeiten mit deinem Experiment hat, aber nicht das nach deiner Vorstellung passende Ergebnis zeigte.

Ist halt wie es ist, Du kennst ja Kurt schon auch über Jahre, da wird sich nichts mehr bewegen, im Kopf und der nach Außen vertretenen Position. Er müsste bei echter Einsicht zugegen, viele Jahre die Dinge falsch und somit gar nicht verstanden zu haben. Es gibt solche und solche Menschen, einige können einen Irrtum zugeben, erstmal vor sich selber und dann auch offen nach außen, und andere können das nicht, behaupten einfach stur weiter, was belegt falsch ist, da sind Einheiten veränderlich, gleiche Vektoren haben unterschiedliche Vorzeichen, die Liste falscher Aussagen hier in diesem Jahr ist lang.


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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Frau Holle » Sa 2. Sep 2023, 19:47

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Kannst ja mal angeben wie die U2 beschaffen sein muss damit sie dir "taugt".

Na ich denke sie sollte die SI Sekunde immer richtig anzeigen. Sprich nach 9.192.631.770 Takten eine Sekunde weiter zählen. Würdest du dem zustimmen? :D

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:So ist es. Also Kurt: Würdest du dem zustimmen? :D

Selbstverständlich stimme ich dem zu das eine CS133 gesteuerte Uhr nach 9.192.631.770 Schwingungen des CS133 eine Sekunde erzeugt, genannt SI-Sekunde.

Na wenn deine U2 so eine Uhr ist, die nach 9.192.631.770 Schwingungen des CS133 eine Sekunde "erzeugt" – eine Uhr erzeugt aber nichts sondern zählt nur diese Schwingungen, die vom Atom erzeugt werden – dann ist das schon mal ein großer Fortschritt deinerseits. Bis jetzt war es nämlich nicht so. Da waren es nur irgendwelche Fantasie-Takte, die man auf keinen Fall zu SI-Sekunden summieren durfte, deiner Meinung nach. So einer Fantasie-"Uhr" kann man natürlich alles andichten und beweisen oder widerlegen kann man damit gar nichts.

Kurt hat geschrieben:Ich frage mich nur was du damit erreichen willst? Das PDF aushebeln?

Ja klar. Damit ist es bereits ausgehebelt. Sagt dir der Energieerhaltungssatz etwas? Und die sog. kinetische Energie (Bewegungsenergie)?
 
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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Daniel K. » Sa 2. Sep 2023, 19:57

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Die "Eigenzeit" ist immer die Zeit die die/eine Uhr anzeigt, egal in welcher Situation. Die "Koordinatenzeit" ist eine Festlegung die einen ganzen Bereich umfasst. Das ist vergleichbar mit der "Weltzeit" oder GPS-Systemzeit usw.

Die Eigenzeit bezieht sich aber immer auf die Zeit zwischen zwei Ereignissen, die eine Uhr anzeigt.

Das ergibt doch keinen Sinn.

Falsch Kurt, Du kannst darin keinen Sinn erkennen, dass belegt nicht, dass es keinen gibt. Wenn Du im Wald einen Baum nicht sehen kannst, weil Du die Augen zu hast, dort viel Nebel ist, oder was auch immer, belegt das auch nicht, dass da kein Baum im Wald ist, nur dass Du keinen sehen kannst. So ist es hier auch, Du kannst keinen Sinner erkennen, dennoch kann es da einen geben und hier gibt es sogar einen.


Kurt hat geschrieben:
Eine Uhr zeigt (jetzt) ihren momentanen Zustand an selbst erzeugten Takten an. Willst du die Differenz zwischen, zeitlich auseinanderliegenden Ereignissen wissen dann ist es sinnvoll/notwendig diese Differenz zu erfassen. Die Bezeichnung Eigenzeit ist, so wie ich es angesetzt habe, sinnvoll. Es ist sofort erkennbar was Sache ist. Es wird die "eigene Uhrzeit" angezeigt, darum die Bezeichnung "Eigenzeit". Diese verändert sich ständig, ist also nur ein Momentanwert. Will man die Differenz wissen dann sind zwei momentane Werte notwendig, zu erfassen.

Ja, dafür müssen aber die beiden Uhren welche die Werte anzeigen, mit denen man dann die Differenz bildet, auch gleichzeitig gleiche Werte anzeigen, die Reisezeit kann man mit den Uhren in Berlin und Tokio nur berechnen, wenn für den Beobachter für den man das errechnet, beide Uhren beim Start des Vorgangs gleichzeitig gleich Zeitwerte (Koordinatenzeit) anzeigen. Für Kurt und Holle am Bahnhof trifft das auch ihre beiden Uhren zu, für Rudi und Holle 1.0 trifft das auch für ihre zwei Uhren im Zug zu.

Aber für Beobachter aus den Systemen, in den die beiden Uhren die für die Messung genommen werden bewegt sind, gehen diese asynchron. Wenn man also die Startzeit mit der Uhr in der Lok am Bahnhof nimmt und die Ankunftszeit mit der Uhr am Zugende, dann bekommt man mit 5 Jahren eine falsche Differenz heraus. Denn beide Uhren sind nicht synchronisiert. Startet ein Flugzeug in Berlin und die Uhr am Flughafen zeigt 0 Uhr an, und man kommt dann in Tokio an und die Uhr dort zeigt 22 Uhr an, dann hat der Flug nicht 22 Stunden gedauert, sondern nur 15 Stunden, denn die Uhr in Tokio geht eben 7 Stunden gegenüber der in Berlin vor.

Nach Newton gehen Uhren auch bewegt synchron, heißt, wenn für Beobachter in Berlin und Tokio zwei Uhren gleichzeitig gleiche Zeitkoordinaten zeigen, also gleiche Koordinatenzeit, werden auch für einen im System bewegten Beobachter beide Uhren gleichzeitig gleiche Zeiten zeigen. Im Rahmen der SRT ist das wegen der RdG eben nicht an dem, hier gehen für den im System bewegten Beobachter, die beiden in seinem System bewegten Uhren asynchron, selbst wenn für den Beobachter in Tokio und in Berlin die Uhr in Tokio keine 7 h vorgehen würde, würden diese Uhren gleichzeitig unterschiedliche Zeiten anzeigen.

So ist es auch am Bahnhof, für Kurt und Holle zeigt die eigene Uhr 3 Jahre an und für beide gehen diese beiden Uhren synchron, die beiden Uhren im Zug hingegen asynchron, sie zeigen 1,8 Jahre und 5 Jahre an. Für im Zug ruhende Beobachter, gehen die eigenen Uhren im Zug aber synchron und die Uhren am Bahnhof hingegen nicht.


Kurt hat geschrieben:
Damit da ein sinnvolles Ergebnis rauskommt, und verglichen werden kann, ist ev. eine Referenzzeit, z.B die Koordinatenzeit, notwendig.

Dann rechne Du doch mal was vernünftig vor.


Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Dann hast du halt zwei Bahnhofsuhren die die Koordinatenzeit und ihre Eigenzeit anzeigen, und zwei Uhren im Zug die die/ihre Eigenzeit anzeigen. Wobei die U2 eine, je nach Fahrtrichtung auf der Plattform, andere Eigenzeit erstellt als die von dir dazugestellte zweite Uhr im Zug/zum Zug ruhende Uhr.

Dies ist aber nur eine Vermutung von dir. Kannst du denn ein real durchgeführtes Experiment nennen, das dies zeigt. Ich hatte dir mal ein Experiment aus dem Werk von Mansouri und Sexl genannt, das gewisse Gemeinsamkeiten mit deinem Experiment hat, aber nicht das nach deiner Vorstellung passende Ergebnis zeigte.

Das ist keine Vermutung, das ist eindeutig nachgewiesen. Experimente dazu habe ich mehrere gebracht. Ich habe dich zum "Mansouri und Sexl" was gefragt, kann mich aber nicht daran erinnern, dass du darauf eingegangen bist.

Doch Kurt, dass ist eine Vermutung von Dir, und nicht mehr, aber Du gehst ja auch nie auf Fakten ein, die man Dir zeigt.


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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Daniel K. » Sa 2. Sep 2023, 21:24

Kurt hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Du hast nichts, weder beweismäßig, noch argumentativ.


Das da soll wohl den grosser Beweis sein:

Frau Holle » Di 13. Jun 2023, 18:24 hat geschrieben:
Es gibt ein einfaches Experiment, das Kurts absolutes BS widerlegt, das angeblich den Gang der Uhren bestimmt.

Im PDF unter "Zugfahren" wird ausgegangen von folgender Annahme, die Zeit im Zug vergeht immer langsamer als am Bahnhof. Behauptung, die Annahme ist falsch.

Dazu hast du dir ausgedacht, dass, dann wenn man eine zweite Uhr in den Zug einbringt, die Umstände sich umdrehen. Also ich muss sagen, sowas Naives habe ich selten gesehen.

Ja wo Du Recht hast, hast Du Recht, natürlich ist diese Aussage von Holle dämlich, oder freundlicher eben "naiv", grundsätzlich aber einfach falsch. Nur sind dass Deine Behauptungen eben auch, darum ist es recht lustig, Euch zwei hier zu lesen, im Kampf um die Krone der Deppen.


Kurt hat geschrieben:
Deine eigenen Aussagen:

Der Beobachter im fahrenden Zug sieht die Uhren am Bahnhof schneller takten als seine. Das kann er spätestens dann feststellen wenn er an einem Bahnhof an/vorbeikommt.

Mit einem Bus und Rathaus/Kirschturm hast du das auch so dargestellt. Eine weitere Aussage von dir sagt aus, dass ein Betrachter Wechsel keinerlei Einfluss auf den Gang irgendeiner Uhr hat.

Ich kenne die Aussagen von Holle, aber Kurt, es ist besser diese richtig zu zitieren und die Quelle anzugeben, diese Aussage oben findet sich nicht so als Zitat, dass gibst Du so nur in Deinen Worten wieder.


Kurt hat geschrieben:
Dein großer Beweis liegt wohl darin begraben, dass du dir einbildest das dann, wenn du eine zweite Uhr im Zug hinterlegst, sich dann die Verhältnisse umkehren, die Bahnhofs-Rathaus-Kirchturmuhren plötzlich langsamer gehen als deine im fahrenden Zug. Und das soll wohl deine große Widerlegung des PDF sei!

Ja, Holle scheitert eben so wie Du am Relativitätsprinzip, wer das nicht richtig versteht, wird keinem der es auch nicht richtig versteht (hiermit bist Du gemeint), den Fehler im Verständnis dabei aufzeigen können. Wobei die Aussagen von Holle oft noch abstruser als die Deinen sind.


Kurt hat geschrieben:
Als ich das PDF zusammengestellt habe wäre es mir nicht im Traum eingefallen, das jemand mit so einer Argumentation daher kommt. Solche Aussagen zeigen wohl nur unendliche Naivität, jedes Fehlen logischen Denkens, und den unstillbaren Wunsch Mitglied der "Oberschicht", also der RT-Gläubigen, zu sein.

Ja, vor Holle hätte ich auch nicht gedacht, dass ein "Vertreter" der Physik, also jemand der behauptet die SRT sei richtig und er habe sie auch verstanden, dieser selber so dermaßen widerspricht und schon wie Du eben auch am klassischen Relativitätsprinzip scheitert. Und ja, Holle will offenkundig Teil einer "wissenden" Gemeinschaft sein, sich von Dir und Deinesgleichen abheben, und mehr, sich drüber stellen, als jemand der die Dinge richtig verstanden hat, der überlegen ist. Ja und Holle scheitert darin echt heftig und das ist wo schon peinlich.


Kurt hat geschrieben:
Bedenke, falls das mit deiner fehlenden Logik überhaupt möglich ist:

Die Uhr im Zug taktet bei bewegtem Zug langsamer, ein "Sichtwechsel" ändert daran nichts, eine Hinzustellung einer weiteren Uhr ändert am Gang aller Uhren nichts.

Das ist falsch Kurt, leider behauptet dass nun ja auch Holle, leider hast Du seine Aussage aber nicht dazu mal anständig zitiert. Fakt ist, die Uhr taktet im Zug wie eine Uhr eben taktet, sie macht ihre Anzahl für die Dauer der SI-Sekunde, hast Du ja selber schon bestätigt. Und dass macht sie immer richtig, als "ideale" Uhr. So wie die Uhr am Bahnhof nicht ihre Laufgeschwindigkeit verändert, weil ein Zug durch den Bahnhof fährt, verändert eine Uhr im Zug ebenso wenig ihre Laufgeschwindigkeit, nur weil sich ein Bahnhof "vorbei" bewegt. Ich habe Dir mehrfach dazu die beiden Lichtuhren gezeigt, Du ignorierst diese ja, dass werte ich als Beleg, Du bist hier Holle im Begreifen ein wenig voraus, was man auch an Deinen Aussagen dazu erkennen kann, Du ignorierst die Lichtuhren, welche auch Dir zeigen, die jeweils zum Beobachter bewegte Uhr tacktet - im Vergleich und für diesen Beobachter - langsamer, als eine zu ihm ruhende Lichtuhr. Du erkennst das und darum ignorierst Du genau diesen Sachverhalt. Denn Du kannst da nichts sachlich entgegensetzten.


Kurt hat geschrieben:
Wie also willst du das PDF mit deinen naiven Vorstellungen/Behauptungen aushebeln, nachdem du diese Aussagen gemacht hast? Ist nicht möglich.

Wie schon geschrieben, zwei Blinde können sich nicht den richtigen Weg zeigen, klar kann Holle Dein PDF nicht aushebeln, wenn er selber am Relativitätsprinzip scheitert und die grundsätzlich gleiche Behauptung wie Du aufstellt, eben unterscheiden zu können, wer sich wirklich gegenüber was auch immer bewegt.

Frau Holle » Fr 18. Aug 2023, 09:50 hat geschrieben:
Es entspringt nur einem Hintergrundwissen gemäß dem Merksatz, die bewegten Uhren gehen langsamer. Weil natürlich die Uhr im Zug aus Sicht von Kurt bewegt ist, leiert man einfach den auswendig gelernten Merksatz runter und sagt, für Kurt muss die Uhr im Zug dilatiert sein, "auch wenn sie beim Treffen mit Kurt mehr Zeit anzeigt", weil nicht sein kann was nicht sein darf. Dass die Natur auf die Fragen oben etwas anderes geantwortet hat ist ganz egal. So haben wir's gelernt, also muss es stimmen. Hier steigt Daniel K. gedanklich aus und sagt, das widerspreche dem Relativitätsprinzip und es sei ganz unmöglich, dass Kurt die eigene Uhr als dilatiert feststellt. Aber das ist falsch.

Kurt hat die Dilatation der eigenen Uhr mit den beschriebenen Uhrenvergleichen eindeutig festgestellt. Realität ist, was gemessen wird.
Frau Holle » Sa 19. Aug 2023, 21:30 hat geschrieben:
... Da Kurts Uhr für dieselbe Zeitspanne weniger Zeit registriert hat als die Uhr ihm gegenüber im Zug, haben wir eine Time Dilatation = Zeitdilatation = Zeitdehnung von Kurts Zeit. Das sieht Kurt beim Treffen mit dem Zug-Ende ganz eindeutig, ...
Frau Holle » Do 24. Aug 2023, 12:05 hat geschrieben:
Eine Aussage wie "die Zeit im Zug ist gedehnt" oder "die Zeit im Bahnhof ist gedehnt" impliziert bereits "das" Ruhesystem, auf das sie sich bezieht. Man hat sich damit festgelegt, "das" Ruhesystem ist dasjenige, in dem die Uhr mit der größeren Anzeige ruht. Oder anders herum: "Das" Ruhesystem ist dasjenige, in dem die Uhr mit der kleineren Anzeige nicht ruht.



Wie es wirklich in der Physik so ausschaut:

Wikipedia » Zeitdilatation » Erläuterung hat geschrieben:
Die Zeitdilatation gemäß der speziellen Relativitätstheorie besagt, dass wenn eine Uhr C zwischen zwei synchronisierten, in einem Labor ruhenden Uhren A und B bewegt wird, sie gegenüber den beiden Uhren zeitlich nachgeht. ...

Die Zeitdilatation fällt also – wie vom Relativitätsprinzip gefordert – in allen Inertialsystemen symmetrisch aus, Jeder misst, dass die Uhr des jeweils anderen langsamer läuft als seine eigene. Diese Forderung ist erfüllt, obwohl in beiden Inertialsystemen C gegenüber B beim Zusammentreffen nachgeht und die Eigenzeiten von C als auch B invariant sind.

Ja die Uhr im Zugende zeigt mit 5 Jahren mehr an, als die Uhr von Kurt mit 3 Jahren, und ja die Eigenzeiten von der Uhr von Kurt und der im Zugende sind "invariant" und dennoch geht die (bewegte) Uhr B für Kurt in seinem Ruhesystem langsamer als die Uhr C, welche zu ihm ruht.


Holle kocht klar sein eigenes "Süppchen" und widerspricht auch explizit der SRT:

Frau Holle » Mi 23. Aug 2023, 23:47 hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Holle trennt das anders als die SRT es vorgibt. Erstmal setzt er Dilatiert mit nachgehen mit zeigt weniger an gleich, wortwörtlich.

Insoweit sind die "wörtliche Bedeutung" des Begriffes "dilatieren" und die von Holle nicht dasselbe. Denn "dilatieren" bedeutet eine Zeit wird vergrößert. Daher meine unterschiedliche Anwendung dieses Begriffes. Denn mein Aussagen waren die Zeit der "bewegten" Uhr ist in dem anderen System "dilatiert".

Du meinst hoffentlich, die Zeit im "bewegten" System ist dilatiert. Stimmt, es ist die von der "bewegten" Uhr angezeigte Zeit, die dilatiert oder gedehnt ist (engl. dilation = Dehnung), im Vergleich zur Zeit im Ruhesystem. Die dilatierte Zeit erkennt man daran, dass die Uhr zwischen zwei Vergleichen weniger vergangene Zeit anzeigt, dass sie eben nachgeht oder langsamer geht. Vergrößert oder verlängert ist dabei die Maßeinheit, was eine kleinere Maßzahl in der Anzeige der Zeit als physikalischen Größe zur Folge hat.

Das trenne ich nicht "anders als die SRT es vorgibt".

Frau Holle » Mo 21. Aug 2023, 00:55 hat geschrieben:
Die unterschiedliche Dauer der SI-Sekunde ist genau der Grund, warum man transformieren muss, was die Zeitdehnung (gedehnt ist die SI-Sekunde) ausmacht und was die Gültigkeit des Relativitätsprinzips garantiert. Wenn du nicht mal das weißt, wundert mich gar nichts mehr. Schlage vor, du fängst nochmal ganz von vorne an und passt diesmal besser auf, wenn dir ein Lehrer was erklärt. :idea:
Frau Holle » Mo 21. Aug 2023, 00:55 hat geschrieben:
Mit 0,8 c Relativgeschwindigkeit über 4 Lj Distanz und y = 5/3 dauert die Bewegung 5 J = γ ∙ 3 J. Im Bahnhof sind das also 3 J, was die Zeitdilatation von K gegenüber L zeigt.

Die Maßeinheit (SI-Sekunde) im Bahnhof ist um den Gammafaktor gedehnt, was die kleinere Maßzahl 3 für dieselbe Zeitspanne erklärt.
Frau Holle » So 20. Aug 2023, 22:26 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Das Ereignis E₀₃ unstrittig für alles und jedem in der Raumzeit ...

Die beiden Werte 5 J und 3 J für die Dauer der Durchfahrt des Zuges durch den Bahnhof sind invariant für alle. Gleichzeitig für alle im Zug und für alle am Bahnhof! ... Und natürlich schließt "alle" dann auch Kurt mit ein. Auch ihm ist eindeutig klar, dass die Durchfahrt 0 ... 3 Jahre seiner Eigenzeit gedauert hat und 0 ... 5 Jahre Eigenzeit für die Fahrgäste im Zug gedauert hat. Und das belegt genau, dass Kurts Uhr mit allen synchronen Bahnhofsuhren langsamer, nämlich nur 3 Jahre lang gelaufen ist, während die Uhr am Zugende mit allen im Zug synchronen Uhren 5 Jahre lang gelaufen ist.

Kurts Uhr hat mit allen im Bahnhof ruhenden Uhren eine Zeitdehnung, eine Zeitdilatation erfahren.

Frau Holle » Fr 18. Aug 2023, 09:50 hat geschrieben:
Es entspringt nur einem Hintergrundwissen gemäß dem Merksatz, die bewegten Uhren gehen langsamer. Weil natürlich die Uhr im Zug aus Sicht von Kurt bewegt ist, leiert man einfach den auswendig gelernten Merksatz runter und sagt, für Kurt muss die Uhr im Zug dilatiert sein, "auch wenn sie beim Treffen mit Kurt mehr Zeit anzeigt", weil nicht sein kann was nicht sein darf. Dass die Natur auf die Fragen oben etwas anderes geantwortet hat ist ganz egal. So haben wir's gelernt, also muss es stimmen. Hier steigt Daniel K. gedanklich aus und sagt, das widerspreche dem Relativitätsprinzip und es sei ganz unmöglich, dass Kurt die eigene Uhr als dilatiert feststellt. Aber das ist falsch.

Kurt hat die Dilatation der eigenen Uhr mit den beschriebenen Uhrenvergleichen eindeutig festgestellt
. Realität ist, was gemessen wird.

Sollte doch erstmal wieder reichen, gibt noch ein paar Zitate später oben drauf.


Das ist der Weg ...
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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Kurt » Sa 2. Sep 2023, 22:14

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Selbstverständlich stimme ich dem zu das eine CS133 gesteuerte Uhr nach 9.192.631.770 Schwingungen des CS133 eine Sekunde erzeugt, genannt SI-Sekunde.

Na wenn deine U2 so eine Uhr ist, die nach 9.192.631.770 Schwingungen des CS133 eine Sekunde "erzeugt" – eine Uhr erzeugt aber nichts sondern zählt nur diese Schwingungen, die vom Atom erzeugt werden – dann ist das schon mal ein großer Fortschritt deinerseits. Bis jetzt war es nämlich nicht so. Da waren es nur irgendwelche Fantasie-Takte, die man auf keinen Fall zu SI-Sekunden summieren durfte, deiner Meinung nach. So einer Fantasie-"Uhr" kann man natürlich alles andichten und beweisen oder widerlegen kann man damit gar nichts.


Kapierst dus denn immer noch nicht?
Es ist egal ob du eine Uhr nimmst die SI-Sekunden erzeugt und anzeigt, oder eine Uhr die die Anzahl Takte pro Fahrt direkt ausgibt.

Aufklärung:
Die Uhr auf der Plattform fährt einmal in Fahrtrichtung des Zuges, einmal dagegen.
Die Fahrdauer beträgt jeweils 10 Sekunden (selbstverständlich handelt es sich bei den Sekunden um die Systemzeitsekunden)

Klingelts?
Ob du dabei eine Uhr verwendest die die SI-Sekunde anzeigt oder eine die "meine" Takte anzeigt ist doch wohl egal, zumindest sollte dir das klar sein.
Es wird immer die Menge an Takten angezeigt die die Uhr während der 10 Sekunden Fahrtzeit erzeugt hat.

Die Anzeige erfolgt bei meiner Uhr im Klartext, bei (d)einer SI-Uhr in SI Sekunden. musst diese halt in Takte_pro Fahrt umrechnen.

Kurt

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